Horst Frank war ein deutscher Schauspieler, der am 28. Mai 1929 in Lübeck geboren wurde und am 25. Mai 1999 verstarb. Er kam als unehelicher Sohn zur Welt, sein Vater war Kaufmann und Porzellanmaler, seine Mutter Hausangestellte. Seine Kindheit verbrachte Frank an verschiedenen Orten, darunter Mori bei Lübeck, Hamburg-Hohenfelde und Ahrensburg. Er begann eine Lehre als Im- und Exportkaufmann, die er jedoch wegen des Kriegsdienstes abbrechen musste. Nach dem Krieg absolvierte Frank eine Schauspielausbildung in Hamburg, die er zwar nicht abschloss, aber dennoch 1950 sein erstes Engagement erhielt. Um sein Studium zu finanzieren, arbeitete er als Nachtwächter, Babysitter und Schaufensterdekorateur. Nach seiner Ausbildung spielte er an verschiedenen Theatern, darunter in Lübeck, Bonn, Basel, Baden-Baden und Wuppertal. Später kehrte er nur noch für erfolgreiche Tourneeproduktionen auf die Bühne zurück, die von seiner Popularität profitierten. In den 1950er Jahren begann Frank seine Filmkarriere und spezialisierte sich auf die Darstellung von pessimistischen Charakteren. Sein erster Kinofilm "Der Stern von Afrika" prägte ihn für diese Rollen. Er spielte in Anti-Kriegs-Filmen wie "Haie und kleine Fische" und "Hunde, wollt ihr ewig leben". Frank verkörperte auch überzeugend Triebtäter, wie in den Filmen "Das Mädchen vom Moorhof" und "Der Greifer". In den 1960er Jahren blieb Frank oft Schurkenrollen treu, beispielsweise in "Um null Uhr schnappt die Falle zu" und "Die Rache des Dr. Fu Man Chu". Er spielte auch die Titelrolle in dem Fernsehspiel "Caligula". Erst 1971 hatte er mit "Und Jimmy ging zum Regenbogen" wieder einen großen Erfolg. Durch seine Mitwirkung in den Krimiserien "Der Kommissar", "Derrick" und "Der Alte" sowie in dem Mehrteiler "Timm Thaler" festigte Frank seine Fernsehkarriere. Er war in zahlreichen weiteren Fernsehserien und Gastrollen zu sehen. Seine markante Stimme machte ihn auch zu einem gefragten Hörspielsprecher. Er sprach in der Gruselserie von H.G. Francis und in der Reihe "Die drei ???". Frank versuchte sich auch als Lyriker und Musiker und veröffentlichte mehrere Singles und ein Album. Frank lebte einige Jahre in Frankreich und Italien und betrieb in den 1960er Jahren eine Kaffeeplantage in Tansania. Er war mehrmals verheiratet und hatte Kinder. Horst Frank starb kurz vor seinem 70. Geburtstag in Heidelberg.
Horst Frank wurde in Lübeck, Deutschland, geboren.
