Karl-Eduard von Schnitzler †

Steckbrief von Karl-Eduard von Schnitzler

Name:Karl-Eduard von Schnitzler
Vollständiger
Name:
Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler
Beruf:deutscher Fernsehmoderator ("Der schwarze Kanal")
Alter:83 Jahre
Geburtsdatum:28. April 1918
Geburtsort:Berlin, Deutschland
Todesdatum:20. September 2001
Sterbeort:Zeuthen, Deutschland
Sternzeichen:Stier
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Erde-Pferd
Größe:unbekannt

Familie & Partner

ElternJulius Eduard von Schnitzler
GeschwisterHans Schnitzler
ZeitraumPartner
? – 2001Christine Laszar
Ehefrau
1952 – 1956Inge Keller
Ehefrau
1960 – 2001Márta Rafael
Ehefrau

Karl-Eduard von Schnitzler war Vater eines Kindes namens Barbara Schnitzler (* 1953).

Karl-Eduard von Schnitzler war ein deutscher Journalist, der am 28. April 1918 in Dahlem, heute zu Berlin, geboren wurde und am 20. September 2001 in Zeuthen verstarb. Er wurde vor allem als Chefkommentator des DDR-Fernsehens und durch seine Sendung "Der schwarze Kanal" bekannt, was ihn zu einer sehr umstrittenen Figur in der DDR machte.
Schnitzler stammte aus einer großbürgerlichen Familie und trat bereits mit 14 Jahren der Sozialistischen Arbeiter-Jugend bei. Nach dem Abitur begann er ein Medizinstudium, das er aber abbrach. Stattdessen absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Wehrmacht, knüpfte aber auch Kontakte zur Résistance in Frankreich und beteiligte sich am militärischen Widerstand. Nach Kriegsgefangenschaft arbeitete er für die BBC und später beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in Hamburg, wurde aber aufgrund kommunistischer Propaganda entlassen.
Ende 1947 wechselte Schnitzler in den Sowjetischen Sektor von Berlin und trat der SED bei. Er arbeitete beim Berliner Rundfunk und später beim Deutschlandsender. Ab 1960 moderierte er "Der schwarze Kanal", in dem er Westfernsehen im Sinne der DDR-Führung kommentierte. Seine Sendungen waren oft von antizionistischer und antisemitischer Propaganda geprägt. In der DDR erhielt Schnitzler den Spitznamen "Sudel-Ede". Nach der Wende verlor Schnitzler seine Position und trat aus der SED aus, nachdem man dort ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn anstrengte. Er schrieb noch für verschiedene kommunistische Publikationen und hatte einen kurzen Auftritt mit einer Kolumne in der Satirezeitschrift Titanic. Karl-Eduard von Schnitzler verteidigte bis zuletzt seine Ansichten und die DDR.

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Zitate von Karl-Eduard von Schnitzler

Das Leben eines jeden Einzelnen unserer tapferen Jungen in Uniform ist uns mehr wert, als das Leben eines Gesetzesbrechers. Soll man von unserer Staatsgrenze wegbleiben – dann kann man sich Blut, Tränen und Geschrei sparen.

Quelle

über die Todesopfer an der Berliner Mauer in der Sendung "Schwarzer Kanal", DDR-Fernsehen, 27.8.1962. chronik-der-mauer.de
Karl-Eduard von Schnitzler wurde in Berlin, Deutschland, geboren.

