Gunnar Björnstrand war Vater von 2 Kindern: Gabrielle Björnstrand (* 1947), Veronica Björnstrand (* 1953).
Gunnar Björnstrand war ein schwedischer Schauspieler, der am 13. November 1909 in Stockholm geboren wurde und am 26. Mai 1986 ebenda verstarb. Er wurde als Knut Gunnar Johanson geboren und erlangte internationale Bekanntheit durch seine Mitwirkung in Filmen von Ingmar Bergman. Björnstrand wuchs als Sohn des Schauspielers Oscar Johanson auf, doch seine Eltern waren zunächst gegen seinen Berufswunsch. Er nahm den Künstlernamen Björnstrand an, als er seine erste Rolle am „Lilla Teatern“ in Stockholm bekam. Bald darauf erhielt er ein Angebot von Gösta Ekman und besuchte ab 1933 die Schauspielschule des Königlichen Dramatischen Theaters, wo er mit Ingrid Bergman und Signe Hasso studierte. Dort lernte er auch seine spätere Frau Lillie Björnstrand kennen, mit der er von 1935 bis zu seinem Tod verheiratet war. Nach dem Abschluss fanden beide eine Anstellung am „Schwedischen Theater“ in Vaasa, Finnland. Nach zwei Jahren kehrten sie nach Schweden zurück und Björnstrand arbeitete neben Theaterauftritten auch im Film und Radio. Seine erste Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman war 1941 in einer Inszenierung von August Strindbergs „Gespenstersonate“. Der Durchbruch gelang ihm 1943 mit dem Film „Natt i hamn“. Björnstrand spielte sowohl komische als auch dramatische Rollen und erhielt einen Vertrag bei Svensk Filmindustri, der ihn finanziell absicherte, ihn aber zunächst auf Komödien festlegte. Nach Filmen wie „Das siebente Siegel“ und „Wilde Erdbeeren“ folgten wieder dramatische Rollen. In einigen Filmen verkörperte Björnstrand eine Art Alter Ego von Bergman. Einen Höhepunkt ihrer Zusammenarbeit erreichten sie mit „Licht im Winter“ von 1963. Bis Anfang der 1960er Jahre arbeitete er regelmäßig mit Bergman zusammen. 1965 endete Björnstrands Vertrag mit Svensk Filmindustri. Parallel zu seiner Schauspielerei engagierte er sich politisch und protestierte gegen den Vietnamkrieg. Mit weniger Filmangeboten kehrte er häufiger zum Theater und Fernsehen zurück. Während der Dreharbeiten zu seinem letzten Film, Bergmans „Fanny und Alexander“ im Jahr 1982, zeigten sich bereits Symptome der Alzheimer-Krankheit, bevor Björnstrand 1986 in Stockholm starb.
Gunnar Björnstrand wurde in Stockholm, Schweden, geboren.
Filme mit Gunnar Björnstrand
1931: Der falsche Millionär (Mon cœur et ses millions) – Regie: André Berthomieu 1931: Schiff ahoi (Skepp ohoj!) – Regie: Gustaf Edgren 1932: Landskamp – Regie: Gunnar Skoglund 1938: Wir vom Theater (Vi som går scenvägen) – Regie: Gideon Wahlberg 1939: Wir zwei (Vi två) – Regie: Schamyl Bauman 1940: Hjältar i gult och blått – Regie: Schamyl Bauman 1940: Ihre Melodie (Hennes melodi) – Regie: Thor Brooks 1940: Alle man på post – Regie: Anders Henrikson 1940: Eine Juninacht (Juninatten) – Regie: Per Lindberg 1941: Snapphanar – Regie: Åke Ohberg 1941: Spökreportern – Regie: Schamyl Bauman 1942: En äventyrare – Regie: Gunnar Olsson 1942: General von Döbeln Regie: Olof Molander 1943: Jag dräpte – Regie: Olof Molander 1943: Natt i hamn – Regie: Hampe Faustman
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1944: Die Hörige (Hets) 1944: Nyordning på Sjögårda – Regie: Weyler Hildebrand 1944: Appassionata – Regie: Olof Molander 1944: Lebe gefährlich (Lev farligt) – Regie: Lauritz Falk 1944: Mitt folk är icke ditt – Regie: Weyler Hildebrand 1945: I som här inträden – Regie: Arne Mattsson 1945: Sussie – Regie: Arne Mattsson 1946: Es regnet auf unsere Liebe (Det regnar på vår kärlek) 1946: Medan porten var stängd – Regie: Hasse Ekman 1946: Peggy på vift – Regie: Arne Mattsson 1946: Faule Eier (Rötägg) – Regie: Arne Mattsson 1946: Kristin befiehlt (Kristin kommenderar) – Regie: Gustaf Edgren 1947: Krigsmans erinran – Regie: Hampe Faustman 1947: Bruden kom genom taket – Regie: Bengt Palm 