Maria Schell war eine österreichisch-schweizerische Schauspielerin, die am 15. Jänner 1926 in Wien geboren wurde und am 26. April 2005 verstarb. Maria stieg zu einem der größten Stars des deutschen Films in den 1950er und 1960er Jahren auf. Sie war die Tochter eines Schweizer Schriftstellers und einer Wiener Schauspielerin und wuchs mit ihren Geschwistern zunächst in Österreich auf. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich zog die Familie 1938 nach Zürich. Da sie dort kein gemeinsames Zuhause finden konnten, wurden die Kinder aufgeteilt. Maria kam nach Colmar, wo sie akzentfreies Französisch lernte. Diese Fähigkeit ermöglichte ihr später die Rolle der Gervaise in dem gleichnamigen Film. Eigentlich wollte sie 1939 nur kurz ihre Eltern in Zürich besuchen, doch der Kriegsausbruch verhinderte die Rückreise. Maria brach eine kaufmännische Ausbildung ab, nachdem ihr Talent entdeckt wurde und sie 1942 eine Rolle in "Gottesmühlen" erhielt. Zunächst spielte sie ohne besondere Ausbildung, nahm dann aber Schauspielunterricht und erhielt Theaterengagements. Ihre erste Hauptrolle spielte Maria Schell 1948 in "Der Engel mit der Posaune". Es folgten Filme wie "Dr. Holl" und Produktionen mit O. W. Fischer. 1950 war sie im Gründungsensemble der Komödie Basel dabei. Für ihre Rolle in "Die letzte Brücke" erhielt Maria Schell 1954 den Preis als beste Schauspielerin in Cannes. Im selben Jahr wurde sie in Venedig für ihre Rolle in "Gervaise" geehrt. In Hollywood wurde sie von Yul Brynner entdeckt, der sie für "Die Brüder Karamasow" engagierte. Sie drehte danach Western wie "Der Galgenbaum" und "Cimarron". In den 1960er Jahren trat Schell vermehrt im Theater und Fernsehen auf. In den 1970er Jahren war sie in Fernsehserien wie "Tatort", "Derrick" und "Der Kommissar" zu sehen. 1976 feierte Maria Schell ein erfolgreiches Broadway-Debüt mit "Armer Mörder". In den 1980ern spielte sie in "Der Besuch der alten Dame" und hatte Erfolg mit der Serie "Die glückliche Familie". Ihren letzten Auftritt hatte sie 1996 im "Tatort". Maria Schell war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder. 1991 unternahm sie einen Suizidversuch. In ihren letzten Lebensjahren lebte sie zurückgezogen in Kärnten. Ihr Bruder drehte 2002 den Dokumentarfilm "Meine Schwester Maria", der ihre Demenz thematisierte. Maria Schell starb 2005 an Herzversagen infolge einer Lungenentzündung.
Maria Schell wurde in Wien, Österreich, geboren.
Filme mit Maria Schell
Kino (Auswahl) 1942: Gottesmühlen (Steibruch) 1948: Nach dem Sturm 1948: Der Engel mit der Posaune 1948: Maresi 1950: Es kommt ein Tag 1951: Dr. Holl 1951: Der wunderbare Flimmerkasten (The Magic Box) 1951: Wenn das Herz spricht (So Little Time) 1952: Bis wir uns wiederseh’n 1953: Das Herz aller Dinge (The Heart of the Matter) 1953: Der träumende Mund 1953: Solange du da bist 1953: Tagebuch einer Verliebten 1954: Die letzte Brücke
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1955: Napoleon (Napoléon) 1955: Herr über Leben und Tod 1955: Die Ratten (in der Rolle der Pauline Karka) 1956: Gervaise 1956: Liebe 1957: Rose Bernd 1957: Weiße Nächte (Le notti bianche) 1958: Die Brüder Karamasow (The Brothers Karamazov) 1958: Ein Frauenleben (Une vie) 1958: Der Schinderhannes 1959: Der Galgenbaum (The Hanging Tree) 1959: Raubfischer in Hellas 1960: Cimarron 1961: Gebrandmarkt (The Mark) 1961: Das Riesenrad 1962: Ich bin auch nur eine Frau 1963: Zwei Whisky und ein Sofa 1969: Der heiße Tod (99 mujeres) 1969: