Theo Lingen war Vater eines Kindes namens Ursula Lingen (* 1928).
Theo Lingen war ein deutsch-österreichischer Schauspieler, Regisseur und Autor, der am 10. Juni 1903 in Hannover als Franz Theodor Schmitz geboren wurde und am 10. November 1978 in Wien verstarb. Er kam als Sohn eines Kaufmanns und Justizrates in Hannover-List zur Welt und wuchs dort in der Nähe der Innenstadt auf. Seine Schulzeit am Königlichen Goethegymnasium beendete er ohne Abschluss. Während der Proben für eine Schulaufführung wurde sein Talent entdeckt, woraufhin er den Künstlernamen Lingen annahm, abgeleitet vom Geburtsort seines Vaters. Seine Karriere begann 1922 am Residenztheater Hannover, gefolgt von Engagements in Halberstadt, Münster, Bad Oeynhausen und Recklinghausen. Schnell etablierte er sich als Charakterkomiker, bekannt für seine präzise Pointenarbeit. 1928 heiratete er Marianne Zoff, die Ex-Frau Bertolt Brechts. Ein Jahr später spielte er in Frankfurt am Main in Brechts "Die Dreigroschenoper" und übernahm später die Rolle auch in Berlin. Sein Filmdebüt gab Lingen 1930 in "Dolly macht Karriere". Im selben Jahr wirkte er in "Das Flötenkonzert von Sans-souci" mit. Fritz Lang erkannte sein Talent und besetzte ihn in "M" (1931) und "Das Testament des Dr. Mabuse" (1933). Einem breiten Publikum wurde Lingen vor allem durch seine komischen Rollen bekannt, wobei er in über 200 Filmen mitwirkte. Nach 1933 spielte er fast ausschließlich komische Rollen und bildete mit Hans Moser ein beliebtes Komikerduo. Auch in Filmen mit Heinz Rühmann war er oft zu sehen. Seine markante, näselnde Stimme wurde zu seinem Markenzeichen. Während der Zeit des Nationalsozialismus galt Lingen aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau als "jüdisch versippt". Trotzdem erhielt er dank seiner Popularität eine Sondergenehmigung zum Arbeiten. Nach dem Krieg lebte er zeitweise in Strobl am Wolfgangsee und später in Wien, wo er Kontakte zum Widerstand knüpfte. Ab 1948 war er am Wiener Burgtheater engagiert und gastierte an Bühnen in Deutschland. In den 1960er und 1970er Jahren wirkte Lingen in Fernsehserien wie "Klimbim" und Filmen wie "Die Lümmel von der ersten Bank" mit. Im Oktober 1978 erlitt Theo Lingen einen Zusammenbruch infolge einer Krebserkrankung und verstarb kurz darauf im Alter von 75 Jahren in Wien. Er wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.
Theo Lingen wurde in Hannover, Deutschland, geboren.
Filme mit Theo Lingen
Filme 1929: Ins Blaue hinein (Kurzfilm) 1930: Das Flötenkonzert von Sans-souci 1930: Die große Sehnsucht 1930: Dolly macht Karriere 1930: Zwei Krawatten 1931: M 1931: Mann ist Mann (Experimentalfilm) 1931: Meine Frau, die Hochstaplerin 1931: Nie wieder Liebe 1931: Ronny 1931: Die Firma heiratet 1932: Friederike 1932: Der Orlow 1932: Die Gräfin von Monte Christo
