O. E. Hasse war ein Schauspieler, der am 11. Juli 1903 in Obersitzko geboren wurde und am 12. September 1978 in Berlin verstarb. Schon in seiner Kindheit, während seiner Schulzeit in Kolmar/Posen, entdeckte der Sohn eines Schmieds gemeinsam mit seiner Mitschülerin Berta Drews seine Leidenschaft für das Theater. Nach dem Abitur begann er ein Jurastudium in Berlin, das er jedoch nach kurzer Zeit aufgab. Seine eigentliche Ausbildung erhielt Hasse an der Schauspielschule des Deutschen Theaters, die von Max Reinhardt gegründet worden war. Nach erfolgreichem Abschluss folgten Engagements an verschiedenen Bühnen, darunter die "Junge Bühne" in Berlin, das Sommertheater in Thale, Breslau und die Münchner Kammerspiele, wo er auch als Regisseur tätig war. Später unternahm er mit Elisabeth Bergner eine Gastspielreise durch die USA und trat in Berlin als Winston Churchill auf. Am Burgtheater in Wien übernahm er die Titelrolle in Shakespeares "Julius Caesar". Seine Filmkarriere begann 1941 mit kleineren Rollen. Nach dem Krieg feierte Hasse internationale Erfolge mit Filmen wie "Ich beichte" von Alfred Hitchcock und "Canaris". Er wirkte in zahlreichen weiteren Filmen mit, darunter Teile der "08/15"-Trilogie, "Kitty und die große Welt" und "Arsène Lupin, der Millionendieb". Krimi-Fans kennen ihn aus "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse". Bekannt wurde er auch durch seine Rolle in "Der Arzt von Stalingrad". Zunächst war sein Stil von einer expressiven Spielweise geprägt, doch mit der Zeit entwickelte Hasse eine konzentrierte und zurückgenommene Art des Schauspiels. Erst spät wandte sich Hasse dem Fernsehen zu. Er spielte in Peter Zadeks Verfilmung von Tankred Dorsts "Eiszeit" und in der Fernsehfassung von Brendan Behans "Die Geisel". Seine letzte Rolle war in Curt Goetz' "Dr. med. Hiob Prätorius". Hasse war Jurymitglied bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin und eine gefragte Synchronstimme. Im Jahr 1939 wurde Hasse wegen Homosexualität verurteilt, erhielt aber durch Intervention von Joseph Goebbels eine Sondergenehmigung, die seine Karriere schützte. O. E. Hasse trennte sein Privatleben streng von seinem Beruf und lebte seine Homosexualität zurückhaltend.
1924: Der letzte Mann (nur Statisterie) 1932: Peter Voß, der Millionendieb 1932: Kreuzer Emden 1933: Fräulein Hoffmanns Erzählungen 1933: Muss man sich gleich scheiden lassen? 1934: Die vertauschte Braut 1934: Klein Dorrit 1934: Peer Gynt 1934: Der verhexte Scheinwerfer (Kurzfilm) 1935: Knock out 1935: Ein ganzer Kerl 1935: Der Gefangene des Königs 1936: Der ahnungslose Engel 1936: Der schüchterne Casanova 1936: Die große und die kleine Welt
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1936: Diener lassen bitten 1937: So weit geht die Liebe nicht 1939: Drei wunderschöne Tage 1941: Ins Grab kann man nichts mitnehmen (Kurzfilm) 1941: Stukas 1941: Alles für Gloria 1941: Illusion 1942: Rembrandt 1942: Die Entlassung 1942: Dr. Crippen an Bord* 1942/44: Philharmoniker 1943: Gefährtin meines Sommers 1943: Der ewige Klang 1943: Geliebter Schatz 1944: Der große Preis 1944: Der Täter ist unter uns 1944: Komm zu mir zurück 1944: Aufruhr der Herzen 1948: Berliner Ballade 1949: Anonyme Briefe 1950: Es begann mit einem Kuß 1950: Epilog – Das Geheimnis der Orplid 1951: Entscheidung vor Morgengrauen 1952: Der große Zapfenstreich 1953: Ich beichte 1953: Der letzte Walzer 1953: Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt 1954: Verraten (Betrayed) 1954: Canaris 1955: Ernst Reuter (Kurzfilm) 1955: X-Boote greifen an 1955: 08/15 Zweiter Teil 1955: Alibi 1955: 08/15 in der Heimat 1956: Kitty und die große Welt 1957: Das Künstlerporträt (Fernsehserie) 1957: Arsène Lupin, der Millionendieb 1957: Spuren in die Vergangenheit 1957: Die Letzten werden die Ersten sein 1957: Spione am Werk 1957: Der gläserne Turm 1958: Der Arzt von Stalingrad 1958: Der Maulkorb 1958: Solange das Herz schlägt 1959: Der Kaiser von Amerika (Fernsehfilm) 1959: Frau Warrens Gewerbe 1960: Majestäten (Fernsehfilm) 1960: Affäre Nabob 1961: Die Ehe des Herrn Mississippi 1962: Das Leben beginnt um acht 1962: Der Korporal in der Schlinge 1962: Lulu 1963: Laster und Tugend 1963: Mein Vater hatte recht (Fernsehfilm) 1963: Geliebter Lügner (Fernsehfilm) 1964: Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse 1965: Drei Zimmer in Manhattan 1969: Cäsar und Cleopatra (Fernsehfilm) 1971: Das geliebte Klischee – Wandlungen zentraler Motive der deutschen Dramatik des 20. Jahrhunderts (Fernsehserie) 1972: Der unsichtbare Aufstand 1973: Ein Abend mit O.E. Hasse (Fernsehfilm) 1975: Zeit des Friedens 1975: Eiszeit 1975: Läster-Lexikon (Fernsehserie) 1977: Die Geisel (Fernsehfilm) 1977: Der Alte: (Fernsehserie) 1977: Sanfter Schrecken – Unheimliche Geschichten am Kamin (Fernsehfilm)
O. E. Hasse war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
Wie hieß O. E. Hasse richtig?
O. E. Hasse hieß mit bürgerlichem Namen Otto Eduard Hasse.
Wie alt wurde O. E. Hasse?
O. E. Hasse erreichte ein Alter von ⌛ 75 Jahren.
Wann hat O. E. Hasse Geburtstag?
O. E. Hasse wurde an einem Samstag am ⭐ 11. Juli 1903 geboren.
Wo wurde O. E. Hasse geboren?
O. E. Hasse wurde in 🚩 Obersitzko, Polen, geboren.
In welchem Sternzeichen wurde O. E. Hasse geboren?
O. E. Hasse wurde im westlichen Sternzeichen Krebs geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Wasser ('Wasser-Hase').
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