Friedrich Wilhelm Voigt war ein Schuhmacher, der am 13. Februar 1849 in Tilsit geboren wurde und am 3. Januar 1922 verstarb. Bekannt wurde er als "Hauptmann von Köpenick", nachdem er 1906 in einer gestohlenen Uniform das Rathaus von Köpenick besetzte. Voigt hatte keine einfache Jugend. Bereits als Teenager kam er wegen Diebstahls ins Gefängnis. Nach seiner Lehrzeit als Schuhmacher folgten weitere Verurteilungen wegen Diebstahls und Urkundenfälschung. Nach einer Haftstrafe zog er nach Wismar und fand Arbeit, erhielt aber bald ein Aufenthaltsverbot. Anschließend lebte er in Rixdorf bei Berlin und arbeitete in einer Schuhfabrik, bis auch dort ein Aufenthaltsverbot erlassen wurde. Um seinen Plan umzusetzen, besorgte sich Voigt Uniformteile und gab sich als Hauptmann aus. Er hielt eine Gruppe Soldaten an und fuhr mit ihnen nach Köpenick. Dort besetzte er das Rathaus, verhaftete den Bürgermeister und den Oberstadtsekretär und beschlagnahmte die Stadtkasse. Danach verschwand er, wurde aber bald verhaftet, nachdem ein ehemaliger Zellengenosse ihn verraten hatte. Voigt wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, aber später von Kaiser Wilhelm II. begnadigt. Nach seiner Entlassung trat er als "Hauptmann von Köpenick" in ganz Deutschland auf. Später zog Wilhelm Voigt nach Luxemburg, wo er als Kellner und Schuhmacher arbeitete und bis zu seinem Tod lebte.
Friedrich Wilhelm Voigt wurde in Kaliningrad, Russland, geboren.
Omschrijving: Friedrich Wilhelm Voigt, bijgenaamd Der Hauptmann von Köpenik (1849-1922) verlaat de gevangenis waar hij vier jaar had doorgebracht wegens oplichting en gijzeling. Zonder plaats, 1908.
Omschrijving: Friedrich Wilhlem Voigt, bijgenaamd Der Hauptmann von Köpenik(1849-1922) staat op straat bij een rijtuig na zijn vrijlating uit de gevangenis, waar hij wegens oplichting en gijzeling vier jaar had doorgebracht. Berlijn, 1922.