Ludovica des Bordes, Bettina von Arnim, Sophie Brentano, Kunigunde von Savigny, Christian Brentano, Franz Dominicus Brentano, Georg Brentano
Zeitraum
Partner
? – 1842
Sophie Mereau Ehefrau
? – 1842
Auguste Bußmann Ehefrau
Clemens Brentano war Vater eines Kindes namens Magdalena Maria Brentano.
Clemens Brentano war ein deutscher Schriftsteller, der am 9. September 1778 in Ehrenbreitstein geboren wurde und am 28. Juli 1842 in Aschaffenburg verstarb. Er gilt neben Achim von Arnim als einer der wichtigsten Vertreter der Heidelberger Romantik. Brentano stammte aus einer Frankfurter Kaufmannsfamilie und war der Enkel von Sophie von La Roche. Zu seinen Geschwistern zählten unter anderem Bettina von Arnim, die ebenfalls als Schriftstellerin bekannt wurde, und Kunigunde, die den Rechtsgelehrten Friedrich Carl von Savigny heiratete. Nach einer abgebrochenen kaufmännischen Lehre begann Brentano ein Studium der Bergwissenschaften und später der Medizin, wandte sich aber zunehmend seinen literarischen Interessen zu. In Jena lernte er bedeutende Persönlichkeiten der Weimarer Klassik und Frühromantik kennen, die ihn zu seinen ersten Werken inspirierten. In Göttingen freundete er sich mit Achim von Arnim an, mit dem er später die Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" herausgab. Brentano heiratete 1804 die Schriftstellerin Sophie Mereau, die jedoch 1806 bei der Geburt ihres dritten Kindes starb. Einige Monate später heiratete er Auguste Bußmann, doch diese Ehe wurde 1814 geschieden. Ab 1809 lebte er in Berlin und beteiligte sich am literarischen Leben. Nach einer Lebenskrise kehrte Brentano zur katholischen Kirche zurück und lebte ab 1818 in Dülmen, wo er die Visionen der Nonne Anna Katharina Emmerick aufzeichnete. Nach Emmericks Tod lebte er an verschiedenen Orten und verarbeitete die Visionsaufzeichnungen in mehreren Büchern. In München lernte er die Malerin Emilie Linder kennen, die er vergeblich zu bekehren versuchte. Seine letzten Lebensjahre waren von Schwermut geprägt. Clemens Brentano starb 1842 in Aschaffenburg.
Zitate von Clemens Brentano
Ach nur in dem Abgrund des Ruh.
Quelle
Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter, Hrsg. Dr. Anselm Ruest, Verlag von Hermann Seemann Nachfolger, Berlin 1801, S. 82 [https://books.google.de/books?id=JutCAQAAIAAJ&pg=PA82 books.google]ʼʼ
Lieben erdacht, ich und mein Schätzle habenʼs auch so gemacht.
Quelle
Tanzreime. Aus: Achim v. Arnim, Clemens Brentano, Des Knaben Wunderhorn, Alte deutsche Lieder, Heidelberg/Frankfurt, 1806, S. 733,
Der Mensch ist auf Erden sich zu bilden und dann wieder die Welt.
Quelle
Brief an Bettina von Arnim, in: Bettina von Arnim, Clemens Bretanoʼs Frühlingskranz, Erster Theil, v. Arnimʼs Verlag, Berlin 1857, S. 21 [https://books.google.de/books?id=lZoFAQAAIAAJ&pg=PA21 books.google]
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Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn und der Schlüssel des Himmels; denn bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes, [...]
Quelle
Aus der Chronika eines fahrenden Schülers, Vorwort, in: Gesammelte Schrifte, Vierter Band, Hrsg. Christian Brentano, J. D. Sauerländerʼs Verlag, Frankfurt am Main 1852, [https://books.google.de/books?id=6s9LAQAAMAAJ&pg=PA12&dq=%22Der+Sinn+des+Menschen+strebet+immer+nach+dem+Unbegreiflichen%22 S. 12]
Die Töne sind ein wunderbarer lebender Atem der Dunkelheit.
