Edvard Munch war ein norwegischer Maler und Grafiker, der am 12. Dezember 1863 in Løten, Hedmark, Norwegen geboren wurde und am 23. Januar 1944 auf Ekely in Oslo verstarb. Er schuf über 1700 Gemälde und zahlreiche Grafiken, womit er als Wegbereiter des Expressionismus in der modernen Malerei gilt. Seine erste Ausstellung in Deutschland erregte einen Skandal, der als "Fall Munch" bekannt wurde. Munchs Werke drehen sich um menschliche Emotionen wie Liebe, Angst, Trauer und Tod, oft basierend auf seinen eigenen Erfahrungen. Er kehrte immer wieder zu wichtigen Motiven zurück und schuf verschiedene Versionen seiner Hauptwerke wie "Der Schrei", "Madonna" und "Vampir", die er im "Lebensfries" zusammenfasste. Munch wuchs in Oslo auf, das damals Christiania hieß. Sein Vater war ein religiöser Militärarzt. Krankheit und Tod prägten seine Familie. Seine Mutter und Schwester starben früh an Tuberkulose, und seine jüngere Schwester litt an Depressionen. Nach dem Wunsch seines Vaters besuchte Munch eine technische Schule, wandte sich dann aber der Kunst zu. Er studierte bei Christian Krohg, einem Naturalisten, und seine frühen Werke zeigten Einflüsse des französischen Realismus. 1885 reiste er nach Paris und begann mit der Arbeit an "Das kranke Kind", in dem er radikal mit dem Realismus brach. In den späten 1880er Jahren verkehrte Munch in der Bohème von Kristiania. 1889 erhielt er ein staatliches Stipendium und ging nach Paris, wo er sich von postimpressionistischen Experimenten inspirieren ließ. Kurz nach seiner Ankunft in Frankreich starb sein Vater. Im Herbst 1892 stellte Munch in Berlin aus, was zu einem Skandal führte und seine Ausstellung vorzeitig beendet wurde. Er blieb in Berlin und schloss sich einem Kreis von Künstlern und Intellektuellen an, darunter August Strindberg und Stanisław Przybyszewski. Im Dezember 1893 stellte Munch in Berlin Gemälde unter dem Titel "Studie zu einer Serie: Die Liebe" aus, dem Beginn seines "Lebensfrieses". 1896 zog Munch nach Paris und konzentrierte sich auf die Grafik. Um die Jahrhundertwende kehrte er nach Norwegen zurück und arbeitete an der Vollendung des Frieses. Er experimentierte mit verschiedenen Stilen und schuf Werke wie "Der Tanz des Lebens". Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte Munchs Karriere einen Aufschwung. Er zeigte den gesamten Fries auf der Ausstellung der Berliner Secession im Jahr 1902. Alkohol- und Nervenprobleme führten zu einem Klinikaufenthalt. Von 1909 bis zu seinem Tod lebte Munch in Norwegen. Er arbeitete an der Ausschmückung der Aula der Universität Oslo, die 1916 fertiggestellt wurde. Munch starb im Januar 1944 und wurde in Oslo beigesetzt.
Edvard Munch wurde in Løten, Norwegen, geboren.
Bilder zum Thema Edvard Munch
Bildnachweis
Bildquelle: -2022-03-01_The_Dance_of_Life_by_Edvard_Munch,_North_Lodge_Park,_Cromer,_Norfolk.JPG Autor: Wikipedia / Kolforn (Kolforn)
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A copy of the painting 'The Dance of Life' by Edvard Munch (1900) attached to a fence in North Lodge Park in the town of Cromer, Norfolk, England. It is part of Cromer Artspace project
Akseli Gallen-Kallela: Poster for a joint exhibition by Akseli Gallen-Kallela and Edvard Munch. Lithograph, 1895, 71 x 47 cm. The Gallen-Kallela Museum.
Hamburg, Kunsthalle. Links eine Reiterskulptur von Hermann Hahn, im Vordergrund der Kleine Zyklop von Bernhard Luginbühl.This is a photograph of an architectural monument.It is on the list of cultural monuments of Hamburg, no. 613.
Part one (recto) of undated note or 'prose poetry' by the norwegian painter Edvard Munch (1863-1944) on 'melancholia' –
Writing paper, 237×194 mm
The text in norwegian: https://www.emunch.no/TEXTNo-MM_N0664.xhtml
Part two: File:Munch_Note_on_Melancholia_Part_two_No-MM_N0664-00-01v.jpg
Part two (verso) of undated note or 'prose poetry' by the norwegian painter Edvard Munch (1863-1944) on 'melancholia' –
Writing paper, 237×194 mm
The text in norwegian: https://www.emunch.no/TEXTNo-MM_N0664.xhtml
Part one: File:Munch_Note_on_Melancholia_Part_one_No-MM_N0664-00-01r.jpg
Olaf Ryes plass 4A og Sofienberggata 6 på hjørnet. Gårdene har fasaden mot Olaf Ryes plass, Markveien passerer. Munch-familien bodde i nr. 4 i 1882–83. Begge gårdene er vernet etter PBL.
Schous plass 1, der Munch-familien bodde i 1885–89, og til venstre for den Thorvald Meyers gate 64. Hjørnegården på venstre side er Thorvald Meyers gate 71. Foto: Inger Munch (ca. 1929), fra Byhistorisk samling hos Oslo Museum.