Pack den Tiger schnell am Schwanz (Le Diable par la queue) 1970: Der Hexentöter von Blackmoor (El proceso de las brujas) 1971: Dans la poussière du soleil 1972: Die Pfarrhauskomödie 1972: Chamsin (& Produktion) 1974: Die Akte Odessa (The Odessa File) 1975: So oder so ist das Leben 1975: Change 1976: Die verrückten Reichen (Folies bourgeoises) 1976: Reise der Verdammten (Voyage of the Damned) 1978: Spiel der Verlierer 1978: Superman 1979: Die erste Polka 1982: Die Spaziergängerin von Sans-Souci (La Passante de Sans-Souci) 1984: König Drosselbart 2002: Meine Schwester Maria (Dokumentation) Fernsehen (Auswahl) 1969: Der Kommissar – Schrei vor dem Fenster (Fernsehserie) 1971: Olympia-Olympia (Fernsehfilm) 1971: Willy und Lilly, 2-Personen-Fernsehspiel 1972: Die keusche Susanne 1972: Marie (Fernsehfilm) 1973: Immobilien 1973: Der Kommissar – Der Tod von Karin W. (Fernsehserie) 1974: Der kleine Doktor – Das Arsenschloss 1974: Die Kurpfuscherin (Fernsehfilm) 1975: Der Kommissar – Am Rande der Ereignisse (Fernsehserie, Folge 84) 1975: Tatort – Die Abrechnung (Fernsehreihe) 1976: Kojak – Einsatz in Manhattan (Kojak, Fernsehserie, Folge 4x11: Die Prinzessin) 1976: Derrick – Yellow He (Fernsehserie) 1977: Teerosen (Fernsehfilm) 1978: Derrick – Klavierkonzert (Fernsehserie) 1979: Der Wald (Fernsehfilm) 1980: Die Mars-Chroniken (Fernseh-Mehrteiler) 1981: Das Traumschiff (Fernsehreihe) 1982: Inside the Third Reich (Fernseh-Mehrteiler) 1982: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 1, Episode: „Der Antrag“) 1982: Frau Jenny Treibel (Fernsehfilm) 1982: Der Besuch der alten Dame (Fernsehfilm) 1983: Das Traumschiff: Marrakesch 1983: Der Trauschein (Fernsehfilm) 1984: Samson und Delilah (Samson and Delilah) (Fernsehfilm) 1985: Zweimal 30 – Maria Schell Special 1987: 1991: Die glückliche Familie (Fernsehserie, 49 Folgen) 1991: Das letzte Wort (Le Dernier mot) (Fernsehfilm) 1993: Nach langer Zeit (Fernsehserie) 1995: Der Clan der Anna Voss (Fernsehserie) 1996: Tatort – Heilig Blut (Fernsehreihe) 1996: Dr. Berg – Nur das Leben zählt (La Passion de docteur Bergh) 2015: (englisch).
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Bundeskanzler Willy Brandt empfängt Filmschauspieler
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Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo
Reportage / Serie : [ onbekend ]
Beschrijving : Gala Nederlandse Speelfilm in City, Amsterdam; Monique van de Ven
Datum : 15 maart 1976
Locatie : Amsterdam, Noord-Holland
Trefwoorden : actrices, bioscopen, filmsterren, gala's
Persoonsnaam : Ven, Monique van de
Fotograaf : Mieremet, Rob / Anefo
Auteursrechthebbende : Nationaal Archief
Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit)
Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.05
Bestanddeelnummer : 928-4677
Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo
Reportage / Serie : [ onbekend ]
Beschrijving : Gala Nederlandse Speelfilm in City, Amsterdam; v.l.n.r. Maria Shell , David Hamming en Monique van de Ven
Datum : 15 maart 1976
Locatie : Amsterdam, Noord-Holland
Trefwoorden : films
Persoonsnaam : CITY
Fotograaf : Mieremet, Rob / Anefo
Auteursrechthebbende : Nationaal Archief
Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit)
Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.05
Bestanddeelnummer : 928-4676
Actress Maria Schell, winner of the Volpi Cup for Best Actress for her role in the film Gervaise by René Clément at the 17th Venice International Film Festival.