Georges Wilson war ein französischer Schauspieler und Theaterregisseur, der am 16. Oktober 1921 in Champigny-sur-Marne geboren wurde und am 3. Februar 2010 in Rambouillet verstarb. Ab 1946 besuchte er die Schauspielschule La Rue Blanche und ging danach mit verschiedenen Theatern auf Tournee. 1947 wurde er Mitglied der Compagnie Grenier-Hussenot. Seine Karriere nahm Fahrt auf, als er 1952 am Studio des Champs Élysées spielte und im selben Jahr von Jean Vilar ans Théâtre national populaire (TNP) engagiert wurde. Dort debütierte er unter Vilars Regie in "Der Prinz von Homburg". 1958 wagte sich Wilson am TNP erstmals an die Theaterregie mit Molières "Die Schule der Frauen". Einige Jahre später, 1963, übernahm er die Leitung des TNP von Vilar. In dieser Zeit inszenierte er über 50 Stücke, darunter Werke von Corneille, Shakespeare, Tschechow, aber auch von Brecht, Dürrenmatt und anderen zeitgenössischen Autoren. Er brachte auch Verdis Oper "Falstaff" auf die Bühne der Opéra de Paris. Seine letzte Regiearbeit war 2009 "Simplement compliqué" von Thomas Bernhard. Neben seiner Arbeit am Theater war Wilson auch im Film aktiv. Seine erste größere Rolle hatte er 1954 in "Rot und Schwarz". Es folgten Rollen in Filmen wie "Wo bleibt da die Moral, mein Herr?", "Opfergang einer Nonne" und "Der Boß und sein Engel". Eine seiner bedeutendsten Rollen spielte er 1961 in "Noch nach Jahr und Tag". In den 1970er Jahren war er in "Die drei Musketiere" und "Das wilde Schaf" zu sehen. Im deutschen Fernsehen wirkte er in "Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski" mit. 2001 erhielt er den französischen Theaterpreis Molière als bester Nebendarsteller für seine Rolle in "Die Katze auf dem heißen Blechdach". Ab 1957 lehrte er Schauspiel an der Theaterschule von Charles Dullin. Georges Wilson hatte zwei Söhne, den Saxophonisten Jean-Marie Willson und den Schauspieler Lambert Wilson.
Georges Wilson wurde in Champigny-sur-Marne, Frankreich, geboren.
Filme mit Georges Wilson
1956: Guten Tag, Herr Doktor! (Bonjour toubib!) 1960: Opfergang einer Nonne (Le dialogue des Carmélites) 1960: Der Boß und sein Engel (Le Caïd) 1960: Wo bleibt die Moral, mein Herr? (Le Farceur) 1961: Noch nach Jahr und Tag (Une Aussi longue absence) 1961: Tim und Struppi und das Geheimnis um das goldene Vlies (Tintin et la mystère de la toison d’or) 1961: Zwei in einem Stiefel (Il federale) 1962: Der längste Tag (The Longest Day) 1962: Die vier Tage von Neapel (Le quattro giornate di Napoli) 1962: Der Teufel und die Zehn Gebote (Le Diable et les Dix Commandements) 1963: Rasthaus des Teufels (Chaire de poule) 1963: Die Nackte (La noia) 1964: Balduin, der Geldschrankknacker (Faites sauter la banque) 1964: Lucky Jo 1967: Der Fremde (Lo straniero)
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1967: Schöne Isabella (C’era una volta…) 1969: Die Nackte und der Kardinal (Beatrice Cenci) 1971: Blanche 1971: Das Mädchen und der Kommissar (Max et les ferrailleurs) 1971: Das Verfahren ist eingestellt: Vergessen Sie’s (L’istruttoria è chiusa: dimentichi) 1972: Gewalt – die fünfte Macht im Staat (La violenza: quinto potere) 1972: Quäle nie ein Kind zum Scherz (Non si sevizia un paperino) 1973: Das wilde Schaf (Le mouton enragé) 1973: Die drei Musketiere (The Three Musketeers) 1974: Drei Chinesen in Paris (Les Chinois à Paris) 1974: Die Ohrfeige (La gifle) 1974: Spiel im Morgengrauen (La dernière carte) 1974: Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski 1974: Zeit des Friedens (L’eta della pace) 1976: Könige sterben einsam (Le jeune homme et le lion, Fernseh-Vierteiler) 1976: Die Brüder 1977: Ein verrücktes Huhn (Tendre poulet) 1978: Drei schräge Vögel (Les Ringard) 1980: Asphalt (Asphalte) 1980: The Mad Mustangs (Le Bar du teléphone) 1981: Bruder Martin (Frère Martin) 1981: Die nackte Frau (Nudo di donna) 1982: Die Kartause von Parma (La Certosa Di Parma, Fernseh-Sechsteiler) 1982: L’honneur d’un capitaine 1984: Geistertreffen um Mitternacht (Le Chant de Nœl) 1985: Quo Vadis? 1985: Tangos (Tangos, el exilio de Gardel) 1987: New York ist nicht Haiti (Haitian Corner) 1990: La Passion de Bernadette 1997: Marquise – Gefährliche Intrige (Marquise) 2005: Man muss mich nicht lieben (Je ne suis pas là pour être aimé) 2008: Public Enemy No. 1 – Todestrieb (Instinct de Mort)
Waiting for Godot, text by Samuel Beckett, staging by Otomar Krejca. Avignon Festival, 1978. Rufus (Estragon) and Georges Wilson (Vladimir) / photographs by Fernand Michaud.
Georges Wilson war ein 🙋♂️ französischer Schauspieler
Wie alt wurde Georges Wilson?
Georges Wilson erreichte ein Alter von ⌛ 88 Jahren.
Wann hat Georges Wilson Geburtstag?
Georges Wilson wurde an einem Sonntag am ⭐ 16. Oktober 1921 geboren.
Wo wurde Georges Wilson geboren?
Georges Wilson wurde in 🚩 Champigny-sur-Marne, Frankreich, geboren.
Hatte Georges Wilson Kinder?
Ja, Georges Wilson war Vater von insgesamt 2 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Lambert Wilson (* 1958) und Jean-Marie Wilson.
In welchem Sternzeichen wurde Georges Wilson geboren?
Georges Wilson wurde im westlichen Sternzeichen Waage geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hahn 鸡 mit dem Element Metall ('Metall-Hahn').