Quelle
Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter, 6. Kapitel. Aus: Werke. Herausgegeben von Friedhelm Kemp, Bd. 2, München: Hanser, [1963-1968]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Brentano,+Clemens/Roman/Godwi+oder+Das+steinerne+Bild+der+Mutter/Zweiter+Band/Sechstes+Kapitel Seite 252]
Die wohlaprobirte Kleinkinderbewahranstalt gebildet.
Quelle
Gockel, Hinkel und Gackeleia (1838) Blätter aus dem Tagebuch der Ahnfrau. Einleitung. [http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Brentano/bre_gob1.html Bibliotheca Augustana]
Es ist ein Schnitter, der heißt schneidend sie glänze, // Bald wird er dich schneiden, // Du mußt es nur Blümelein!
Quelle
Erntelied. Aus: Schriften. 1. Band, Geistliche Lieder. Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer. 1852. Seite 519.
O Stern und Blume, Geist und Kleid, // Liebʼ, Leid und Zeit und Ewigkeit!
Quelle
Nach großem Leid, Kehrvers, in: Gesammelte Schrifte, Erster Band, Hrsg. Christian Brentano, J. D. Sauerländerʼs Verlag, Frankfurt am Main 1852, [https://books.google.de/books?id=RPoOAAAAIAAJ&pg=PA429&dq=%22O+Stern+und+Blume,+Geist+und+Kleid,+Lieb,+Leid+und+Zeit+und+Ewigkeit.%22 S. 429]
Ringlein sehn heut lieblich aus, // morgen werden Fesseln draus.
Quelle
Brautgesang: Die Gespielen. Aus: Schriften. 1. Band, Geistliche Lieder. Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer. 1852. Seite 452.
Vergangen sei vergangen // Und Zukunft ewig fern; // In Gegenwart gefangen // Verweilt die Liebe gern.
Quelle
Wenn der Sturm das Meer umschlinget!, 1801, in: Gedichte von Clemens Brentano, In neuer Auswahl, J. D. Sauerländerʼs Verlag, Frankfurt am Main 1854, [https://books.google.de/books?id=QNBLAQAAMAAJ&pg=PA375&dq=%22Vergangen+sei+vergangen++und+Zukunft+ewig+fern:+%22 S. 375]
Zum Lieben // Ist alle Welt getrieben, // Es bleibet keine Wahl, // der neutral.
Quelle
Es leben die Soldaten, 1813. Aus: Schriften. 2. Band, Weltliche Lieder. Frankfurt am Main: J. D. Sauerländer. 1852. Seite 53.Clemens Brentano wurde in Koblenz-Ehrenbreitstein, Deutschland, geboren.
Postcard of around 1900 of the St-Marien-Institut in Maastricht, the Netherlands. The institute was run by the Sister of the Poor Child Jesus and was based in a large building in Boschstraat, the former Refugie van Hocht. The pious poem on the postcard is by the German Romantic poet Clemens Brentano.
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
v. 1. - Geistliche Lieder; v. 2. - Weltliche Gedichte; v. 3. - Romanzen vom Rosenfranz; v. 4-5. - Kleine Schriften; v. 6. - Die Gründung Prags; v. 7. - Comödien; v. 8-9. - Gesammelte Briefe von 1795 bis 1842
Brentano, Clemens: Gockel Hinkel Gackeleia. Mährchen, wieder erzählt von Clemens Brentano.
