Gustaf Gründgens war Vater eines Kindes namens Peter Gorski (* 1921).
Gustaf Gründgens war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Sänger und Regisseur, der am 22. Dezember 1899 geboren wurde und am 7. Oktober 1963 verstarb. Seine Karriere begann mit kurzen Engagements an verschiedenen Bühnen, bevor er in Hamburg seinen Künstlernamen annahm und sein Repertoire erweiterte. Dort arbeitete er mit Klaus Mann und dessen Schwester Erika zusammen, die er 1926 heiratete, die Ehe aber 1929 wieder geschieden wurde. Danach ging Gründgens nach Berlin, wo er am Deutschen Theater spielte und Opern inszenierte. Er übernahm auch erste Filmrollen, unter anderem in "M". Ein großer Erfolg wurde "Menschen im Hotel". Ab 1932 arbeitete er am Preußischen Staatstheater und spielte dort den Mephistopheles in Goethes Faust. Im Dritten Reich machte Gründgens Karriere und wurde Intendant des Staatlichen Schauspielhauses. Trotz seiner Homosexualität, die in der Zeit nicht unbemerkt blieb, wurde er von Hermann Göring gefördert. Er blieb Generalintendant der Preußischen Staatstheater bis 1945. Er wirkte auch in Propagandafilmen mit. Nach dem Krieg wurde er inhaftiert, aber durch die Unterstützung vieler Kollegen wieder freigelassen. Gründgens setzte seine Karriere fort und war Generalintendant in Düsseldorf und später in Hamburg, wo er das Deutsche Schauspielhaus zu großem Ruhm führte. Er adaptierte seine Hamburger Faust-Inszenierung für den Film. 1963 beendete Gründgens seine Intendanz und starb während einer Weltreise in Manila an einer Überdosis Schlaftabletten, wobei die Umstände seines Todes nie vollständig geklärt wurden. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.
Ich glaube, ich habe zu viele Schlafmittel genommen, ich fühle mich etwas komisch, laß mich (aus)schlafen.
Quelle
6/7. Oktober 1963, Letzte Worte auf einem Briefumschlag an seinen Freund und Reisebegleiter. Ob "schlafen" oder "ausschlafen" ist nicht ganz geklärt.Gustaf Gründgens wurde in Düsseldorf, Deutschland, geboren.
Filme mit Gustaf Gründgens
Regisseur 1932: Eine Stadt steht kopf (auch Darsteller, Produktionsleiter und Liedtexter) 1934: Die Finanzen des Großherzogs (auch Drehbuch-Mitarbeit) 1937: Kapriolen (auch Darsteller) 1938: Herstellungsleiter, nach Fontanes Roman Effi Briest) 1939: Zwei Welten (auch Herstellungsleiter) 1941: Friedemann Bach (künstlerische Oberleitung, Darsteller und Herstellungsleiter) 1960: Faust (künstlerische Oberleitung und Darsteller) Darsteller 1930: Va Banque (Regie: Erich Waschneck) 1930: Hokuspokus (Regie: Gustav Ucicky) 1930: Brand in der Oper (Regie: Carl Froelich) 1931: Danton (Regie: Hans Behrendt) 1931: Yorck (Regie: Gustav Ucicky) 1931: M (Regie: Fritz Lang)
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1931: Luise, Königin von Preußen (Regie: Carl Froelich) 1931: Der Raub der Mona Lisa (Regie: Géza von Bolváry) 1932: Die Gräfin von Monte Christo (Regie: Karl Hartl) 1932: Teilnehmer antwortet nicht (Regie: Mark Sorkin, Rudolf Katscher) 1932: Liebelei (Regie: Max Ophüls) 1933: Le tunnel/Der Tunnel (Regie: Curtis Bernhardt) 1933: Die schönen Tage von Aranjuez (Regie: Johannes Meyer) 1934: So endete eine Liebe (Regie: Karl Hartl) 1934: Schwarzer Jäger Johanna (Regie: Johannes Meyer) 1934: Das Erbe in Pretoria (Regie: Johannes Meyer) 1935: Hundert Tage 1935: Pygmalion (Regie: Erich Engel) 1935: Das Mädchen Johanna (Regie: Gustav Ucicky) 1936: Eine Frau ohne Bedeutung (Regie: Hans Steinhoff) 1937: Kapriolen (mit Gattin Marianne Hoppe) 1938: Tanz auf dem Vulkan (Regie: Hans Steinhoff) 1941: Friedemann Bach (Regie: Traugott Müller) 1941: Ohm Krüger (Regie: Hans Steinhoff) 1960: Das Glas Wasser (Regie: Helmut Käutner) 1960: Faust. Der Tragödie Erster Teil (Regie: Peter Gorski) Gründgens als Gründgens 1958: Das gab’s nur einmal (Spielfilm mit Dokumentarteilen; Regie: Geza von Bolvary) 1961: Jørgen Roos zeigt Hamburg (Dokumentarfilm, Regie: Jørgen Roos) 1963: Gustaf Gründgens (Fernsehdokumentarfilm) 1980: „So spiel ich viel Personen ganz allein…“ Der Theatermann Gustaf Gründgens (Dokumentarfilm, Regie: Jürgen Moeller) 1989: Joachim Kaiser: „… ich erinnere mich“. [2.] Gustaf Gründgens (Fernsehdokumentarfilm) 1989: Der Prinzipal – Die Legende Gustaf Gründgens (Fernsehdokumentarfilm)
Lage der benachbarten Grabmale von Gustaf Gründgens und Ida Ehre, am äußersten südöstlichen Rand des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs (Friedhof Ohlsdorf) gelegen.
Zustand (Januar 2016) der benachbarten Grabmale von Gustaf Gründgens und Ida Ehre, am äußersten südöstlichen Rand des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs (Friedhof Ohlsdorf) gelegen.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Berlin, Gustav Gründgens als "Hamlet" Berlin, 21. Januar 1936,
"Hamlet" im Staatl. Schauspielhaus unter der Regie Lothar Müthels.
Gustav Gründgens in der Titelrolle.
909-36
Abgebildete Personen:
Gründgens, Gustav: Intendant, Regisseur, Schauspieler, Deutschland
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