Olga Tschechowa war Mutter eines Kindes namens Ada Tschechowa (* 1916).
Olga Tschechowa war eine deutsche Schauspielerin russisch-deutscher Herkunft, die am 26. April 1897 geboren wurde und am 9. März 1980 verstarb. Geboren wurde sie als Olga Knipper in Alexandropol in eine Familie mit deutschen Wurzeln. Ihr Vater arbeitete als Ingenieur und stieg zum kaiserlichen Eisenbahnminister auf. Ihr jüngerer Bruder, Lew Konstantinowitsch Knipper, machte sich als Komponist einen Namen. Eine besondere Verbindung bestand zu Anton Tschechow, denn ihre Tante Olga Knipper-Tschechowa war mit dem bekannten Schriftsteller verheiratet. Ihre Jugend verbrachte Tschechowa im Kaukasus. In St. Petersburg absolvierte sie 1913 ein Studium an der Stroganow-Kunstschule, gefolgt von einem Bildhauerei-Studium an der Moskauer Kunstakademie. Durch ihre Heirat mit dem Schauspieler Michael Tschechow im Jahr 1914 erhielt sie eine erste Einführung in die Schauspielkunst. Aus dieser Ehe ging ihre Tochter Ada Tschechowa hervor, die später ebenfalls Schauspielerin wurde. Die Ehe mit Michael Tschechow wurde nach drei Jahren geschieden. Nach ersten Erfahrungen vor der Kamera in Russland emigrierte Tschechowa 1921 nach Deutschland. In Berlin verdiente sie ihren Lebensunterhalt zunächst als Plakatmalerin. Friedrich Wilhelm Murnau entdeckte sie für den Film "Schloß Vogelöd". Ihre erste Hauptrolle spielte sie 1923 in einer Adaption von Ibsens "Nora". Zwei Jahre später gab sie ihr Bühnendebüt am Berliner Renaissance-Theater. Sie wirkte in "Die Drei von der Tankstelle" mit und spielte an der Seite von bekannten Schauspielern. 1930 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft. In der Zeit des Nationalsozialismus avancierte Tschechowa zu einer gefragten Schauspielerin und spielte in zahlreichen Filmen mit. Sie pflegte Kontakte zu hochrangigen NS-Funktionären. Nach dem Krieg wurde sie kurzzeitig in Moskau untergebracht. Nach dem Krieg gründete sie ein Theater und eine Filmgesellschaft, beides jedoch ohne großen Erfolg. Sie wandelte sich vom Image der mondänen Dame hin zur willensstarken Frau. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit war Tschechowa auch als Kosmetikerin tätig und gründete 1958 ihre eigene Kosmetikfirma. Olga Tschechowa wurde auf dem Friedhof in Gräfelfing beigesetzt.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Aufnahmen von der Dreharbeiten des Film "Alles für Papa" (Regie Karl Hartl), der in den Göttinger Filmateliers im Oktober bis Dezember 1953 entstand.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Aufnahmen von der Dreharbeiten des Film "Alles für Papa" (Regie Karl Hartl), der in den Göttinger Filmateliers im Oktober bis Dezember 1953 entstand.
Lustige Szene mit Hannerl Matz, Regisseur Karl Hartl und Olga Tschechowa während einer Drehpause.
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