1947: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer (En fluga gör ingen sommar) – Regie: Hasse Ekman 1947: Här kommer vi – Regie: John Zacharias 1947: Pappa sökes – Regie: Arne Mattsson 1947: Zwei Frauen (Två kvinnor) – Regie: Arnold Sjöstrand 1948: Musik im Dunkeln (Musik i mörker) 1948: En svensk tiger – Regie: Gustaf Edgren 1948: Schütze Bumm in Nöten (Soldat Bom) – Regie: Lars-Eric Kjellgren 1948: Lilla Märta kommer tillbaka – Regie: Hasse Ekman 1948: Var sin väg – Regie: Hasse Ekman 1949: Flickan från tredje raden – Regie: Hasse Ekman 1949: Skolka skolan – Regie: Schamyl Bauman 1950: Den vita katten – Regie: Hasse Ekman 1950: Kvartetten som sprängdes – Regie: Gustaf Molander 1950: Kyssen på kryssen – Regie: Arne Mattsson 1950: Min syster och jag – Regie: Schamyl Bauman 1950: Fästmö uthyres – Regie: Gustaf Molander 1951: Livat på luckan – Regie: Torsten Lundqvist 1951: Dårskapens hus – Regie: Hasse Ekman 1951: Schütze Bumm wird Zollinspektor (Tull-Bom) – Regie: Lars-Eric Kjellgren 1952: Säg det med blommor – Regie: Lars-Eric Kjellgren 1952: Oppåt med Gröna Hissen – Regie: Börje Larsson 1952: Sehnsucht der Frauen (Kvinnors väntan) 1953: Dansa min docka – Regie: Martin Söderhjelm 1953: Abend der Gaukler (Gycklarnas afton) 1954: Lektion in Liebe (En lektion i kärlek) 1954: Flottans glada gossar – Regie: Rolf Husberg 1955: Frauenträume (Kvinnodröm) 1955: Das Lächeln einer Sommernacht (Sommarnattens leende) 1956: Sjunde himlen – Regie: Hasse Ekman 1956: Skorpan – Regie: Hans Lagerkvist 1957: Nattens ljus – Regie: Lars-Eric Kjellgren 1957: Das siebente Siegel (Det sjunde inseglet) 1957: Wilde Erdbeeren (Smultronstället) 1958: Der Verführer oder Das Frühlingserlebnis eines Bankdirektors (Fröken April) – Regie: Göran Gentele 1958: Das Gesicht (Ansiktet) 1959: Brott i Paradiset – Regie: Lars-Eric Kjellgren 1959: Det svänger på slottet – Regie: Alf Kjellin 1959: Mälarpirater – Regie: Per G. Holmgren 1960: Das Teufelsauge (Djävulens öga) 1961: Lustgarten (Lustgården) – Regie: Alf Kjellin 1961: Wie in einem Spiegel (Såsom i en spegel) 1963: Licht im Winter (Nattvardsgästerna) 1964: Liebende Paare (Älskande par) – Regie: Mai Zetterling 1965: Das Kleid Klänningen 1966: Hier hast du dein Leben (Här har du ditt liv) – Regie: Jan Troell 1966: Persona 1966: Dr. Westers letzter Patient (Träfracken) 1966: Syskonbädd 1782 (Geschwisterbett) (Syskonbädd 1782) 1967: Hagbard und Signe (Den røde kappe) 1968: In den Adern heißes Blut (Violenza al sole) – Regie: Florestano Vancini 1968: Schande (Skammen) 1968: Die Mädchen (Flickorna) 1968: Auch Engel baden manchmal nackt (Pappa varför är du arg: du gjorde likadant själv när du var ung) – Regie: Arne Stivell 1969: Der Ritus (Riten) 1971: Lockfågeln – Regie: Torgny Wickman 1975: Von Angesicht zu Angesicht (Ansikte mot Ansikte) 1978: Herbstsonate 1979: Skeppsredaren (TV-Serie) 1979: Die Liebe der Charlotte Löwensköld (Charlotte Löwenskold) 1982: Fanny und Alexander (Fanny och Alexander)
Gunnar Björnstrand war ein 🙋♂️ schwedischer Schauspieler
Wie alt wurde Gunnar Björnstrand?
Gunnar Björnstrand erreichte ein Alter von ⌛ 76 Jahren.
Wann hat Gunnar Björnstrand Geburtstag?
Gunnar Björnstrand wurde an einem Samstag am ⭐ 13. November 1909 geboren.
Wo wurde Gunnar Björnstrand geboren?
Gunnar Björnstrand wurde in 🚩 Stockholm, Schweden, geboren.
War Gunnar Björnstrand verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Gunnar Björnstrand war verheiratet. Als Ehepartner ist Lillie Björnstrand bekannt.
Hatte Gunnar Björnstrand Kinder?
Ja, Gunnar Björnstrand war Vater von insgesamt 2 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Gabrielle Björnstrand (* 1947) und Veronica Björnstrand (* 1953).
In welchem Sternzeichen wurde Gunnar Björnstrand geboren?
Gunnar Björnstrand wurde im westlichen Sternzeichen Skorpion geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hahn 鸡 mit dem Element Erde ('Erde-Hahn').