Paul Heyse war Vater von 2 Kindern: Ernst Heyse (* 1828), Julie Baumgarten (* 1857).
Paul Heyse war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer, der am 15. März 1830 in Berlin geboren wurde und am 2. April 1914 in München verstarb. Seine literarische Produktion war enorm, mit einer Vielzahl von Gedichten, fast 200 Novellen, einigen Romanen und zahlreichen Dramen. Heyse war eine wichtige Figur im Münchner Kulturleben, bekannt für seine Gastfreundschaft und seine einflussreiche Position. In seiner Jugend besuchte Heyse das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium und zeigte dort bereits sein dichterisches Talent. Er freundete sich mit dem Dichter Emanuel Geibel an, der ihn in die Berliner Kunstszene einführte. Nach dem Schulabschluss studierte Heyse zunächst klassische Philologie in Berlin, wechselte dann aber nach Bonn, um Kunstgeschichte und Romanistik zu studieren. Er verfasste Gedichte, die seine Begeisterung für die Märzrevolution zum Ausdruck brachten. Nach einer Affäre kehrte er nach Berlin zurück und veröffentlichte anonym sein erstes Werk. Später reiste Heyse mit einem Stipendium nach Italien, wo er viele Künstler kennenlernte und Inspiration für seine Werke fand. König Maximilian II. von Bayern berief Heyse 1854 nach München und gewährte ihm eine Pension, damit er dort als Dichter wirken konnte. Heyse heiratete und wurde Teil der Münchner Gesellschaft. Er war Mitglied verschiedener Dichtervereine und pflegte Freundschaften mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Gottfried Keller und Theodor Storm. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er erneut. Heyse erhielt 1910 den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1914 in München und wurde dort auf dem Waldfriedhof beigesetzt. Heyse war nicht nur ein angesehener Schriftsteller, sondern auch ein Förderer anderer Künstler und setzte sich für die Rechte der Autoren ein.
Wahlspruch. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 414,
Erdachtes mag zu denken geben, // Doch nur Erlebtes wird beleben.
Quelle
Sprüche, Philosophie. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, S. 498,
Fordre kein lautes Anerkennen! // Könne was, und man wird dich kennen.
Quelle
Die Hauptsache. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 428,
Nur eins beglückt zu jeder Frist: // Schaffen, wofür man geschaffen ist.
Quelle
Der beste Spieler. In: Gesammelte Werke, Reihe 1, Band 5, Stuttgart 1924, S. 565, zeno.org
Trag muntern Herzens deine Last // Und übe fleißig dich im Lachen. // Wenn du an dir nicht Freude hast, // Die Welt wird dir nicht Freude machen.
Quelle
Was noth thut. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 415,
Versuchʼs und übertreibʼs einmal, // Gleich ist die Welt von dir entzückt. // Das Grenzenlose heißt genial, // Wärʼs auch nur grenzenlos verrückt.
Quelle
Sprüche, Literatur und Kunst. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, S. 463,
Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut.
Quelle
Fester Grund. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 421, Paul Heyse wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. München, Adolph von Menzel und Paul Heyse
ADN-ZB/Archiv
Adolph von Menzel, Maler, Graphiker und Zeichner (Mitte) mit dem Schriftsteller Paul Heyse und dessen Frau in deren Münchener Wohnung
Aufnahme 1902
Abgebildete Personen:
Menzel, Adolph von: Maler, Grafiker, Zeichner, Deutschland (GND 118580914)
Heyse, Paul von: Dichter, Schriftsteller, Deutschland
Die ehemalige Villa des Literaturnobelpreisträgers Paul Heyse mit Baum bestandenem Garten gibt es heute noch. Blick von der Luisenstraße auf das Gebäude.
1st release date: 1936
1st recording date: 23 January 1935
Place of recording: EMI Studio No.1, Abbey Road, London (United Kingdom)
Author(s)/Composer(s): unknown (spanish folk songs)
Lyricist(s): Paul Heyse (1830-1914) and Emanuel Geibel (1815-1884)
Music arranger(s): Hugo Wolf (1860-1903)
Conductor: none
Performer(s): Soprano: Ria Ginster (?), Pianoforte: Gerald Moore (?)
Vocal range: Soprano with pianoforte accompaniment
Title/Work: a) Trau nicht der Liebe - b) Sie blasen zum Abmarsch
Content: Spanish Song Book (1889/90) by Paul Heyse (1830-1914) and Emanuel Geibel (1815-1884)
Genre(s): Spanish folk songs