Hans Christian Blech †

Steckbrief von Hans Christian Blech

Name:Hans Christian Blech
Beruf:deutscher Schauspieler
Alter:78 Jahre
Geburtsdatum:20. Februar 1915
Geburtsort:Darmstadt, Deutschland
Todesdatum:5. März 1993
Sterbeort:München, Deutschland
Sternzeichen:Fische
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Holz-Hase
Größe:unbekannt

Hans Christian Blech war ein deutscher Schauspieler, der am 20. Februar 1915 in Darmstadt geboren wurde und am 5. März 1993 in München verstarb. Er entstammte einfachen Verhältnissen, sein Vater arbeitete als Bürogehilfe und seine Mutter war Hausfrau. Ein schwerer Verkehrsunfall im Alter von 14 Jahren hinterließ deutliche Spuren.
Obwohl die Theaterschule ihn ablehnte, ließ Blech sich nicht entmutigen und nahm privaten Schauspielunterricht. Sein erstes festes Engagement führte ihn nach Baden-Baden. Danach folgten Engagements in Krefeld, Kiel, Freiburg und Leipzig. Kurz vor dem Kriegsausbruch wurde er von Emil Jannings für einen Film engagiert, der jedoch nicht fertiggestellt wurde.
Der Zweite Weltkrieg unterbrach seine Karriere, Blech wurde zur Wehrmacht eingezogen und erlebte Grausamkeiten an der Ostfront. Nach dem Krieg kehrte er auf die Bühne zurück, zunächst in Hamburg, dann in München, wo er bis 1955 an den Kammerspielen engagiert war. Blech arbeitete mit Größen wie Bertolt Brecht und Fritz Kortner zusammen und feierte Erfolge in Stücken wie "Woyzeck" und "Die Physiker".
Sein Filmdebüt gab Blech 1948. Oft verkörperte er zwielichtige Charaktere, versuchte aber, sich nicht auf dieses Image festlegen zu lassen. Blech spielte in zahlreichen Filmen mit, darunter auch in Werken des Neuen Deutschen Films. Er war einige Jahre mit der Schauspielerin Erni Wilhelmi verheiratet. Blech fand seine letzte Ruhestätte in Darmstadt.

Hans Christian Blech wurde in Darmstadt, Deutschland, geboren.

Filme mit Hans Christian Blech

1948: Affaire Blum
1950: Epilog – Das Geheimnis der Orplid
1951: Entscheidung vor Morgengrauen (Decision Before Dawn)
1954: Sauerbruch – Das war mein Leben
1954: 08/15
1954: Phantom des großen Zeltes
1954: Geständnis unter vier Augen
1955: 08/15 Zweiter Teil
1955: 08/15 in der Heimat
1955: Banditen der Autobahn
1955: Kinder, Mütter und ein General
1956: Weil du arm bist, mußt du früher sterben
1957: Schinderhannes (Fernsehfilm); Regie: Peter Beauvais
1958: Schwarzer Stern in weißer Nacht (Un homme se penche sur son passé); Regie: Willy Rozier
1958: Solange das Herz schlägt

