Anouk Aimée war Mutter eines Kindes namens Manuela Papatakis (* 1951).
Anouk Aimée war eine französische Filmschauspielerin, die am 27. April 1932 in Paris geboren wurde und am 18. Juni 2024 ebenda verstarb. Aimée, mit bürgerlichem Namen Nicole Françoise Florence Dreyfus, begann ihre Karriere bereits als Teenager, nachdem sie während der Besatzungszeit unter falschem Namen in einem Pensionat Schutz vor antijüdischen Verfolgungen gefunden hatte. Dort lernte sie Roger Vadim kennen und spielte mit 14 Jahren in ihrem ersten Film mit. Ihren Künstlernamen "Anouk" übernahm sie von einem Rollennamen, während der Dichter Jacques Prévert ihr den zweiten Vornamen "Aimée" gab. Ihren Durchbruch feierte Aimée 1949 mit "Die Liebenden von Verona". In den folgenden Jahren etablierte sie sich als gefragte Schauspielerin und übernahm Rollen in verschiedenen Filmen. Ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere war ihre Zusammenarbeit mit Jacques Demy in dem Musicalfilm "Lola, das Mädchen aus dem Hafen" (1961), in dem sie eine Tänzerin spielte. Internationale Anerkennung erlangte Anouk Aimée durch ihre Rollen in Federico Fellinis Filmen "Das süße Leben" (1960) und "Achteinhalb" (1963), wo sie jeweils an der Seite von Marcello Mastroianni zu sehen war. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war ihre Rolle in Claude Lelouchs "Ein Mann und eine Frau" (1966), für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. In späteren Jahren wirkte Aimée in weiteren Filmen mit, darunter auch Fortsetzungen von "Ein Mann und eine Frau". 2002 wurde ihr der César für ihr Lebenswerk verliehen, gefolgt vom Goldenen Ehrenbären der Berlinale im Jahr 2003. Ihr letzter Filmauftritt war 2019 in Claude Lelouchs "Die schönsten Jahre eines Lebens". Im Jahr 2025 zierte Aimée gemeinsam mit Jean-Louis Trintignant die offiziellen Festivalplakate der 78. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
Anouk Aimée wurde in Paris, Frankreich, geboren.
Filme mit Anouk Aimée
1949: Die Liebenden von Verona (Les Amants de Vérone) 1950: Der goldene Salamander (Golden Salamander) 1952: Der scharlachrote Vorhang (Le Rideau cramoisi) 1952: Der Mann, der sich selbst nicht kannte (The Man Who Watched Trains Go By) 1955: Ich suche Dich 1956: Nina 1956: Stresemann 1957: Der sechste Mann (Tous peuvent me tuer) 1957: Immer wenn das Licht ausgeht (Pot-Bouille) 1958: Montparnasse 19 (Les Amants de Montparnasse) 1958: Mit dem Kopf gegen die Wände (La Tête contre les murs) 1959: Die Reise (The Journey) 1960: Das süße Leben (La Dolce Vita) 1960: Bevor das Licht verlöscht (L’Imprévu) 1960: Wo bleibt die Moral, mein Herr? (Le Farceur)
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1961: Lola, das Mädchen aus dem Hafen (Lola) 1961: Das Jüngste Gericht findet nicht statt (Il giudizio universale) 1961: Quai Notre Dame 1961: Sodom und Gomorrha (Sodom and Gomorrah) 1962: Grausame Hände (F.L.A.S.H.) 1963: Achteinhalb (8½) 1963: Liolà 1965: Liebe im Zwielicht (La fuga) 1966: Ein Mann und eine Frau (Un homme et une femme) 1966: Die Stationen unserer Liebe (Le stagioni del nostro amore) 1967: Ein Abend … ein Zug (Un soir, un train) 1969: Das Fotomodell (The Model Shop) 1969: Alexandria – Treibhaus der Sünde (Justine) 1969: Ein Hauch von Sinnlichkeit (The Appointment) 1976: Ein Hauch von Zärtlichkeit (Si c’était à refaire) 1978: Meine erste Liebe (Mon premier amour) 1979: Der Sprung ins Leere (Salto nel vuoto) 1980: Ein Blatt Liebe (Une page d’amour) 1981: Die Tragödie eines lächerlichen Mannes (La tragedia di un uomo ridiculo) 1984: Viva la vie – Es lebe das Leben (Vive la vie) 1986: Ein Mann und eine Frau – 20 Jahre später (Un homme et une femme – 20 ans déjà) 1988: Das Chaoten-Duo (Arrivederci e grazie) 1990: Bethune – Arzt und Held (Bethune: The making of a heroe) 1992: Das Schicksal des Freiherrn von Leisenbohg (L’Amour maudit de Leisenbohg) 1992: Stimmen im Garten (Voices in the garden) 1994: Hundert und eine Nacht (Les Cent et Une Nuits de Simon Cinéma) 1994: Prêt-à-Porter 1995: Sag ja! (Dis-moi oui) 1997: Die Bibel – Salomon (Solomon) 1998: L.A. Without a Map 2001: Napoleon (Fernseh-Miniserie) 2001: Festival in Cannes 2002: Birkenau und Rosenfeld (La Petite Prairie aux bouleaux) 2004: Happy End mit Hindernissen (Ils se marièrent et eurent beaucoup d’enfants) 2006: De particulier à particulier 2010: Ces amours-là 2010: Paris Connections 2011: Tous les soleils 2012: Ziemlich dickste Freundinnen (Mince alors!) 2019: Die schönsten Jahre eines Lebens (Les Plus Belles Années d’une vie)
Anouk Aimée war eine 🙋♀️ französische Filmschauspielerin
Wie alt wurde Anouk Aimée?
Anouk Aimée erreichte ein Alter von ⌛ 92 Jahren.
Wann hat Anouk Aimée Geburtstag?
Anouk Aimée wurde an einem Mittwoch am ⭐ 27. April 1932 geboren.
Wo wurde Anouk Aimée geboren?
Anouk Aimée wurde in 🚩 Paris, Frankreich, geboren.
Wer sind die Eltern von Anouk Aimée?
Als ein Elternteil von Anouk Aimée ist Geneviève Soria bekannt.
War Anouk Aimée verheiratet oder hatte sie einen Partner?
Ja, Anouk Aimée war verheiratet. Als Ehepartner ist Edouard Zimmermann, Nikos Papatakis, Pierre Barouh und Albert Finney bekannt.
Hatte Anouk Aimée Kinder?
Ja, Anouk Aimée war Mutter von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Manuela Papatakis (* 1951).
In welchem Sternzeichen wurde Anouk Aimée geboren?
Anouk Aimée wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen der Affe 猴 mit dem Element Wasser ('Wasser-Affe').
Wie groß war Anouk Aimée?
Anouk Aimée hatte eine Größe von ca. 📏 1,74 m. Damit war sie größer als die meisten deutschen Frauen. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße er Frau in Deutschland 1,66 m.