Bilder zum Thema Karl-Eduard von Schnitzler

Karl-Eduard von Schnitzler Bild 1
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Zentralbild Schack 17.1.1952 Walter Ulbricht besuchte Hochhaus. Der Stellvertretende Ministerpräsident Walter Ulbricht besichtigte am 17.1.1952 die Hochhausbaustelle und überzeugte sich von dem Fortschritt der Bauarbeiten. UBz: Stellvertretender Ministerpräsident Ulbricht und Prof. Henselmann (2.v.rechts) besichtigen im I. Stock eine bereits verputzte Wohnung.
Karl-Eduard von Schnitzler Bild 2
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Berlin, Kino "Babylon", Nacht Zentralbild Sturm 1.9.1956 …Du und mancher Kamerad Der grosse dokumentarische Film der DEFA über zwei Weltkriege lief am Vortage des Weltfriedenstages der Hauptstadt Berlin und in der DDR an. Unter Verwendung von Archivmaterial z. T. bisher geheim gehaltener Archive ist dieser Film entstanden. Das Buch schrieben: Karl-Eduard von Schnitzler, Annelie und Andrew Thorndike und Günter Rücker. Die Regie führten: Annelie und Andrew Thorndike, die Musik schuf Paul Dessau. UBz: Am Premierentag vor dem Berliner Filmtheater Babylon.
Karl-Eduard von Schnitzler Bild 3
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Zentralbild/Zimontkowski, 3.10.1956. Eine Auszeichnung mit dem Nationalpreis 1956 vorgeschlagen: Kollektiv des Films: "Du und mancher Kamerad", Karl-Eduard von Schnitzler, Kommentator beim Staatlichen Rundfunkkomitee für seinen Anteil an der Schaffung des Dokumentarfilmes "Du und mancher Kamerad" der mit starker Eindringlichkeit die Entwicklung des kapitalistischen Deutschlands und den immerwährenden Kampf der Arbeiterklasse für die Erhaltung des Friedens schildert (II. Klasse Kunst und Literatur) gemeinsam mit Annelie und Andrew Thorndike, Pan Dessau, Günter Rücker.
Karl-Eduard von Schnitzler Bild 4
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Genf, Aussenministerkonferenz, Ankunf Dr. Bolz Zentralbild-Sturm,11.5.1959, Delegation der DDR zur Aussenministerkonferenz in Genf eingetroffen Die Delegation der DDR zur Genfer Aussenministerkonferenz ist am 9.5.1959 auf dem Genfer Hauptbahnhof eingetroffen. Zum Empfang hatten sich die Vertreter der Sowjetunion und anderer befreundeter Länder sowie Vertreter schweizerischer Behörden eingefunden. Bereits eine halbe Stunde vor Ankunft wartete eine große Gruppe von Zeitungs- und Fotokorrespondenten aus aller Welt gespannt auf die Ankunft des Sonderzuges der DDR. U.B.z.: Journalisten aus aller Welt bestürmen Aussenminister Dr. Lothar Bolz nach dessen Ankunft auf dem Genfer Hauptbahnhof. 2-teil. Panorama Abgebildete Personen: Bolz, Lothar Dr. jur.: Stellvertretender Ministerratsvorsitzender, Außenminister, DDR (GND 124381197)
Karl-Eduard von Schnitzler Bild 5
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB/Illus-Heilig Beginn des Dessauer Millionenschieber-Prozesses. Am 24. April 1950 begann vor dem ersten Strafsenat des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik der Prozess gegen den ehemaligen Minister für Arbeit und Sozialwesen von Sachsen-Anhalt, Herwegen, und seine Mitangeklagten. Die Verhandlungen, die unter starker Teilnahme der werktätigen Bevölkerung im Landestheater Dessau stattfinden werden von der Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofes, Hilde Benjamin, geführt. Dr. Leo Herwegen, ehem. Minister für Arbeit und Sozialwesen in Sachsen Anhalt; Prof. Dr. Willi Brundert, ehem. stellvertretender Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt; Dipl.-Ing. Hermann Müller, ehem. Direktor der Deutschen Continentalen Gasgesellschaft in Dessau; Dr. Leopold Kaatz, ehem. Direktor der Dessauer Zuckerraffinerie und Präsident der Industrie und Handelskammer in Dessau; Ernst Simon, ehem. Landgerichtsdirektor in Dessau und später juristischer Hilfsarbeiter der Deutschen Continentalen Gasgesellschaft; Paul Heil, ehem. Rechtsanwalt und Notar; Ernst Pauli, ehem. Wirtschaftsbeauftragter beim Oberbürgermeister der Stadt Dessau und gleichzeitig Leiter der Abteilung Industrie bei der Industrie und Handelskammer in Dessau; Heinrich Scharf, ehem. Mitglied des Direktoriums der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt, werden angeklagt, die Überführung des Konzerns der Deutschen Continentalen Gasgesellschaft in das Eigentum des Deutschen Volkes planmäßig sabotiert zu haben. Gegen den ehem. Direktor der Deutsche Continentalen Gasgesellschaft Friedrich Methfessel, der sich durch die Flucht nach Westdeutschland vorläufig der Verantwortung entzogen hat, wird in Abwesenheit verhandelt. UBz: Der Kommentator des Berliner Rundfunks, Karl Eduard von Schnitzler überwacht die Sendung direkt vor dem Gerichtssaal 1. Mai 1950 6318-50
Karl-Eduard von Schnitzler Bild 6
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. ADN-ZB Franke 21.12.81 Berlin: Anläßlich seines 60. Geburtstages erhielt Heinz Adameck, Mitglied des ZK der SED und Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Fernsehen (r.), die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Die Auszeichnung überreichte das Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED Joachim Herrmann. Z 1221/ 303 N

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Karl-Eduard von Schnitzler Bild 7
Grave of the journalist Karl-Eduard von Schnitzler (1918-2001) at the graveyard in Eichwalde in July 2017.

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Fakten über Karl-Eduard von Schnitzler

  • Wodurch ist Karl-Eduard von Schnitzler bekannt?

    Karl-Eduard von Schnitzler war ein 🙋‍♂️ deutscher Fernsehmoderator ("Der schwarze Kanal")

  • Wie alt wurde Karl-Eduard von Schnitzler?

    Karl-Eduard von Schnitzler erreichte ein Alter von ⌛ 83 Jahren.

  • Wann hat Karl-Eduard von Schnitzler Geburtstag?

    Karl-Eduard von Schnitzler wurde an einem Sonntag am ⭐ 28. April 1918 geboren.

  • Wo wurde Karl-Eduard von Schnitzler geboren?

    Karl-Eduard von Schnitzler wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.

  • Wer sind die Eltern von Karl-Eduard von Schnitzler?

    Als ein Elternteil von Karl-Eduard von Schnitzler ist Julius Eduard von Schnitzler bekannt.

  • War Karl-Eduard von Schnitzler verheiratet oder hatte er eine Partnerin?

    Ja, Karl-Eduard von Schnitzler war verheiratet. Als Ehepartner ist Christine Laszar, Inge Keller und Márta Rafael bekannt.

  • Hatte Karl-Eduard von Schnitzler Kinder?

    Ja, Karl-Eduard von Schnitzler war Vater von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Barbara Schnitzler (* 1953).

  • In welchem Sternzeichen wurde Karl-Eduard von Schnitzler geboren?

    Karl-Eduard von Schnitzler wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen das Pferd 马 mit dem Element Erde ('Erde-Pferd').

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Auch im Jahr 2001 verstorben

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