Alle Filme anzeigen

1958: Die Bekehrung des Ferdys Pistora (Fernsehfilm); Regie: Rainer Wolffhardt
1959: Der Fall Pinedus (Fernsehfilm); Regie: Falk Harnack
1959: Ich schwöre und gelobe
1959: Ruf ohne Echo (Fernsehfilm); Regie: Rainer Wolffhardt
1960: Hexenjagd (Fernsehfilm); Regie: Ludwig Cremer
1960: Das Erbe von Björndal
1961: Der Verschlag (L’enclos); Regie: Armand Gatti
1961: Zeit der Schuldlosen (Fernsehfilm); Regie: Fritz Schröder-Jahn
1962: Alle Macht der Erde (Fernsehfilm); Regie: August Everding
1962: Der längste Tag (The Longest Day)
1963: Der Besuch
1963: Detective Story – Polizeirevier 21 (Fernsehfilm); Regie: Theo Mezger
1963: Maria Stuart (Fernsehfilm); Regie: Hans Lietzau
1964: Marie Octobre (Fernsehfilm); Regie: Imo Moszkowicz
1965: Morituri
1965: Die letzte Schlacht (Battle of the Bulge)
1966: Schornstein Nr. 4 (La voleuse)
1966: Der schwarze Freitag (Fernsehfilm)
1966: Woyzeck (Fernsehfilm); Regie: Rudolf Noelte
1967: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats (Fernsehfilm); Regie: Peter Schulze-Rohr
1967: König Ödipus (Fernsehfilm); Regie: Oswald Döpke
1967: Blick von der Brücke; (Fernsehfilm); Regie: Ludwig Cremer
1968: Cardillac
1969: Die Brücke von Remagen (The Bridge at Remagen)
1970: Le client de la morte saison (The Traveller); Regie: Moshé Mizrahi
1971: Das Herz aller Dinge (Fernsehfilm); Regie: Oswald Döpke
1971: Tatort: Frankfurter Gold
1973: Der scharlachrote Buchstabe
1973: Im Zeichen der Kälte (Fernsehfilm); Regie: Uwe Brandner
1973: Das blaue Hotel (Fernsehfilm); Regie: Stanislav Barabáš
1972: Geheimagenten (Fernsehfilm); Regie: Eberhard Fechner
1972: Der Leuchtturm (Fernsehfilm); Regie: Vojtěch Jasný
1973: Der Mönch von San Dominico (Giordano Bruno); Regie: Giuliano Montaldo
1974: Tod in Astapowo (Fernsehfilm); Regie: Günter Gräwert
1974: Das einsame Haus (Fernsehfilm); Buch: Ladislav Mňačko; Regie: Thomas Fantl
1975: Das Fleisch der Orchidee (La chair de l’orchidée)
1975: Van der Valk und die Toten (Fernsehfilm); Regie: Marcel Cravenne
1975: Don Juan in der Hölle (Fernsehfilm); Regie: Ludwig Cremer
1975: Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen (Les innocents aux mains sales)
1975: Falsche Bewegung
1975: Gefährlich lebt sich’s besser (Il faut vivre dangereusement); Regie: Claude Makovski
1975: Ansichten eines Clowns
1976: Zerschossene Träume (L’Appat)
1976: Grüß Gott, ich komm von drüben (Fernsehfilm); Regie: Tom Toelle
1977: Das Verhör des Ernst Niekisch (Fernsehfilm); Regie: Oswald Döpke
1977: Victoria
1977: Der Mädchenkrieg
1977: Winterspelt
1944:
1977: Grete Minde
1978: Messer im Kopf
1979: Theodor Chindler (Fernsehmehrteiler)
1980: Meister Timpe (Fernsehfilm); Regie: Hartmut Griesmayr
1980: Nasvidenje v naslednji vojni; Regie: Živojin Pavlović
1980: Looping
1981: Der Zauberberg
1981: Collin (Fernsehfilm)
1982: Qualverwandtschaften (Fernsehfilm); Regie: Oswald Döpke
1983: Satan ist auf Gottes Seite (Fernsehfilm); Regie: Wolfgang Staudte
1984: Lenin in Zürich (Fernsehfilm); Regie: Rolf Busch
1985: Via Mala (Fernsehfilm)
1985: Oberst Redl (Redl ezredes)
1985: Die Orgel (Fernsehfilm); Regie: Gero Erhardt
1985: Die letzte Rolle (Fernsehfilm); Regie: Egon Günther
1986: Kennwort Möwe (Fernsehfilm); Regie: Tom Toelle
1986: Aus familiären Gründen (Fernsehfilm); Regie: Axel von Ambesser
1986: Bitte laßt die Blumen leben
1987: Der Schrei der Eule (Fernsehfilm); Regie: Tom Toelle
1988: Das Milliardenspiel (Fernsehzweiteiler); Regie: Peter Keglevic
1988: Cinema (5-teil. Fernsehfilm); Regie: Philippe Lefebvre
1990: Ungarisches Requiem (Magyar rekviem); Regie: Károly Makk
1990: Der achte Tag; Regie: Reinhard Münster
1990: Wer zu spät kommt – Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution (Fernsehfilm)
1990: Mit den Clowns kamen die Tränen (Fernsehfilm); Regie: Reinhard Hauff
1991: La Paloma fliegt nicht mehr (Fernsehfilm); Regie: Tom Toelle
1992: Begräbnis einer Gräfin (Fernsehfilm)
1992: Mademoiselle Fifi ou Histoire de rire (Fernsehfilm); Regie: Claude Santelli
1992: Die Ringe des Saturn (Fernsehfilm); Regie: Michael Kehlmann
1992: Das große Fest (Fernsehfilm)

Bilder zum Thema Hans Christian Blech

Hans Christian Blech Bild 1
privat 1990
Hans Christian Blech Bild 2
Lotte Berger mit Hans Christian Blech
Hans Christian Blech Bild 3
Hans-Christian Blech in einer Aufnahme des Berliner Fotografen Werner Bethsold.

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Fakten über Hans Christian Blech

  • Wodurch ist Hans Christian Blech bekannt?

    Hans Christian Blech war ein 🙋‍♂️ deutscher Schauspieler

  • Wie alt wurde Hans Christian Blech?

    Hans Christian Blech erreichte ein Alter von ⌛ 78 Jahren.

  • Wann hat Hans Christian Blech Geburtstag?

    Hans Christian Blech wurde an einem Samstag am ⭐ 20. Februar 1915 geboren.

  • Wo wurde Hans Christian Blech geboren?

    Hans Christian Blech wurde in 🚩 Darmstadt, Deutschland, geboren.

  • In welchem Sternzeichen wurde Hans Christian Blech geboren?

    Hans Christian Blech wurde im westlichen Sternzeichen Fische geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Holz ('Holz-Hase').

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