Gert Haucke war ein deutscher Schauspieler, der am 13. März 1929 in Berlin geboren wurde und am 30. Mai 2008 verstarb. Haucke wuchs in der Uckermark auf, nachdem er in Berlin als Sohn eines Rechtsanwalts das Licht der Welt erblickte. Seine schauspielerische Laufbahn begann 1947 am Schillertheater in Berlin unter der Leitung von Boleslaw Barlog. Nach seinem Engagement in Berlin zog es Haucke auf weitere Bühnen, darunter in Hamburg, Buenos Aires und Lübeck. Parallel zu seiner Bühnenarbeit war er als Nachrichtensprecher beim RIAS Berlin tätig und wirkte in zahlreichen Hörspielen mit. Besondere Popularität erlangte er als Vater in der Hörfunkreihe "Papa, Charly hat gesagt…", geschrieben von seiner Schwester Ursula Haucke, wofür er mit dem Goldenen Mikrophon ausgezeichnet wurde. Auch die Krimiserie "Zeus Weinsteins Abenteuer" im NDR, in der er als Erzähler fungierte, erfreute sich großer Beliebtheit. Sein Debüt vor der Kamera gab Haucke 1962 in Fritz Genschows Märchenfilm "Rumpelstilzchen". Im Laufe seiner Karriere folgten über hundert Auftritte in Film und Fernsehen. Oft wurde Haucke aufgrund seiner markanten Erscheinung und Stimme für ungeschlachte oder unsympathische Rollen besetzt. Er spielte aber auch in Komödien und Krimis mit. Neben seiner Arbeit als Schauspieler engagierte sich Haucke als Tierschützer und verfasste zahlreiche Artikel, Kurzgeschichten und Jugendromane über Haustiere. Haucke war mit Ute Blaich verheiratet, die 2004 starb. Er selbst erlitt am 21. Mai 2008 einen Herzinfarkt und verstarb wenige Tage später im Klinikum Lüneburg.
Gert Haucke wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
Filme mit Gert Haucke
1962: Rumpelstilzchen 1965: Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 1965: Bernhard Lichtenberg 1966: Hokuspokus oder: Wie lasse ich meinen Mann verschwinden…? 1966: Intercontinental Express – Reise an die Grenze (Fernsehserie) 1966: Hafenpolizei – Die Pokerpartie (Fernsehserie) 1966: Ganovenehre 1968: Der Tod im roten Jaguar 1968: Ein Mann namens Harry Brent (nach Francis Durbridge) 1969: Der Kidnapper (Fernsehfilm) 1969: Die Unverbesserlichen und ihre Menschenkenntnis (Fernsehserie) 1969: Ein Jahr ohne Sonntag 1969: Polizeifunk ruft – Das Messer (Fernsehserie) 1970: Hamburg Transit (Fernsehserie) 1971: Der Kommissar – Lisa Bassenges Mörder (Fernsehserie)
Alle Filme anzeigen
1971: Schneewittchen 1972: Wir 13 sind 17 (Fernsehserie) 1972: Agent aus der Retorte 1972: Der Stoff aus dem die Träume sind 1972: Hoopers letzte Jagd (TV-Zweiteiler) 1972: Ludwig – Requiem für einen jungfräulichen König 1973: Tatort – Kressin und die zwei Damen aus Jade (TV-Reihe) 1973: Bauern, Bonzen und Bomben 1973: Der Lord von Barmbeck 1973: Black Coffee (Fernsehfilm nach Agatha Christie) 1974: Die Verrohung des Franz Blum 1974: Konfrontation 1974: Motiv Liebe - Ich wollte, dass er glücklich ist (Fernsehserie) 1974: Der kleine Doktor – Ein Holländer in Paris (Fernsehserie) 1974: Okay S.I.R. – Einen für den anderen (Fernsehserie) 1975: Derrick – Alarm auf Revier 12 (Fernsehserie) 1975: Das Messer im Rücken 1975: Tadellöser & Wolff (Fernsehmehrteiler) 1976: Verlorenes Leben 1976: Ketten 1977: Der Alte – (Folge 1: Die Dienstreise) - Pilotfilm der Fernsehreihe 1978: Ein Mann will nach oben 1978: Kommissariat 9 – Konjunkturbelebung (Fernsehserie) 1979: Sonne, Wein und harte Nüsse – Die Sache mit dem Backofen (Fernsehserie) 1980: Land, das meine Sprache spricht 1981: Der König und sein Narr 1982: Die Barrikade 1982: Der Alte – Folge 57: Teufelsküche 1982: Wir 1983: Die Geschwister Oppermann 1983: Die Matrosen von Kronstadt 1983: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 5, Episode: „Der Handschuhtäter“) 1983: Die Supernasen 1983: Nordlichter: Geschichten zwischen Watt und Weltstadt 1983: Is was, Kanzler? 1984: Der Ausflug, ein Betriebsausflug 1985: Didi und die Rache der Enterbten 1985: Mit Axel auf Achse 1985: Seitenstechen 1985: Ein Heim für Tiere (Fernsehserie, zwei Folgen) 1985: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie) Episode: Der Käpt'n 1986: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie) Episode: Loreley in Kollerum 1986: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie) Episode: Der Gebrauchtwagen 1986: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 20, Episode: „40 Detektive später“) 1986: Didi auf vollen Touren 1987: Großstadtrevier – Geleimt (Fernsehserie) 1987–2004: Der Landarzt als Bruno Hanusch 1988: Fifty-Fifty 1988: Didi – Der Experte 1988: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie) Episode: Ein ungewöhnlicher Fall 1989: Derrick – Wie kriegen wir Bodetzki (Fernsehserie) 1989: Die Bertinis 1989: Ein Fall für zwei – Zyankali 1990: Die Frosch-Intrige 1991: Kollege Otto 1991: Ein Fall für zwei – Tod frei Haus 1993: Ein Bayer auf Rügen 1993: Fünf Millionen und ein paar Zerquetschte 1993: Liebe ist Privatsache (Fernsehserie) 1993: Das Traumschiff – Hongkong 1994: Halali oder Der Schuss ins Brötchen 1994: Ihre Exzellenz, die Botschafterin (Fernsehserie) 1995: Tatort – Tödliche Freundschaft 1996: Diebinnen 1997: Großstadtrevier – Brennende Probleme (Fernsehserie) (als Jakob Meier) 1998: Männer sind was Wunderbares (Fernsehreihe) 1999–2001: Freunde fürs Leben (Fernsehserie) als Heinz Otto
Gert Haucke wurde an einem Mittwoch am ⭐ 13. März 1929 geboren.
Wo wurde Gert Haucke geboren?
Gert Haucke wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.
War Gert Haucke verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Gert Haucke war verheiratet. Als Ehepartner ist Ute Blaich bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Gert Haucke geboren?
Gert Haucke wurde im westlichen Sternzeichen Fische geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Erde ('Erde-Schlange').
Diese Seite wird auch unter folgenden Suchbegriffen gefunden: Alter Gert Haucke | Gert Haucke Steckbrief | Gert Haucke Größe | Gert Haucke Geburtstag | Gert Haucke geboren | Gert Haucke Geburtsort | Gert Haucke Alter | Gert Haucke Geburtsdatum | Gert Haucke Sternzeichen | In welchem Sternzeichen wurde Gert Haucke geboren | Wo wurde Gert Haucke geboren | Alter von Gert Haucke Du befindest dich auf der Seite Gert Haucke Einige Textpassagen dieser Seite stammen aus dem Wikipedia-Artikel Gert Haucke, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, Autor/en: Liste.