Otto Sander war ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher, der am 30. Juni 1941 geboren wurde und am 12. September 2013 verstarb. Sander wuchs mit seinen Geschwistern in verschiedenen Städten auf, da sein Vater Marineoffizier war. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst bei der Bundesmarine begann er ein Studium in München. Ursprünglich wollte Sander Regisseur werden, wechselte aber an die Otto-Falckenberg-Schule, um Schauspielunterricht zu nehmen. Seine ersten Engagements führten ihn an verschiedene Theater, darunter die Freie Volksbühne Berlin und die Schaubühne am Halleschen Ufer. Dort arbeitete er mit namhaften Regisseuren zusammen. Ab 1980 gastierte Sander an verschiedenen Bühnen in Berlin und spielte auch bei den Salzburger Festspielen den Tod im "Jedermann". Er war auch als Regisseur tätig und inszenierte Stücke an der Schaubühne und am Schauspielhaus Zürich. Sein Filmdebüt gab Sander 1964. Er spielte in bekannten Filmen wie "Die Blechtrommel" und "Der Himmel über Berlin" mit. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des U-Boot-Kommandanten in "Das Boot". Sander war auch für seine markante Stimme bekannt, die ihm den Beinamen "The Voice" einbrachte. Er war ein gefragter Sprecher für Dokumentationen, Hörbücher und Synchronisationen. Otto Sander lieh seine Stimme unter anderem Dustin Hoffman und Ian McKellen. Sander war seit 1971 mit Monika Hansen verheiratet und wurde Stiefvater von Ben und Meret Becker. Nach einer Krebserkrankung im Jahr 2006 kehrte er auf die Bühne zurück. 2013 starb Sander im Alter von 72 Jahren in Berlin und wurde dort beigesetzt.
Otto Sander wurde in Hannover, Deutschland, geboren.
Filme mit Otto Sander
1964: Ludwig – Regie: Roland Klick (Kurzfilm) 1968: Aktenzeichen XY … ungelöst (Fernsehreihe, Sendung vom 2.8. 1968: ) 1970: Nicht fummeln, Liebling 1974: Einer von uns beiden 1974: Meine Sorgen möcht’ ich haben – Regie: Wolf Gremm 1975: Lehmanns Erzählungen – Regie: Wolfgang Staudte 1976: Sommergäste 1976: Die Marquise von O. 1976: Vier gegen die Bank 1979: Ein Kapitel für sich 1979: Phantom – Regie: René Perraudin, Uwe Schrader (Kurzfilm) 1979: Die Blechtrommel 1979: Tatort – Mitternacht, oder kurz danach 1980: Palermo oder Wolfsburg
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1980: Die Ursache – Regie: Michael Verhoeven (TV) 1981: Im Schlaraffenland. Ein Roman unter feinen Leuten – Regie: Fritz Umgelter (TV) 1981: Ein Fall für Otto Spalt – Regie: René Perraudin, Uwe Schrader (Kurzfilm) 1981: Das Boot 1981: Der Mann im Pyjama 1981: Kalt wie Eis – Regie: Carl Schenkel 1982: Wer spinnt denn da, Herr Doktor? 1983: Eine Liebe in Deutschland 1986: Rosa Luxemburg 1986: Miko – Aus der Gosse zu den Sternen – Regie: Frank Ripploh 1986: Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit 1987: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 23, Episode: „Hedwigsruh“) 1987: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 25, Episode: „Wer andern in der Grube gräbt“) 1987: Der Himmel über Berlin 1987: Wahnfried 1987: Zum Beispiel Otto Spalt 1988: Der Fahnder: Nebenjob 1989: Der Bruch 1992: Inge, April und Mai 1993: In weiter Ferne, so nah! 1994: Das Loch 1994: Polizeiruf 110: Totes Gleis 1994: Das Traumschiff: Mauritius 1995: Das Versprechen 1995: Nikolaikirche (TV) 1995: Matulla und Busch (TV) 1996: Kondom des Grauens 1996: Gespräch mit dem Biest 1996: Wolffs Revier (Staffel 6 Episode 3) – Eiskalt 1996: Abendbrot – Regie: Sören Voigt 1997: Comedian Harmonists 1998: Polizeiruf 110: Das Wunder von Wustermark 1998: Bin ich schön? 1998: Untersuchung an Mädeln 1999: Der Einstein des Sex 1999: Männer sind wie Schokolade 2000: Les Misérables – Gefangene des Schicksals 2000: Marlene 2001: Sass 2002: Tödliches Vertrauen 2003: Donau, Duna, Dunaj, Dunav, Dunarea – Regie: Goran Rebić 2005: Little Spoon – Regie: Régine Provvedi 2005: Der Hauptmann von Köpenick – Regie: Matthias Hartmann 2005: Polizeiruf 110: Dettmanns weite Welt 2005: Tatort – Die Spieler 2011: Das Traumschiff: New York, Savannah und Salvador da Bahia 2012: Die Schuld der Erben – Regie: Uwe Janson 2012: Bis zum Horizont, dann links! 2013: SOKO Wien: Familienbande 2013: Polizeiruf 110: Vor aller Augen 1980: Eine Liebe in Deutschland – Regie: Andrzej Wajda 1990: Werner – Beinhart! – Regie: Niki List, Gerhard Hahn, Michael Schaack 1993: Der olympische Sommer – Regie: Gordian Maugg 1997: Die verschwundene Armee – Fünf Kapitel zur Geschichte der Nationalen Volksarmee, Film von Jürgen Eike und Werner Brüssau 1998: Der Laden – Regie: Jo Baier (TV) 1999: Pop 2000: 1999: Majestät brauchen Sonne (Stimme Wilhelm II.) – Regie: Peter Schamoni 2000: Der Grinch – Regie: Ron Howard 2000: Ein Tag im September 2000: Preußen – Chronik eines deutschen Staates (Sechsteiler, Erzählerstimme) – Regie: Ute Bönnen, Gerald Endres 2001: 100 Pro – Regie: Simon Verhoeven 2003: Werner – Gekotzt wird später! – Regie: Michael Schaack, Hayo Freitag 2006: Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders – Regie: Tom Tykwer 2008: Krabat – Regie: Marco Kreuzpaintner 2009: Kampf um Germanien (Zweiteiler, Erzählerstimme) – Regie: Christian Twente
Maren Courage mit Otto Sander bei der Premierenfeier zu den Salzburger Festspielen, Abend der Premiere der Aufführung „Jedermann“ am So. 23. Juli 2000, darin spielte Otto Sander den Tod, Maren Courage (Schneider) in der Tischgesellschaft, unter der Regie von Gernot Friedl.
Otto Sander war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
Wie alt wurde Otto Sander?
Otto Sander erreichte ein Alter von ⌛ 72 Jahren.
Wann hat Otto Sander Geburtstag?
Otto Sander wurde an einem Montag am ⭐ 30. Juni 1941 geboren.
Wo wurde Otto Sander geboren?
Otto Sander wurde in 🚩 Hannover, Deutschland, geboren.
War Otto Sander verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Otto Sander war verheiratet. Als Ehepartner ist Monika Hansen bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Otto Sander geboren?
Otto Sander wurde im westlichen Sternzeichen Krebs geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Metall ('Metall-Schlange').