Frankfurt [am Main]: Schmerber 1838, Erstausgabe (Wilpert/Gühring² 26). Vortitel + 1 leeres Blatt + lithographierter Haupttitel + Seiten III - XIV "Herzliche Zueignung" [für Marianne von Willemer, eine Jugendliebe Brentanos und späte Liebe Goethes (Kindlers neues Literaturlexikon)] + Seiten [1] - 232 mit dem Märchen, dem Brentano autobiographischen Gehalt gegeben hat + Seiten 233 - 346 mit den geistlichen Reflexionen "Blätter aus dem Tagebuch der Ahnfrau" + 1 leeres Blatt. - Außer dem lithographierten Titel noch 14 weitere lithographische Tafeln, denen jeweils ein leeres Blatt vorgebunden ist. - Halbpergament der Zeit mit geradem Rücken (205 x 123 mm), Rückenquertitel. - Vorderer Außenfalz oben 2 cm angeplatzt. Kleines Exlibris auf vorderem Spiegel. Name in kleiner Schrift auf Vorsatz rechts oben. Geringe Altersbräunung der Seiten, vereinzelte Stockflecke, die Tafeln jedoch fleckenfrei. - Tafel zwischen S. 96/97 hier mit der Schrift im Dreieck über dem Schirm: "Keine Puppe / sondern nur / eine schöne Kunstfigur" (Abdruck vom nachbearbeiteten Stein).
Die 15 lithographischen Tafeln (200 x 120 mm) machen das Werk zu einem Höhepunkt der romantischen Buchillustration. Die ersten vier Lithographien stammen von Maximilane Pernelle (THIEME-BECKER Bd. 26, S. 424), die übrigen werden Kaspar Braun zugeschrieben. Alle Lithographien auf festem Papier und von ausgezeichneter Druckqualität auf.
Bildquelle: Brentano-Sichling.jpg Autor: Wikipedia / Lazarus Gottlieb Sichling Lizenz: gemeinfrei
The portrait of Clemens Brentano engraved by Lazarus Sichling, from the book: Clemens Brentano’s Gesammelte Schriften, hrsg. von Christian Brentano, Bd. 1: Geistliche Lieder, Frankfurt (Main), 1852.
Bildnachweis
Bildquelle: Brentano.jpg Autor: Wikipedia / Felistoria Lizenz: gemeinfrei
keine Bildbeschreibung
Bildnachweis
Bildquelle: Brentano1.jpg Autor: Wikipedia / Bettina Brentano von Arnim (1785-1856) Lizenz: gemeinfrei
Eigenhaendiger Brief von Clemens Brentano an Emilie Linder Eigenhändiger Brief (Fragment) ohne Unterschrift, Ort und Datum, 1 Blatt, 1 Seite. Montiert auf ein größeres Blatt
Aussichtspunkt Loreley-Blick Maria Ruh, Urbar, Rhein-Hunsrück-Kreis. Gedenktafel für die Schöpfer des Loreley-Liedes (Ich weiß nicht, was soll es bedeuten): Clemens Brentano, Friedrich Silcher und Heinrich Heine.
„Den Schöpfern des Loreley-Liedes in Dankbarkeit gewidmet“. Errichtet vom Lions-Club Rheingoldstraße 1984.
Skulpturen Victor Hugo, Clemens Brentano und Heinrich Heine der Künstlerin Liesel Metten "An den Ufern der Poesie" in Bacharach.
Inschrift:
"Clemens Brentano * Heinrich Heine * Victor Hugo
Brentanos Loreley
Heines Rabbi von Bacharach
Victor Hugos Rheinreise
haben Bacharach als bedeutendsten Ort der Romantik in der Weltliteratur gemacht.
Die hier präsentierten Skulpturen wurden von der Künstlerin Liesel Metten gestaltet un zusammen mit dem Verschönerungsverein Bacharach 1873 e.V. verwirklicht.
Die Stadt Bacharach dankt allen aufs Herzlichste."
Cruzifixion (Bert Gerresheim) at St Paul’s Cathedral, Münster, North Rhine-Westphalia, GermanySt. Paul’s Cathedral is the cathedral of the Diocese of Münster and is dedicated to St. Paul the Apostle. This building is one of the landmarks of the city of Münster. Today’s St. Paul’s Cathedral is the third cathedral of the Diocese of Münster, following two previous buildings. The current building was constructed between 1225 and 1264 on the Horsteberg hill and has been repeatedly expanded and rebuilt. After suffering severe damage, the cathedral was rebuilt between 1946 and 1956 and solemnly consecrated in 1956. The cathedral and cathedral square with the adjacent buildings are located on the site of the Carolingian cathedral hill and cathedral immunity.