Marianne Hoppe war eine deutsche Schauspielerin, die am 26. April 1909 in Rostock geboren wurde und am 23. Oktober 2002 verstarb. Hoppe wuchs auf dem Gut Felsenhagen in der Ostprignitz auf, da ihr Vater dort Rittergutsbesitzer war. Ihre Mutter hieß Margarethe Küchenmeister. Ihre Ausbildung erhielt sie im Königin-Luise-Stift in Berlin und an der Handelsschule in Weimar. Den Grundstein für ihre schauspielerische Laufbahn legte Hoppe mit Unterricht bei Lucie Höflich. Ihr Debüt feierte sie 1928 in einer Matinee der "Bühne der Jugend". In den darauffolgenden Jahren etablierte sie sich in der Theaterwelt, zunächst am Deutschen Theater unter Max Reinhardt, danach in Frankfurt am Main und an den Münchner Kammerspielen. Ab 1935 war Hoppe am Preußischen Staatstheater in Berlin engagiert. Ihre Ehe mit Gustaf Gründgens, die von 1936 bis 1946 dauerte, diente dem Zweck, beide vor Verfolgung durch das NS-Regime zu schützen. Im Jahr 1946 kam ihr Sohn Benedikt Hoppe zur Welt, der aus einer Beziehung mit dem britischen Journalisten Ralph Izzard stammte. Später führte sie Beziehungen mit Therese Giehse und in den 1970er Jahren mit Anni Mewes. Marianne Hoppe erlangte auch als UFA-Star große Bekanntheit. Nach dem Krieg konzentrierte sie sich wieder verstärkt auf das Theater und trat in Düsseldorf, Hamburg, Bochum und Frankfurt am Main auf. Bis ins hohe Alter stand sie auf der Bühne und übernahm auch Rollen im Fernsehen, wie in "Kir Royal". Zu ihren späten, bemerkenswerten Arbeiten gehörten Auftritte im Berliner Ensemble und im Wiener Burgtheater. Der Dokumentarfilm "Die Königin – Marianne Hoppe" aus dem Jahr 2001 erregte noch einmal große Aufmerksamkeit. Hoppe starb in Siegsdorf, wo sie auch begraben liegt.
Marianne Hoppe wurde in Rostock, Deutschland, geboren.
Filme mit Marianne Hoppe
1933: Der Judas von Tirol 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten 1934: Der Schimmelreiter (Regie: Hans Deppe) 1934: Krach um Jolanthe 1934: Schwarzer Jäger Johanna (Regie: Johannes Meyer) 1935: Alles hört auf mein Kommando 1935: Oberwachtmeister Schwenke 1935: Die Werft zum grauen Hecht 1935: Anschlag auf Schweda 1936: Wenn der Hahn kräht (Regie: Carl Froelich) 1936: Eine Frau ohne Bedeutung (Regie: Hans Steinhoff) 1937: Kapriolen (Regie: Gustaf Gründgens) 1937: Der Herrscher (Regie: Veit Harlan) 1937: Gabriele eins, zwei, drei 1939: Der Schritt vom Wege (Regie: Gustaf Gründgens)
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1939: Kongo-Express (Regie: Eduard von Borsody) 1941: Auf Wiedersehn, Franziska (Regie: Helmut Käutner) 1942: Stimme des Herzens (Regie: Johannes Meyer) 1943: Romanze in Moll (Regie: Helmut Käutner) 1944: Ich brauche dich (Regie: Hans Schweikart) 1945: Das Leben geht weiter (unvollendet; Regie: Wolfgang Liebeneiner) 1948: Das verlorene Gesicht (Regie: Kurt Hoffmann) 1949: Schicksal aus zweiter Hand 1950: Nur eine Nacht 1954: Der Mann meines Lebens 1954: Konsul Strotthoff 1957: Das Haus im Nebel (TV) 1958: 13 kleine Esel und der Sonnenhof (Regie: Hans Deppe) 1961: Fast ein Poet (TV) 1961: Die seltsame Gräfin (Regie: Josef von Báky) 1962: Der Walzer des Toreros (TV) 1962: Rose Bernd (TV) 1962: Der Schatz im Silbersee (Regie: Harald Reinl) 1963: Die Teilnahme (TV) 1963: König Ödipus (TV) 1964: Harlekinade (TV) 1964: Die Goldsucher von Arkansas 1965: Geheimnis im blauen Schloß (Ten Little Indians) 1965: Das Leben des Horace A.W. Tabor – Ein Stück aus den Tagen der letzten Könige (TV) 1965: Ein Wintermärchen (TV) 1966: Briefe nach Luzern (TV) 1967: Die Mission (TV) 1967: Andere Zeiten – andere Sitten (TV) 1967: Der Tod läuft hinterher (TV-Dreiteiler, Regie: Wolfgang Becker) 1968: König Richard II (TV) 1969: Tag für Tag (TV) 1969: Der Kommissar – Keiner hörte den Schuß 1970: Der Kommissar – Parkplatz-Hyänen 1973: Der Kommissar – Sommerpension 1975: Im Hause des Kommerzienrats (TV) 1975: Heiratskandidaten (TV) 1975: Der Kommissar – Der Mord an Dr. Winter 1975: Falsche Bewegung (Regie: Wim Wenders) 1978: Tod eines Vaters (TV) 1979: In Sachen Gustav Knuth (TV) 1979: Die Magermilchbande (Fernsehserie, 2 Folgen) (Regie: Thomas Fantl) 1980: Der Alte (Episode: Bruderliebe) 1981: Der Richter (TV) 1981: Die Baronin – Fontane machte sie unsterblich (TV) 1981: Die Karten lügen nicht und andere Geschichten (TV) 1983: Marianne und Sophie (Regie: Rainer Söhnlein) 1984: Er-Goetz-liches (TV) 1984: Der Alte (Episode: Zwei Särge aus Florida) 1985: Liebfrauen (TV) 1986: Kir Royal – Adieu Claire 1987: Francesca 1987: Bei Thea (TV) Regie: Dominik Graf 1988: Schloß Königswald (Regie: Peter Schamoni) 1989: Geschichten hinterm Deich (TV) 1989: Ich bin Elsa (TV) 1989: Heldenplatz (TV) 1991: Der Tod kam als Freund (TV) 1991: Tassilo – Ein Fall für sich (TV-Serie)
Marianne Hoppe war eine 🙋♀️ deutsche Schauspielerin
Wie alt wurde Marianne Hoppe?
Marianne Hoppe erreichte ein Alter von ⌛ 93 Jahren.
Wann hat Marianne Hoppe Geburtstag?
Marianne Hoppe wurde an einem Montag am ⭐ 26. April 1909 geboren.
Wo wurde Marianne Hoppe geboren?
Marianne Hoppe wurde in 🚩 Rostock, Deutschland, geboren.
War Marianne Hoppe verheiratet oder hatte sie einen Partner?
Ja, Marianne Hoppe war verheiratet. Als Ehepartner ist Gustaf Gründgens bekannt.
Hatte Marianne Hoppe Kinder?
Ja, Marianne Hoppe war Mutter von einem Kind.
In welchem Sternzeichen wurde Marianne Hoppe geboren?
Marianne Hoppe wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen der Hahn 鸡 mit dem Element Erde ('Erde-Hahn').