Filme mit Horst Frank
Kino 1957: Der Stern von Afrika 1957: Haie und kleine Fische 1958: Der Greifer 1958: Blitzmädels an die Front 1958: Das Mädchen Rosemarie 1958: Das Mädchen vom Moorhof 1958: Schwarze Nylons – Heiße Nächte 1958: Meine 99 Bräute 1959: Hunde, wollt ihr ewig leben 1959: Wölfe in der Tiefe (Lupi nell’abisso) 1959: Die Nackte und der Satan 1959: Abschied von den Wolken 1960: Die Katze zeigt die Krallen (La Chatte sort ses griffes) 1960: Bumerang
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1960: Kein Engel ist so rein 1960: Die zornigen jungen Männer 1960: Die Nacht der Liebenden (Le Bois des amants) 1960: Fabrik der Offiziere 1961: Der Kriegsverweigerer (Tu ne tueras point) 1961: Treibjagd auf ein Leben 1961: Die Liebe ist ein seltsames Spiel (Cariño mio) 1961: Unser Haus in Kamerun 1962: Haß ohne Gnade 1962: Heißer Hafen Hongkong 1962: Zwischen Schanghai und St. Pauli 1963: Der schwarze Panther von Ratana 1963: Die weiße Spinne 1963: Mein Onkel, der Gangster (Les Tontons flingueurs) 1963: Die Flußpiraten vom Mississippi 1964: Weiße Fracht für Hongkong 1964: Die Tote von Beverly Hills 1964: Die Diamantenhölle am Mekong 1964: Das Geheimnis der chinesischen Nelke 1964: Die letzten Zwei vom Rio Bravo 1964: Die Goldsucher von Arkansas 1965: Die schwarzen Adler von Santa Fe 1965: Der Fluch des schwarzen Rubin 1965: Das Geheimnis der drei Dschunken 1965: Der Spion, der in die Hölle ging (Corrida pour un espion) 1965: Die letzten Drei der Albatros 1966: Um null Uhr schnappt die Falle zu 1966: Für eine Handvoll Diamanten (Safari diamants) 1966: Fünf vor 12 in Caracas (Inferno a Caracas) 1966: I Deal in Danger 1967: Die Rache des Dr. Fu Man Chu (The Vengeance of Fu Manchu) 1967: Geheimnisse in goldenen Nylons (Deux billets pour Mexico) 1967: Fünf gegen Casablanca (Attentato ai tre grandi) 1967: Eine Handvoll Helden 1968: Django und die Bande der Gehenkten (Preparati la bara!) 1968: Django – Die Totengräber warten schon (Quella sporca storia nel West) 1968: Hasse deinen Nächsten (Odia il prossimo tuo) 1968: Django – Ein Sarg voll Blut (Il momento di uccidere) 1969: Paria (Le Paria) 1969: Marquis de Sade: Justine 1969: Catherine – Ein Leben für die Liebe (Catherine, il suffit d’un amour) 1969: Von allen Hunden des Krieges gehetzt (La porta del cannone) 1969: Die Engel von St. Pauli 1969: Così dolce… così perversa 1970: Frisch, fromm, fröhlich, frei 1970: Das Glöcklein unterm Himmelbett 1971: Die neunschwänzige Katze (Il gatto a nove code) 1971: Und Jimmy ging zum Regenbogen 1971: Der scharfe Heinrich 1971: Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache 1972: Das Geheimnis des gelben Grabes (L’etrusco uccide ancora) 1972: L’occhio nel labirinto 1972: Drei Vaterunser für vier Halunken (Il grande duello) 1974: Vier Fäuste schlagen wieder zu (Carambola) 1975: Das Amulett des Todes 1976: Auch Mimosen wollen blühen 1976: Whispering Death – „Der flüsternde Tod“ 1976: Die Elixiere des Teufels 1976: Rosemaries Tochter 1977: Das Gesetz des Clans 1980: Das Traumhaus Fernsehen 1955: Die Puppen von Poshansk 1955: Wo die Liebe ist, da ist auch Gott 1956: Geschwader Fledermaus 1956: Das salomonische Frühstück 1956: Der kleine Friedländer 1956: Kolibri – Eine Magazingeschichte 1956: Unheimliche Begegnungen 1956: Schatten in der 3. Avenue 1957: Bei Tag und bei Nacht oder Der Hund des Gärtners 1957: Eurydice 1958: Blick zurück im Zorn 1961: Ein wahrer Held 1963: Der Tod des