Erik Ode war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher, der am 6. November 1910 in Berlin geboren wurde und am 19. Juli 1983 verstarb. Er trug bürgerlich den Namen Fritz Erik Signy Odemar. Seine Eltern waren ebenfalls im Schauspielberuf tätig: Fritz Odemar, der Vater, wirkte in zahlreichen UFA-Spielfilmen mit, und Erika Nymgau-Odemar, die Mutter, war auch Schauspielerin. Schon als Kind stand Ode vor der Kamera; mit zwölf Jahren spielte er in dem Stummfilm "I. N. R. I." mit. Nach der mittleren Reife begann er eine Lehre in einer photochemischen Anstalt, nachdem er kurzzeitig die Freie Schulgemeinde Wickersdorf besucht hatte. Seine Schauspielausbildung ermöglichte ihm erste Bühnenauftritte, so 1928 im Novemberstudio des Theaters am Schiffbauerdamm in "Schlafstelle". Im selben Jahr gründete er mit Max Colpet das Kabarett Anti in Berlin. Ode trat danach an verschiedenen Berliner Bühnen auf und übernahm ab 1930 kleinere Rollen in Tonfilmen. In den 1930er Jahren wurde Ode ans Metropol-Theater engagiert und war in Operetten wie "Clivia" und "Frau Luna" zu sehen. Es folgten Engagements in London und an Berliner Revuen. 1939 wechselte Ode ans Bayerische Staatsschauspiel. Im Jahr 1942 heiratete er die Schauspielerin Hilde Volk, mit der er bis zu seinem Tod zusammen blieb. Während des Zweiten Weltkriegs war Ode in der Truppenbetreuung tätig und wurde später als Funker eingezogen. Nach dem Krieg kehrte er auf die Bühne zurück, arbeitete beim Hörfunk und wurde Oberspielleiter beim RIAS. Außerdem übernahm Ode die Synchronregie für MGM und lieh seine Stimme Schauspielern wie Frank Sinatra und Gene Kelly. In den 1950er Jahren inszenierte Ode hauptsächlich Revue- und Schlagerfilme. Ab 1961 arbeitete er für das Fernsehen und führte Regie bei Fernsehspielen. Seine bekannteste Rolle spielte er von 1968 bis 1975 in der Fernsehserie "Der Kommissar", in der er den Kommissar Keller verkörperte. Später, von 1978 bis 1980, spielte Ode in der Krimiserie "Sonne, Wein und harte Nüsse" einen pensionierten Polizisten. Nachdem er 1982 einen Schwächeanfall erlitten hatte, zog sich Erik Ode aus dem Berufsleben zurück.
Erik Ode wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
Filme mit Erik Ode
Als Schauspieler 1923: I.N.R.I. 1930: Das Kabinett des Dr. Larifari 1930: Ein Burschenlied aus Heidelberg 1931: Der Hochtourist 1932: Kavaliere vom Kurfürstendamm 1932: F.P.1 antwortet nicht 1933: Glück im Schloß 1933: Saison in Kairo 1933: Was Frauen träumen 1934: Charleys Tante 1935: Held einer Nacht 1936: Der Favorit der Kaiserin 1936: Der Dschungel ruft 1936: Mädchenjahre einer Königin
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1937: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit 1938: Rätsel um Beate 1938: Großalarm 1938: Das Leben kann so schön sein 1939: Alarm auf Station III 1939: Ein hoffnungsloser Fall 1939: Wir tanzen um die Welt 1940: Karlsbader Reise. Im Volkswagen auf Goethes Spuren von Weimar nach Karlsbad (Kurzfilm, Youtube) 1942: Einmal der liebe Herrgott sein 1942: Schluck und Jau 1943: Tonelli 1943: /44: Eine kleine Sommermelodie (UA: 1982: ) 1945: Meine Herren Söhne 1948: Berliner Ballade (Erzähler) 1955: Meine Frau Susanne 1957: Liebe, Jazz und Übermut 1960: Schlager-Raketen 1963: Meine Frau Susanne (Serie) – Der Führerschein 1964: Das Kriminalmuseum: Der stumme Kronzeuge (Serie) 1965: Das Kriminalmuseum: Der Brief 1965: Die fünfte Kolonne (Serie) – Besuch von drüben 1966: Die fünfte Kolonne (Serie) – Die ägyptische Katze 1966: Förster Horn (Oberforstrat, mehrere Folgen) 1966: Der