Orson Welles war Vater von 3 Kindern: Beatrice Welles (* 1955), Rebecca Welles (* 1944), Chris Welles Feder (* 1938).
Orson Welles war ein US-amerikanischer Hörspiel-, Film- und Theaterregisseur, Schauspieler und Autor, der am 6. Mai 1915 geboren wurde und am 10. Oktober 1985 verstarb. Welles stammte aus einer wohlhabenden Familie; seine Mutter war Konzertpianistin. Schon früh wurde sein Talent erkannt und er kam durch seine Mutter mit Theater und Musik in Berührung. Nach dem frühen Tod beider Elternteile wurde er von einem Arzt und später von einem Arbeitskollegen der Mutter aufgenommen. Seine Karriere begann in den 1930er Jahren als Theaterschauspieler und Sprecher in Hörspielen. Er schloss sich dem Federal Theatre Project an, wo er freie Hand hatte und Shakespeare-Stücke inszenierte. Seine moderne Interpretation von "Julius Caesar" und sein "Voodoo-Macbeth" brachten ihm schnell den Ruf eines Genies ein. Welles gründete mit John Houseman das Mercury Theatre und wurde durch seine Radioarbeit bekannt, insbesondere durch das Hörspiel "War of the Worlds", das angeblich eine Massenpanik auslöste. Hollywood lockte Welles mit einem ungewöhnlichen Angebot: freie Hand bei einem Film. So entstand "Citizen Kane", der als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte gilt. Der Film war jedoch kein kommerzieller Erfolg, was Welles' Karriere beeinträchtigte. Viele seiner späteren Projekte wurden von Produktionsproblemen überschattet. Nach einigen Erfolgen in Europa kehrte Welles in die USA zurück, wo er in Filmen anderer Regisseure mitwirkte, um seine eigenen Projekte zu finanzieren. Viele seiner ambitionierten Filmprojekte blieben unvollendet, darunter "The Deep" und "The Other Side of the Wind". Trotzdem begeisterte er sich für das Fernsehen und hielt seinen Mythos durch Talkshow-Auftritte am Leben. Welles war dreimal verheiratet und hatte drei Töchter. Seine letzte Lebensgefährtin war Oja Kodar. Orson Welles starb im Alter von 70 Jahren an Herzversagen und wurde in Spanien beigesetzt.
Orson Welles wurde in Kenosha, Wisconsin, USA, geboren.
Filme mit Orson Welles
Regie 1933: Twelfth Night (Kurzfilm) 1934: The Hearts of Age (Kurzfilm) – zusammen mit William Vance 1938: Too Much Johnson 1941: Citizen Kane 1942: Der Glanz des Hauses Amberson (The Magnificent Ambersons) (& Drehbuch) 1943: Von Agenten gejagt (Journey Into Fear) 1946: Die Spur des Fremden (The Stranger) 1947: Die Lady von Shanghai (The Lady from Shanghai) 1948: Macbeth – Der Königsmörder (Macbeth) 1955: Herr Satan persönlich (Mr. Arkadin) 1955: Around the World with Orson Welles (Dokumentationsreihe) 1958: Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil) 1958: The Fountain of Youth (Kurzfilm) 1959: Viva Italia (Portrait of Gina) (Dokumentarfilm)
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1962: Der Prozeß (Le procès) 1965: Falstaff (Chimes at Midnight/Campanadas a medianoche) 1968: Stunde der Wahrheit (Une histoire immortelle) 1974: F wie Fälschung (F for Fake / Vérités et mensonges) 1978: Erinnerungen an Othello Filming Othello by Orson Welles (Dokumentarfilm) 1992: Don Quijote de Orson Welles (unvollendet; gedreht 1957: 1969) 1999: Moby Dick (unvollendet, gedreht 2015: Der Kaufmann von Venedig (gedreht 2018: The Other Side of the Wind (gedreht 1970: 1976) 1966: 1969) Schauspieler 1934: The Hearts of Age (Kurzfilm) 1940: Die Insel der Verlorenen (Swiss Family Robinson) – Erzähler 1943: Die Waise von Lowood (Jane Eyre) 1944: Follow the Boys 1946: Morgen ist die Ewigkeit (Tomorrow Is Forever) 1946: Duell in der Sonne (Duel in the Sun) – Erzähler 1949: Der dritte Mann (The Third Man) 1949: Graf Cagliostro (Black Magic) 1949: In den Klauen des Borgia (Prince of Foxes) 1950: Die schwarze Rose (The Black Rose) 1952: Trents letzter Fall (Trent’s Last Case) 1953: Rückkehr nach Glennascaul (Return to Glennascaul) 1953: L’uomo, la bestia e la virtù 1953: King Lear 1955: Trouble in the Glen 1954: Versailles – Könige und Frauen (Si Versailles m’était conté) 1955: Mord ohne Mörder (Three Cases of Murder) 1955: Napoleon (Napoléon) 1956: Moby Dick (Moby Dick) 1957: Des Teufels Lohn (Man in the Shadow) 1958: Der lange heiße Sommer (The Long, Hot Summer) 1958: Die Wurzeln des Himmels (The Roots of Heaven) 1959: Der Zwang zum