Christian Matthias Theodor Mommsen, geboren am 30. November 1817 in Garding, Deutschland und verstorben am 1. November 1903 in Charlottenburg, Deutschland war ein deutscher Historiker und gilt als einer der bedeutendsten Altertumswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Seine Werke und Editionen zur römischen Geschichte sind für die heutige Forschung noch immer von grundlegender Bedeutung. Unter anderem wegen seines Werks Römische Geschichte wurde er 1902 mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt.
Die Kunst des Messens unterwirft dem Menschen die Welt; durch die Kunst des Schreibens hört die Erkenntniss des Menschen auf so vergänglich zu sein wie er selbst ist; sie beide geben dem Menschen, was die Natur ihm versagte, Allmacht und Ewigkeit.
Es ist die tiefste und herrlichste Wirkung der musischen Künste und vor allem der Poesie, dass sie die Schranken der bürgerlichen Gemeinden aufheben und aus den Stämmen ein Volk, aus den Völkern eine Welt erschaffen.
Quelle
Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Erstes Buch, Kapitel XV, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 233,
Es versteht sich von selbst, dass Caesar ein leidenschaflicher Mann war, denn ohne Leidenschaft giebt es keine Genialität; aber seine Leidenschaft war niemals mächtiger als er.
Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Zweites Buch, Kapitel IX, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 486,
Wenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.
Quelle
Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Drittes Buch, Kapitel XIII, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 890, Theodor Mommsen wurde in Garding, Deutschland, geboren.
1848 - Leipzig - Gruppenbild, Theodor Mommsen (Mitte) mit seinen Leipziger Kollegen, den Professoren Moritz Haupt und Otto Jahn, die Aufnahme ist eine Daguerreotypie
Bildnachweis
Bildquelle: Theodor_Mommsen_10.jpg Autor: Wikipedia / Family pic, published 1931 in Zeitbilder of Vossische Zeitung
Reference: Wilt Aden Schröder, photo 17 in Wilamowitz-Bildnisse, Philologus 151 (2007) Lizenz: gemeinfrei
Theodor Mommsen: Familienfoto anläßlich des Polterabends von Mommsens Sohn Karl, aufgenommen in Berlin-Charlottenburg, Marchstraße.
Rufinus von Aquileja (ca. 345-412) übersetzte die Kirchengeschichte des Eusebius von Caesarea ins Lateinische und setzte sie fort. Theodor Mommsen edierte diese Fortsetzung ab ca. 1900 für die Kirchenväterkommission der preußischen Akademie der Wissenschaften, deren Chef Adolf von Harnack war. Ein "Abfallprodukt" und ein Zeugnis der Freundschaft, die durch die Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Gelehrten entstand, ist die launige Nachdichtung einer von Rufinus kolportierten Episode über Gregor Thaumaturgos, enthalten in einem Brief Mommsens an Harnack.
Mainz, Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, Büsten an der Fassade: Theodor Mommsen, Hermann von Helmholtz, Justus Liebig und Schulgründer Friedrich Karl Ludwig Schoedler
Bildnachweis
Bildquelle: Mommsen_48.jpg Autor: Wikipedia / Unknown authorUnknown author Lizenz: gemeinfrei
Uniwersytet Wrocławski, tablica pamiątkowa w gmachu głównym na korytarzu 1 piętra.
LAUREACI NAGRODY NOBLA
PROFESOROWIE I STUDENCI
UNIWERSYTETU WROCŁAWSKIEGO
Theodor MOMMSEN, literatura - 1902;
Philipp LENARD, fizyka - 1905;
Eduard BUCHNER, chemia - 1907;
Paul EHRLICH, medycyna - 1908;
Fritz HABER, chemia - 1918;
Friedrich BERGIUS, chemia - 1931;
Otto STERN, fizyka - 1943;
Max BORN, fizyka - 1954
REKTOR I SENAT
13 LISTOPADA 1994
Scientia potestas est
Francis Bacon
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