schwarze Freitag 1966: Wilhelmina – Das Abendkleid (Miniserie) 1967: Das Kriminalmuseum: Die Reisetasche 1968: Der Mann, der keinen Mord beging (Mehrteiler) 1969: 1976: Der Kommissar (97 Folgen) 1974: Hallo – Hotel Sacher … Portier! (Serie) – Mein Freund Uwe 1978: Polizeiinspektion 1 (Serie) – Bitte ein Autogramm 1979: Die Geisterbehörde (Fernsehfilm) 1979: 1981: Sonne, Wein und harte Nüsse (28 Folgen) 1981: Schuld sind nur die Frauen (Fernsehfilm) Als Regisseur 1950: Herrliche Zeiten 1950: Skandal in der Botschaft 1952: Das Land des Lächelns 1952: Der Kampf der Tertia 1953: So ein Affentheater 1953: Schlagerparade 1954: Der erste Kuß 1954: An jedem Finger zehn 1955: Heldentum nach Ladenschluß 1955: Musik im Blut 1955: Wunschkonzert 1956: Lügen haben hübsche Beine 1956: Bestseller (TV) 1956: Der Mustergatte 1957: Eine große Liebe (TV) 1957: Einmal eine große Dame sein 1957: Und abends in die Scala 1958: Ohne Mutter geht es nicht 1958: Scala – total verrückt 1959: Was eine Frau im Frühling träumt 1959: Wenn das mein großer Bruder wüßte 1959: Die Liebe des Jahres (TV) 1960: Das Fenster zum Flur (TV) 1961: Heute gehn wir bummeln 1962: Bubusch (TV) 1962: Theorie und Praxis (TV) 1963: Das Ende vom Anfang (TV) 1963: Feuerwerk (TV) 1963: Herr Lamberthier (TV) 1963: Fräulein, schreiben sie! (TV) 1963: Meine Frau Susanne (Fernsehserie, 20 Folgen) 1964: Der Kaiser vom Alexanderplatz (TV) 1965: Wolken am Himmel (TV) 1965: Mrs. Cheney’s Ende (TV) 1965: Ein Ehemann vor der Tür (TV) 1966: Förster Horn (Fernsehserie, 13 Folgen) 1967: Crumbles letzte Chance (TV) 1967: Keine Leiche ohne Lily (TV) 1967: Liebesgeschichten (Fernsehserie, ein Folge) 1967: 1968: Die Witzakademie (Fernsehserie, 6 Folgen) 1969: 1976: Der Kommissar (Folgen: 24. Eine Kugel für den Kommissar, 41. Kellner Windeck, 70. Die Nacht mit Lansky) 1977: Preussenkorso 45–48 (TV) 1979: und 1980: Derrick (Folgen: 63. Die Versuchung; 75. Eine unheimlich starke Persönlichkeit) Als Synchronsprecher 1944: Das Korsarenschiff als Sylvester der Große 1959: Ein Schuß und 50 Tote als Milford Farnsworth 1961: Junggeselle im Paradies als Adam J. Niles 1949: Heut’ gehn wir bummeln als Chip 1959: Eine Nummer zu groß als Tony Manetta 1949: Tänzer vom Broadway als Josh Barkley 1950: Drei kleine Worte als Bert Kalmar 1953: Vorhang auf! als Tony Hunter 1957: Seidenstrümpfe als Steve Canfield 1961: In angenehmer Gesellschaft als Biddeford 'Pogo' Poole 1951: Ein Amerikaner in Paris als Jerry Mulligan 1952: Singin’ in the Rain als Don Lockwood 1954: Brigadoon als Tommy Albright 1964: Immer mit einem anderen als Pinky Benson 1959: Der unsichtbare Dritte als Roger Thornhill
Berlin: Kabarett der Komiker; Paradeisspiel: Der Apfel ist ab!; Adam und Eva (auf der Erde) und die Neue Frau (M. Stanior); Hintergrund Engel, Petrus, etc.
Erik Ode hieß mit bürgerlichem Namen Fritz Erik Signy Odemar.
Wie alt wurde Erik Ode?
Erik Ode erreichte ein Alter von ⌛ 72 Jahren.
Wann hat Erik Ode Geburtstag?
Erik Ode wurde an einem Sonntag am ⭐ 6. November 1910 geboren.
Wo wurde Erik Ode geboren?
Erik Ode wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.
Wer sind die Eltern von Erik Ode?
Als ein Elternteil von Erik Ode ist Fritz Odemar bekannt.
War Erik Ode verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Erik Ode war verheiratet. Als Ehepartner ist Hilde Volk bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Erik Ode geboren?
Erik Ode wurde im westlichen Sternzeichen Skorpion geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hund 狗 mit dem Element Metall ('Metall-Hund').