Bösen (Compulsion) 1959: Fähre nach Hongkong (Ferry to Hong Kong) 1960: David und Goliath (David e Golia) 1960: Drama im Spiegel (Crack in the Mirror) 1960: Austerlitz – Glanz einer Kaiserkrone (Austerlitz) 1961: König der Könige (King of Kings) 1961: Die Tataren (I Tartari) 1962: Der junge General (La Fayette) 1963: Der Weichkäse (La ricotta) (Episode von Ro.Go.Pa.G) 1963: Hotel International (The V.I.P.s) 1964: Stunden des Ruhms – Winston Churchills Leben und Werk (The Finest Hours, Dokumentarfilm, Stimme) 1965: Im Reich des Kublai Khan (La fabuleuse aventure de Marco Polo) 1966: Brennt Paris? (Paris brûle-t-il?) 1966: Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) 1967: Casino Royale (Casino Royale) 1967: Nur eine Frau an Bord (The Sailor from Gibraltar) 1967: König Ödipus (Oedipus the King) 1967: A King’s Story – Sprecher 1967: Was kommt danach…? (I’ll Never Forget What’s’is name) 1968: Jedes Kartenhaus zerbricht (House of Cards) 1968: Kampf um Rom (2 Teile) 1968: Tepepa (Tepepa) 1969: Stern des Südens (The Southern Star) 1969: Die Schlacht an der Neretva (Bitka na Neretvi) 1969: Zwölf plus eins (Una su 13) 1970: The Deep – auch Regie 1970: Der Brief an den Kreml (The Kremlin Letter) 1970: Die Französische Revolution fand nicht statt (Start the Revolution Without Me) 1970: Catch-22 – Der böse Trick (Catch-22) 1970: Waterloo (Waterloo) 1971: Ein Zauberer an meiner Seite (A Safe Place) 1971: Der zehnte Tag (La Décade prodigieuse) 1972: Die Schatzinsel (Treasure Island) (& Ko-Drehbuch) 1972: Hilfe, ich habe Erfolg! (Get to Know Your Rabbit) 1972: Necromancy 1972: Malpertuis 1972: Future Shock (Fernsehfilm, Mac Graw-Hill Productions) 1974: Ein Unbekannter rechnet ab (And Then There Were None) (Stimme) 1976: Reise der Verdammten (Voyage of the Damned) 1978: Die große Offensive (Il grande attacco) (Erzählerstimme) 1979: Muppet Movie 1980: Das Geheimnis des Nikola Tesla (Tajna Nikole Tesle) 1981: Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt (Erzählerstimme) 1982: Butterfly – Der blonde Schmetterling (Butterfly) 1984: Die Himmelsmaschine (Where Is Parsifal?) 1986: Transformers – Der Kampf um Cybertron (The Transformers: The Movie) (Stimme) 1987: Someone to Love 2013: ; AFP: Stummfilm in Italien gefunden. Verschollener Film von Orson Welles aufgetaucht. In: n-tv, 8. August 2021: .
Bilder zum Thema Orson Welles
Bildnachweis
Bildquelle: Orson_Welles_signature.svg Autor: Wikipedia / Orson Welles Created in vector format by Scewing Lizenz: gemeinfrei
Underwood portable typewriter used by Orson Welles in the 1930s and 1940s.
National Museum of American History
Native name
National Museum of American History
Parent institution
Smithsonian Institution
Location
Washington, D.C. , United States
Coordinates
38° 53′ 28″ N, 77° 01′ 48″ W
Established
January 1964
Website
americanhistory.si.edu
Authority file
: Q148584
VIAF: 127977835
ISNI: 0000000404805762
ULAN: 500250889
LCCN: n81015980
NLA: 36241847
WorldCat
institution QS:P195,Q148584
Accession number: 2021.0169
ID number: 2021.0169.01
National Museum of American History record ID: nmah_2010509
Orson Welles war ein 🙋♂️ US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Autor
Wie alt wurde Orson Welles?
Orson Welles erreichte ein Alter von ⌛ 70 Jahren.
Wann hat Orson Welles Geburtstag?
Orson Welles wurde an einem Donnerstag am ⭐ 6. Mai 1915 geboren.
Wo wurde Orson Welles geboren?
Orson Welles wurde in 🚩 Kenosha, Wisconsin, USA, geboren.
Wer sind die Eltern von Orson Welles?
Die Eltern von Orson Welles heißen Richard Head Welles und Beatrice Ives.
War Orson Welles verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Orson Welles war verheiratet. Als Ehepartner ist Virginia Nicolson, Rita Hayworth und Paola Mori bekannt.
Hatte Orson Welles Kinder?
Ja, Orson Welles war Vater von insgesamt 3 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Beatrice Welles (* 1955), Rebecca Welles (* 1944) und Chris Welles Feder (* 1938).
In welchem Sternzeichen wurde Orson Welles geboren?
Orson Welles wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Holz ('Holz-Hase').
Wie groß war Orson Welles?
Orson Welles hatte eine Größe von ca. 📏 1,85 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.
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