Wolfgang Kieling †

Steckbrief von Wolfgang Kieling

Name:Wolfgang Kieling
Beruf:deutscher Schauspieler
Alter:61 Jahre
Geburtsdatum:16. März 1924
Geburtsort:Berlin, Deutschland
Todesdatum:7. Oktober 1985
Sterbeort:Hamburg, Deutschland
Sternzeichen:Fische
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Holz-Ratte
Größe:unbekannt

Familie & Partner

ZeitraumPartner
? – 1985Gisela Uhlen
Ehefrau
? – 1985Monika Gabriel
Ehefrau
1950 – 1952Jola Jobst
Ehefrau

Wolfgang Kieling war Vater von 2 Kindern: Susanne Uhlen (* 1955), Florian Martens (* 1958).

Wolfgang Kieling war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, der am 16. März 1924 geboren wurde und am 7. Oktober 1985 verstarb. Schon als Kind nahm Kieling Schallplatten auf und wirkte im Kinderfunk mit. Seine Eltern waren Anna-Maria Kieling und der Schneidermeister Otto-Heinrich Kieling. Auf der Leinwand war er erstmals 1936 in Veit Harlans Film "Maria, die Magd" zu sehen.
Nach einer Schauspielausbildung bei Albert Florath folgten erste Engagements am Theater. Er besuchte das Leibniz-Gymnasium, verließ es aber auf Anraten eines Regisseurs, um Regieassistent zu werden. Sein Abitur holte er später nach. In der Spielzeit 1941/42 spielte Kieling am Landestheater der Mark Brandenburg in Luckenwalde. Im Zweiten Weltkrieg wurde er verwundet und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde.
Nach dem Krieg spielte Kieling zunächst Theater in West-Berlin, später in Basel. Ab 1954 wirkte er in DEFA-Produktionen mit, bevor er wieder nach Westdeutschland zurückkehrte. Internationale Bekanntheit erlangte er 1966 durch seine Rolle in Alfred Hitchcocks "Der zerrissene Vorhang". Für seine Leistung in "Polizeirevier Davidswache" erhielt Kieling den Bundesfilmpreis als Bester Hauptdarsteller. Er versteigerte diesen Preis später zugunsten des Vietcong. Auch den Adolf-Grimme-Preis in Gold erhielt er.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Ost-Berlin kehrte Kieling nach Westdeutschland zurück. Seit den 1970er Jahren war er hauptsächlich im Fernsehen zu sehen. Für seine Rolle in dem Fernsehfilm "Im Reservat" erhielt er den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. In der Serie "Der Anwalt" spielte Kieling die Titelrolle. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme zahlreichen bekannten Schauspielern, darunter Glenn Ford, Marlon Brando und Paul Newman. Außerdem sprach er Bert in der deutschen Fassung der Sesamstraße.
Kieling war viermal verheiratet und hatte drei Kinder. Seine erste Frau nahm sich nach der Trennung das Leben. Mit seiner zweiten Frau, Gisela Uhlen, hatte er eine Tochter, Susanne Uhlen, die ebenfalls Schauspielerin wurde. Wolfgang Kieling starb im Alter von 61 Jahren in Hamburg an den Folgen einer Krebserkrankung.

Wolfgang Kieling wurde in Berlin, Deutschland, geboren.

Filme mit Wolfgang Kieling

Schauspieler
1936: Maria, die Magd
1936: Guten Abend – gute Nacht (Kurzfilm)
1936: Hier irrt Schiller (Kurzfilm)
1937: Heimweh
1937: Kreutzersonate
1938: Frauen für Golden Hill
1938: Klimbusch macht Wochenende (Kurzfilm)
1938: Träume sind Schäume (Kurzfilm)
1938: /47: Altes Herz geht auf die Reise
1939: Die Reise nach Tilsit
1940: Falstaff in Wien
1940: Herz geht vor Anker
1940: Seitensprünge
1941: Jenny und der Herr im Frack