Handlungsreisenden 1966: Apfelsinen 1966: Blue Light 1966: Caligula 1969: Der Kommissar – Ratten der Großstadt 1970: Emilia Galotti 1970: Unter Kuratel 1970: 1971: Die Journalistin 1971: Die Nacht von Lissabon 1971: Dem Täter auf der Spur – Tod am Steuer 1971: Carlos 1972: Im Namen der Freiheit 1972: Der Kommissar – Traum eines Wahnsinnigen 1972: Dem Täter auf der Spur – Der Tod in der Maske 1973: Sonderdezernat K1 – Ganoven-Rallye 1973: Der Vorgang 1973: Vabanque 1974: Der Scheck heiligt die Mittel 1974: Tausend Francs Belohnung 1974: Cautio Criminalis oder Der Hexenanwalt 1974: Der Kommissar – Drei Brüder 1975: Schließfach 763 1975: Spiel zu zweit 1975: Herbstzeitlosen 1976: Einöd 1976: Derrick – Auf eigene Faust 1976: Wege ins Leben 1976: Der Winter, der ein Sommer war 1977: Der Heiligenschein 1977: Operation Ganymed 1978: Das Lamm des Armen 1978: Geschichten aus der Zukunft – Geburt eines Waisenkindes 1979: Wie Rauch und Staub 1979: Galadiner zum 75. Geburtstag von Salvador Dali 1979: Wege in der Nacht 1979: Der Alte – Eine große Familie 1979: Wo die Liebe hinfällt 1979: 1980: Timm Thaler 1980: Derrick – Dem Mörder eine Kerze 1981: Flächenbrand 1981: Der Fuchs von Övelgönne – Der Pokal geht an Land 1981: Das Traumschiff: Der Ausreißer / Die Hochzeitsreise 1981: Sonderdezernat K1 – Die Spur am Fluss 1981: Warnung aus dem Käfig 1982: Die Krimistunde (Fernsehserie) 1983: Derrick – Die Tote in der Isar 1983: Geschichten von nebenan 1983: Der Mann von Suez 1983: Mandara 1984: Der Besuch 1986: Losberg 1987: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 26, Episode: „Lebe wohl, schöne Welt“) 1988: Tatort: Pleitegeier 1988: SOKO 5113 – Eine unvergeßliche Nacht 1989: Peter Strohm – Die sieben Monde des Jupiter 1989: 1999: Großstadtrevier (vier Folgen) 1989: Rivalen der Rennbahn 1989: La Trappola 1990: Das Erbe der Guldenburgs – Die große Versuchung 1990: Das Erbe der Guldenburgs – Die wahre Liebe 1990: Ein Heim für Tiere – Was ist los mit Ira? 1991: Safari 1992: Dobrodruzství kriminalistiky: Hon na rozhlasových vlnách 1992: Glückliche Reise – Singapur und Borneo 1992: Tatort: Stoevers Fall 1993: Cluedo – Das Mörderspiel 1994: Der Nelkenkönig 1994: Elbflorenz 1994: Im Namen des Gesetzes – Kalaschnikow frei Haus 1995: Der Landarzt – Heringstage 1995: Doppelter Einsatz – Noch zwei Tage bis Rio 1995: Tatort: Tod eines Polizisten 1996: Katharina die Große 1996: Sünde einer Nacht 1996: Im Namen des Gesetzes – Detektive 1997: Parkhotel Stern – Im roten Bereich 1997: Duell zu dritt – Manöver des letzten Augenblicks 1997: Tatort: Ausgespielt 1997: Unser Charly – Schneegänse 1997: Unser Charly – Charly auf Abwegen 1997: Der Fahnder – Rumpi Menden 1997: Tatort: Undercover-Camping 1998: Geiselfahrt ins Paradies 1998: Zwei allein (Fernsehserie) 1998: Die Menschen sind kalt 1999: Adelheid und ihre Mörder – Sondereinsatz 1999: Freunde fürs Leben – Folge 7x03 1999: Polizeiruf 110: Rasputin
Horst Frank wurde an einem Dienstag am ⭐ 28. Mai 1929 geboren.
Wo wurde Horst Frank geboren?
Horst Frank wurde in 🚩 Lübeck, Deutschland, geboren.
War Horst Frank verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Horst Frank war verheiratet. Als Ehepartner ist Chariklia Baxevanos und Brigitte Kollecker bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Horst Frank geboren?
Horst Frank wurde im westlichen Sternzeichen Zwilling geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Erde ('Erde-Schlange').