August Macke war Vater eines Kindes namens Wolfgang Macke (* 1913).
August Macke war ein deutscher Maler des Expressionismus, der am 3. Januar 1887 geboren wurde und am 26. September 1914 verstarb. Mackes Vater war im Eisenbahnbau tätig, was die Familie zu mehreren Umzügen zwang, bis sie schließlich nach Köln zogen, wo Macke das Gymnasium besuchte und eine lebenslange Freundschaft mit Hans Thuar schloss. Später wechselte die Familie nach Bonn, wo Macke seine spätere Frau Elisabeth Gerhardt kennenlernte. Gegen den Willen seines Vaters verließ Macke die Schule und begann eine Ausbildung an der Düsseldorfer Kunstakademie, die er jedoch aufgrund des starren Lehrplans vorzeitig abbrach. Er entwarf Bühnendekorationen und Kostüme für das Düsseldorfer Schauspielhaus und reiste 1907 nach Paris, wo er vom Impressionismus beeindruckt war. Nach einem Studienaufenthalt bei Lovis Corinth in Berlin und einer weiteren Reise nach Paris leistete Macke seinen Wehrdienst in Bonn ab. 1909 heiratete er Elisabeth Gerhardt und reiste erneut nach Paris, wo er mit den Werken der Fauves und Futuristen in Berührung kam. Es folgte ein produktives Jahr am Tegernsee, wo er Franz Marc kennenlernte und sich künstlerisch austauschte. Die Familie kehrte nach Bonn zurück, wo Macke ein Atelier einrichtete und sich mit Max Ernst anfreundete. Er beteiligte sich am Almanach "Der Blaue Reiter" und an Ausstellungen, distanzierte sich aber später von der Gruppe. Um sich auf sein Werk zu konzentrieren, zog Macke mit seiner Familie nach Hilterfingen am Thunersee, wo er Louis Moilliet und Paul Klee traf. Eine Reise nach Tunesien mit Klee und Moilliet inspirierte ihn zu neuen Werken. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Macke eingezogen und fiel im Alter von 27 Jahren in der Champagne.
Zitate von August Macke
Die Sinne sind uns die Brücke vom Unfaßbaren zum Faßbaren.
Quelle
Die Masken. In: Der Sturm, Halbmonatsschrift für Kultur und die Künste, Hrsg. Herwarth Walden, Fünfter Jahrgang 1915, Nummer 23/24, UB Heidelberg
Der Mensch äußert sein Leben in Formen. Jede Kunstform ist Aeußerung seines innern Lebens. Das Aeußere der Kunstform ist ihr Inneres.
Quelle
Die Masken. In: Der Sturm, Halbmonatsschrift für Kultur und die Künste, Hrsg. Herwarth Walden, Fünfter Jahrgang 1915, Nummer 23/24, UB Heidelberg
Wie der Mensch, so wandeln sich auch seine Formen. // Das Verhältnis der vielen Formen untereinander läßt uns die einzelne Form erkennen. Das Formlose, das Unendliche, die Null bleibt unfaßbar. Gott bleibt unfaßbar.
Quelle
Die Masken. In: Der Sturm, Halbmonatsschrift für Kultur und die Künste, Hrsg. Herwarth Walden, Fünfter Jahrgang 1915, Nummer 23/24, UB HeidelbergAugust Macke wurde in Meschede, Deutschland, geboren.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Bundeskanzler Helmut Schmidt empfängt Nachfahren und Nachlaßverwalter deutscher Maler des 20. Jahrhunderts im Bundeskanzleramt
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Bundeskanzler Helmut Schmidt empfängt Nachfahren und Nachlaßverwalter deutscher Maler des 20. Jahrhunderts im Bundeskanzleramt
Zwei Kinder unterm Weihnachtsbaum. 1914. Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. 50 x 35 cm
Das Bild zeigt die beiden Söhne des kurz zuvor gefallenen Malers August Macke an Weihnachten 1914.
Literatur: Peter Dering, Paul Adolf Seehaus (1891-1919). Leben und Werk, Bonn 2004, WVZ-Nr. G 26 (m. Abb.).