Alle Filme anzeigen

1941: Krach im Vorderhaus
1951: Alice im Wunderland (nur Stimme)
1953: Kopf oder Zahl
1956: Damals in Paris (DEFA-Film)
1956: Genesung
1957: Betrogen bis zum jüngsten Tag
1958: Der Mann, der nicht nein sagen konnte
1959: Arzt ohne Gewissen
1960: Agatha, laß das Morden sein!
1961: Die Sendung der Lysistrata
1961: Frau Cheneys Ende
1961: Mörderspiel
1962: Der rote Hahn
1962: Montserrat
1962: Zahlungsaufschub
1963: Dantons Tod
1963: Der Belagerungszustand
1963: Ein ungebetener Gast
1963: Hedda Gabler
1963: Heute kündigt mir mein Mann
1963: Mirandolina
1964: Bericht von den Inseln
1964: Der Traum des Eroberers
1964: Die Physiker
1964: Die Zeit der Schuldlosen
1964: König Richard III
1964: Polizeirevier Davidswache
1964: Teufelsspur
1964: Das Haus in der Karpfengasse
1965: Scharfe Schüsse auf Jamaika (A 001: operazione Giamaica)
1965–1967: Das Kriminalmuseum
1965: Der Sündenbock
1965: Die Banditen vom Rio Grande
1965: Duell vor Sonnenuntergang
1965: Exil
1965: Hotel der toten Gäste
1966: Der Kongreß amüsiert sich
1966: Das Abgründige in Herrn Gerstenberg
1966: Geschlossene Gesellschaft
1966: S.O.S. – Morro Castle
1966: Standgericht
1966: Der zerrissene Vorhang (Torn Curtain)
1967: Das Haus der tausend Freuden
1967: Fliegender Sand
1967: Das Kriminalmuseum: Die Kiste
1967: Geheimnisse in goldenen Nylons (Deux billets pour Mexico)
1967: Ein Toter braucht kein Alibi
1967: Die Abenteuer des Kardinal Braun (Operazione San Pietro)
1967: Pension Clausewitz
1967: Die Rache des Dr. Fu Man Chu
1968: Amsterdam Affair
1968: Im Banne des Unheimlichen
1968: Tevje und seine sieben Töchter
1969: Das siebente Jahr
1969: Jungfer, Sie gefällt mir
1970: Aus unserer Zeit (Episode 2)
1970: Jeder stirbt für sich allein
1970: Kannibalen
1970: Signale – Ein Weltraumabenteuer (nur Stimme)
1971: Der Millionenraub
1971: Der Fall Jägerstätter
1971: Goya
1972: Bremer Freiheit
1972: Das letzte Paradies
1972: Dem Täter auf der Spur: Ohne Kranz und Blumen
1972: Der Angestellte
1972: Der Eisberg der Vorsehung
1972: Tatort – Strandgut
1972: Der Todesrächer von Soho
1972: Dem Täter auf der Spur: Der Tod in der Maske
1972: Sonderdezernat K1: Vier Schüsse auf den Mörder
1973: Bauern, Bonzen und Bomben
1973: Einladung zur Enthauptung
1973: Zwischen den Flügen: Ein Wiedersehen
1973: Im Reservat
1973: Immobilien
1973: Ein Fall für Männdli: Lange Finger
1973–1985: Sesamstraße (als Stimme von Bert)
1974: Derrick: Waldweg
1974: Zwischenstationen
1974: Härte 10 (TV-Mehrteiler)
1975: Baby Hamilton oder Das kommt in den besten Familien vor
1975: Lichtspiele am Preussenkorso
1976: Ketten
1976: Bei Westwind hört man keinen Schuß
1977–1978: Der Anwalt
1977: Die Kette
1978: Friedrich Schachmann wird verwaltet
1978: Meine dicke Freundin
1978: Geschichten aus der Zukunft
1979: Der Sturz
1979: Tatort – Schweigegeld
1979: Die Magermilchbande
1979: Sonne, Wein und harte Nüsse – Die Sache mit King Harry
1979: Wo die Liebe hinfällt
1980: Ein Guru kommt
1981: Der König und sein Narr
1981: Der Spot oder Fast eine Karriere
1981: Exil
1981: O du fröhliche: Besinnliche Weihnachtsgeschichten
1981: Das Traumschiff
1982: Kreisbrandmeister Felix Martin
1982: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 3, Episode: „Geheimnis aus der Truhe“)
1983: Der Alte: Der vierte Mann
1983: Der Trauschein
1983: Die Geschwister Oppermann
1983: Kontakt bitte …
1983: Satan ist auf Gottes Seite
1983: The Heart of the Matter
1984: Das Traumschiff: Rio
1984: Der Alte: Der Klassenkamerad
1984: Abwärts
1984: Das Geschenk
1984: Morgen in Alabama
1984: Patrik Pacard
1984: Turf
1985: Der Schiedsrichter
1985: Didi und die Rache der Enterbten
1985–1986: Die Schwarzwaldklinik
1985: Grenzenloses Himmelblau
1985: Hellseher wider Willen
1985: In Amt und Würden
1986: Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht
Synchronsprecher
1955: Konzert in Venedig – Jean Marais als Lorenzo Lombardi
1956: Am Rande der Großstadt – Massimo Girotti als Roberto
1956: Die Geflüchteten – Michel André als Michel
1957: Jan Hus – Otomar Krejča als Štěpán Páleč
1961: Urteil von Nürnberg – Montgomery Clift als Rudolph Petersen
1965: Zwölf Uhr mittags – Jack Elam als Charlie
1983: Sag niemals nie – Max von Sydow als Ernst Stavro Blofeld