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1932: Zwei himmelblaue Augen 1932: Der Frauendiplomat 1932: Moderne Mitgift 1932: Das Testament des Cornelius Gulden 1932: Flucht nach Nizza 1932: Eine Stadt steht Kopf 1932: Ein toller Einfall 1932: Zigeuner der Nacht 1932: Nur ein Viertelstündchen (Kurzfilm) 1932: Mein Name ist Lampe (Kurzfilm) 1932: Im Bann des Eulenspiegels 1933: So ein Mädel vergißt man nicht 1933: Das Testament des Dr. Mabuse 1933: Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt 1933: Der große Bluff 1933: Ihre Durchlaucht, die Verkäuferin 1933: Gipfelstürmer 1933: Walzerkrieg 1933: Keine Angst vor Liebe 1933: Liebe muß verstanden sein 1933: Der Jäger aus Kurpfalz 1933: Zwei im Sonnenschein 1933: Die Goldgrube (Kurzfilm) 1933: Die Blumenmädchen vom Grand-Hotel 1933: Das Lied vom Glück 1933: Die kleine Schwindlerin 1933: Höllentempo 1933: Marion, das gehört sich nicht 1933: Kleiner Mann – was nun? 1933: Kleines Mädel – großes Glück 1933: Wie werde ich energisch? (Kurzfilm) 1933: Welle 4711 (Kurzfilm) 1933: Gutgehendes Geschäft zu verkaufen (Kurzfilm) 1933: Meine Frau – seine Frau (Kurzfilm) 1934: Konjunkturritter 1934: Ein Walzer für dich 1934: Der Doppelgänger 1934: Die Finanzen des Großherzogs 1934: Gern hab’ ich die Frau’n geküßt 1934: Der verlorene Sohn 1934: Ich kenn’ Dich nicht und liebe Dich 1934: Herr oder Diener? (Kurzfilm) 1934: Mein Herz ruft nach Dir 1934: Liebe dumme Mama 1934: Ein Mädel wirbelt durch die Welt 1934: Schön ist es, verliebt zu sein 1934: Früchtchen (Csibi, der Fratz) 1934: Ich sehne mich nach dir 1934: Ich heirate meine Frau 1934: Ihr größter Erfolg 1934: Die Abschieds-Symphonie (Kurzfilm) 1934: Schlagerpartie (Kurzfilm) 1935: Der Himmel auf Erden 1935: Ich liebe alle Frauen 1935: Wer wagt – gewinnt 1935: Der Ammenkönig 1935: Ein falscher Fuffziger 1935: Frühjahrsparade 1935: Das Einmaleins der Liebe 1935: Winternachtstraum 1935: Petersburger Nächte. Walzer an der Newa 1935: Held einer Nacht 1935: Im weißen Rößl 1935: Der Schlafwagenkontrolleur 1935: Die Katz’ im Sack 1936: Der Kurier des Zaren 1936: Ungeküßt soll man nicht schlafen geh’n (Wer zuletzt küßt…) 1936: Alles für Veronika (Fräulein Veronika) 1936: Es geht um mein Leben 1936: Der verkannte Lebemann 1936: Ein Hochzeitstraum 1936: Die Entführung 1936: Im Sonnenschein (Opernring) 1936: Till Eulenspiegel (auch Regie) 1937: Premiere 1937: Zauber der Bohème 1937: Der Mann, von dem man spricht 1938: Der Tiger von Eschnapur 1938: Das indische Grabmal 1938: Immer, wenn ich glücklich bin 1938: Tanz auf dem Vulkan 1938: Diskretion – Ehrensache 1938: Die unruhigen Mädchen (Finale) 1939: Marguerite: 3 (auch Regie) 1939: Opernball 1939: Das Abenteuer geht weiter 1939: Hochzeitsreise zu dritt 1940: Herz modern möbliert (auch Regie) 1940: Rosen in Tirol 1940: Das Fräulein von Barnhelm 1940: Sieben Jahre Pech 1940: Ihr Privatsekretär 1940: Was wird hier gespielt? 1941: Hauptsache glücklich (Regie) 1941: Dreimal Hochzeit 1941: Was geschah in dieser Nacht? (auch Regie) 1941: Frau Luna (auch Regie) 1942: Wiener Blut 1942: Sieben Jahre Glück 1942: Liebeskomödie (auch Regie) 1943: Tolle Nacht (auch Regie) 1943: Johann 1943: Das Lied der Nachtigall (auch Regie und Drehbuch) 1944: Es fing so harmlos an (auch Regie und Drehbuch) 1944: /49: Philine (auch Regie) 1944: /49: Liebesheirat (auch Regie und Drehbuch) 1944: /50: Glück muß man haben (auch Regie) 1947: Wiener Melodien (Regie) 1948: Hin und her (auch Regie und Drehbuch) 1949: Um eine Nasenlänge 1950: Jetzt schlägt’s 13 (Es schlägt 13) 1950: Der Theodor im Fußballtor 1951: Hilfe, ich bin unsichtbar! 