Max Reinhardt war Vater von 2 Kindern: Wolfgang Reinhardt (* 1908), Gottfried Reinhardt (* 1911).
Max Reinhardt war ein österreichischer Theater- und Filmregisseur, der am 9. September 1873 geboren wurde und am 31. Oktober 1943 verstarb. Ursprünglich hieß er Maximilian Goldmann. Seine Eltern, Wilhelm und Rosa Goldmann, legten Wert auf eine kaufmännische Ausbildung für ihn. Reinhardt begann seine Bühnenlaufbahn mit Schauspielunterricht und ersten Engagements in Wiener Vorstadttheatern. Er trat in Schwänken und Volksstücken auf und nahm den Künstlernamen Reinhardt an. Nach einem Engagement in Salzburg wechselte er ans Deutsche Theater in Berlin, wo er jedoch zunächst nicht vollends zufrieden war. Reinhardt gründete eigene Ensembles und Kabarettgruppen, darunter "Die Brille" und "Schall und Rauch". Ab 1900 führte er auch Regie. Er übernahm 1903 die Leitung des Kleinen Theaters in Berlin und feierte große Erfolge, besonders mit Gorkis "Nachtasyl". Es begann eine lange und intensive Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal. Reinhardt baute mit den Reinhardt-Bühnen ein regelrechtes Theater-Imperium in Berlin auf. Reinhardt setzte neue Maßstäbe durch kraftvolle Inszenierungen und ein Zusammenspiel von Bühnenbild, Sprache, Musik und Tanz. Er modernisierte das Deutsche Theater und schuf die Kammerspiele. Seine Inszenierungen wie Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" wurden zu theatergeschichtlichen Wendepunkten. Reinhardt inszenierte ab 1911 auch Großrauminszenierungen. Dazu gehörten "Jedermann" von Hofmannsthal und "Rosenkavalier" von Richard Strauss. Nach dem Ersten Weltkrieg und angesichts zunehmender Schwierigkeiten in Berlin gründete Reinhardt 1920 die Salzburger Festspiele. Er verließ Berlin und übergab die Leitung seiner Theater an Felix Hollaender. In Salzburg inszenierte er "Jedermann", was den Grundstein für die Festspiele legte. Reinhardt übernahm 1923 die Leitung des Theaters in der Josefstadt in Wien, das er aufwendig umbauen ließ. Ab 1933 musste Reinhardt vor den Nationalsozialisten fliehen. Zunächst inszenierte er noch im Ausland, bevor er in die Vereinigten Staaten emigrierte. In Hollywood versuchte er sich als Filmregisseur und gründete eine Theaterakademie. Seine Erfolge blieben jedoch begrenzt. Reinhardt wurde 1940 US-Staatsbürger und zog 1942 nach New York. Trotz finanzieller Schwierigkeiten und künstlerischer Rückschläge blieb Reinhardt dem Theater bis zu seinem Tod treu. Er starb 1943 in New York und wurde dort begraben.
Max Reinhardt wurde in Baden, Österreich, geboren.
Graphik mit dem Portrait von Alexander Moissi als Bucheinbandsentwurf vom Emil Orlik
Das Buch ist Max Reinhardt gewidmet, 'der Alexander Moissi der deutschen Bühne gewonnen hat.'
Gertud Eysoldt as Turandot; Alexander Moissi as Calaf. Photos from the program book for Max Reinhardt's 1911 production of Gozzi's Turandot with incidental music by Ferruccio Busoni.
Référence bibliographique : Meurisse, 105601 A
Appartient à l’ensemble documentaire : Pho20Meu
Image de presse
Couverture : 16 octobre 1933
Langue : français
Éditeur : diff. par l'Agence Meurisse (Paris)
Werbeanzeige für den neuen Kurs an der Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin ab September 1906
Bildnachweis
Bildquelle: Spring-Awakening-1906.jpg Autor: Wikipedia / The Current Literature Publishing Company, New York; no photographer credited Lizenz: gemeinfrei
Photograph of the finale of Max Reinhardt's production of Spring Awakening
Photograph illustrates the article titled "'Chamber Drama' in Germany"Caption reads as follows:Wedekind's Startling Play, "Spring's Awakening"The finale of one of the most remarkable plays produced at the Kammerspiele in Berlin. The youth with the severed head under his arm is the personification of pessimism and death. The other boy represents humanity curious whether or not it should take the grave-bitten hand of despair. Between them, hidden in mystery, stands the "gentleman of the mask," who is said to symbolize life.
Frank Wedekind himself portrayed the Man in the Mask in the Max Reinhardt production.