Bilder zum Thema Wolfgang Kieling

Wolfgang Kieling Bild 1
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Berlin, Vietnam-Ausstellung, Besuch Kieling ADN-ZB / Brüggemann, 30.2.1968 Berlin: Vietnam - Ausstellung Der Schauspieler Wolfgang Kieling, besuchte mit seiner Tochter Anett am 20.3.1968 die Vietnam-Ausstellung in der Berliner Friedrichstrasse. Er informierte sich über die Solidaritätsbeweise der Bevölkerung der DDR für das heldenhaft kämpfende vietnamesische Volk. Abgebildete Personen: Kieling, Wolfgang: Filmschauspieler, DDR (GND 118821539)
Wolfgang Kieling Bild 2
Gedenkstein Wolfgang Kieling vor dem Stadttheater Luckenwalde
Wolfgang Kieling Bild 3
Grab von Wolfgang Kieling auf dem Friedhof Ohlsdorf
Wolfgang Kieling Bild 4
Grabstätte Wolfgang Kieling 2020

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Fakten über Wolfgang Kieling

  • Wodurch ist Wolfgang Kieling bekannt?

    Wolfgang Kieling war ein 🙋‍♂️ deutscher Schauspieler

  • Wie alt wurde Wolfgang Kieling?

    Wolfgang Kieling erreichte ein Alter von ⌛ 61 Jahren.

  • Wann hat Wolfgang Kieling Geburtstag?

    Wolfgang Kieling wurde an einem Sonntag am ⭐ 16. März 1924 geboren.

  • Wo wurde Wolfgang Kieling geboren?

    Wolfgang Kieling wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.

  • War Wolfgang Kieling verheiratet oder hatte er eine Partnerin?

    Ja, Wolfgang Kieling war verheiratet. Als Ehepartner ist Gisela Uhlen, Monika Gabriel und Jola Jobst bekannt.

  • Hatte Wolfgang Kieling Kinder?

    Ja, Wolfgang Kieling war Vater von insgesamt 2 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Susanne Uhlen (* 1955) und Florian Martens (* 1958).

  • In welchem Sternzeichen wurde Wolfgang Kieling geboren?

    Wolfgang Kieling wurde im westlichen Sternzeichen Fische geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Ratte 鼠 mit dem Element Holz ('Holz-Ratte').

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