1951: Durch Dick und Dünn (auch Regie und Drehbuch) 1952: Wir werden das Kind schon schaukeln (Schäm dich, Brigitte) 1952: Die Diebin von Bagdad 1952: Heidi 1953: Die vertagte Hochzeitsnacht 1953: Heimlich, still und leise 1953: Hurra – ein Junge! 1955: Heidi und Peter 1955: Wenn die Alpenrosen blüh’n, Regie Richard Häussler 1955: Wie werde ich Filmstar? (auch Regie) 1955: Die Wirtin zur Goldenen Krone (auch Regie) 1956: Meine Tante – deine Tante 1956: Das Liebesleben des schönen Franz 1956: Opernball 1956: Wo die Lerche singt 1956: Der Mustergatte 1956: August der Halbstarke 1957: Vater macht Karriere 1957: Die Unschuld vom Lande 1957: Mit Rosen fängt die Liebe an 1957: Egon, der Frauenheld 1957: Drei Mann auf einem Pferd 1957: Die Beine von Dolores 1957: Almenrausch und Edelweiß 1957: Familie Schimek 1958: Ein Lied geht um die Welt 1958: Was ihr wollt 1958: Die Sklavenkarawane 1958: Im Prater blüh’n wieder die Bäume 1958: Eine Reise ins Glück 1959: Der Löwe von Babylon 1959: Die Gans von Sedan 1959: Die Nacht vor der Premiere 1960: Pension Schöller 1960: Der Teufel hat gut lachen 1960: Eine Frau fürs ganze Leben 1961: Bei Pichler stimmt die Kasse nicht (auch Co-Drehbuch) 1963: Der Musterknabe 1964: Tonio Kröger 1965: Die fromme Helene 1965: Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie 1967: Das große Glück 1967: Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche 1968: Zur Hölle mit den Paukern 1968: Zum Teufel mit der Penne 1969: Christoph Kolumbus oder Die Entdeckung Amerikas 1969: Pepe, der Paukerschreck 1969: Hurra, die Schule brennt! 1970: Wer zuletzt lacht, lacht am besten 1970: Wir hau’n die Pauker in die Pfanne 1970: Die Feuerzangenbowle 1971: Tante Trude aus Buxtehude 1971: Morgen fällt die Schule aus 1971: Hilfe, die Verwandten kommen 1971: Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut 1971: Die tollen Tanten schlagen zu 1972: Betragen ungenügend! 1972: Hauptsache Ferien 1972: Immer Ärger mit Hochwürden 1975: Der Geheimnisträger 1975: /78: Lady Dracula Fernsehserien 1963: Das alte Hotel 1967–1968: Die Witzakademie 1968–1970: Donaugeschichten 1974: Die Powenzbande 1974: Der Monddiamant 1975: Hoftheater 1975: Beschlossen und verkündet 1976: Klimbim 1977: Pariser Geschichten 1978: Zwei himmlische Töchter 1980: Unsere heile Welt (1977 gedreht und am 3. August 1980: im ZDF erstausgestrahlt)
Theo Lingen war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor
Wie hieß Theo Lingen richtig?
Theo Lingen hieß mit bürgerlichem Namen Franz Theodor Schmitz.
Wie alt wurde Theo Lingen?
Theo Lingen erreichte ein Alter von ⌛ 75 Jahren.
Wann hat Theo Lingen Geburtstag?
Theo Lingen wurde an einem Mittwoch am ⭐ 10. Juni 1903 geboren.
Wo wurde Theo Lingen geboren?
Theo Lingen wurde in 🚩 Hannover, Deutschland, geboren.
War Theo Lingen verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Theo Lingen war verheiratet. Als Ehepartner ist Marianne Zoff bekannt.
Hatte Theo Lingen Kinder?
Ja, Theo Lingen war Vater von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Ursula Lingen (* 1928).
In welchem Sternzeichen wurde Theo Lingen geboren?
Theo Lingen wurde im westlichen Sternzeichen Zwilling geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Wasser ('Wasser-Hase').