Michel Piccoli war ein französischer Theater- und Filmschauspieler, der am 27. Dezember 1925 geboren wurde und am 12. Mai 2020 verstarb. Er war nicht nur Schauspieler, sondern betätigte sich auch als Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. Seine Eltern waren beide Musiker, der Vater Geiger und die Mutter Pianistin, und stammten aus einer italienischen Familie, die schon lange in Paris lebte. Piccoli besuchte verschiedene Schulen in Paris und nahm Schauspielunterricht, nachdem er bereits als Schüler in Laienaufführungen mitgewirkt hatte. Nach seiner Ausbildung spielte er an verschiedenen Pariser Bühnen und war zeitweise sogar Direktor des Théâtre de Babylone. Sein Filmdebüt gab Piccoli im Jahr 1945. Anfangs übernahm er kleinere Rollen in Filmen von bekannten Regisseuren. Seine erste größere Rolle hatte er 1956 in "Pesthauch des Dschungels". 1958 folgte seine erste Hauptrolle in der Romanze "Tabarin". Der Film "Die Verachtung" aus dem Jahr 1963 brachte Piccoli den großen Durchbruch. Er spielte in zahlreichen Filmen, darunter "Belle de Jour – Schöne des Tages" und "Die Mädchen von Rochefort". In Alfred Hitchcocks Thriller "Topas" verkörperte er den Chef eines Spionagerings. Ab den 1970er Jahren arbeitete Piccoli häufig mit dem Regisseur Claude Sautet zusammen und spielte an der Seite von Romy Schneider. Er verkörperte oft zwielichtige Charaktere der bürgerlichen Gesellschaft. Neben seiner Arbeit beim Film stand Piccoli weiterhin auf der Theaterbühne und engagierte sich politisch in der Linken Frankreichs. Piccoli war dreimal verheiratet und hatte eine Tochter sowie zwei Adoptivkinder. Er starb im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Michel Piccoli wurde in Paris, Frankreich, geboren.
Filme mit Michel Piccoli
1945: Das Geheimnis der Berghütte (Sortilèges) 1949: Vor Tagesanbruch (Le point du jour) 1951: Ohne Angabe der Adresse (…Sans laisser d’adresse) 1954: French Can Can 1954: Liebe, Frauen und Soldaten (Destinées) 1954: Alles um mich ist Musik (Tout chante autour de moi) 1955: Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse 1955: Das große Manöver (Les Grandes Manœuvres) 1956: Pesthauch des Dschungels (La mort en ce jardin) 1956: Der Liebesroman einer Königin (Marie-Antoinette reine de France) 1957: Natali (Nathalie) 1957: Die Hexen von Salem (Les sorcières de Salem) 1958: Tabarin 1958: Sonntagsfreunde (Les copains du dimanche) 1959: Das Weib und der Verdammte (La bête à l’affût)
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1960: Reporter, Mord und Mannequins (La dragée haute) 1960: Die Spur führt nach Caracas (Le bal des espions) 1961: Egmont (Fernsehfilm) 1962: Der Teufel mit der weißen Weste (Le doulos) 1961: Hinter fremden Fenstern (Le rendez-vous) 1963: Nacht der Erfüllung (Le jour et l’heure) 1963: Die Verachtung (Le mépris) 1964: Tagebuch einer Kammerzofe (Le journal d’une femme de chambre) 1964: Schräger Charme und tolle Chancen (La chance et l’amour) 1964: Verführungen (De l’amour) 1965: Mord im Fahrpreis inbegriffen (Compartiment tueurs) 1965: Agenten lassen bitten (Masquerade) 1965: Lady L 1966: Der Krieg ist vorbei (La guerre est finie) 1966: Schornstein Nr. 4 (La voleuse) 1966: Die Beute (La curée) 1966: Die Geschöpfe (Les créatures) 1966: Brennt Paris? (Paris brûle-t-il?) 1967: Ein Mann zuviel (Un homme de trop) 1967: Belle de Jour – Schöne des Tages (Belle de jour) 1967: Die Mädchen von Rochefort (Les demoiselles de Rochefort) 1968: Benjamin – Aus dem Tagebuch einer männlichen Jungfrau (Benjamin ou Les mémoires d’un puceau) 1968: Gefahr: Diabolik! (Diabolik) 1968: La Chamade – Herzklopfen (La chamade) 1968: Seine Gefangene (La prisonnière) 1968: Die Milchstraße (La voie lactée) 1969: Dillinger ist tot (Dillinger è morto) 1969: Topas (Topaz) 1970: Die Dinge des Lebens (Les choses de la vie) 1971: Drei auf der Flucht (La poudre d’escampette) 1971: Das Mädchen und der Kommissar (Max et les ferrailleurs) 1971: Der zehnte Tag (La décade prodigieuse) 1972: Themroc 1972: Allein mit Giorgio (Liza) 1972: Der diskrete Charme der Bourgeoisie (Le charme discret de la bourgeoisie) 1972: Das Attentat (L’attentat) 1972: Die Audienz (L’udienza) 1973: Berühre nicht die weiße Frau (Touche pas à la femme blanche) 1973: Blutige Hochzeit (Les noces rouges) 1973: Das große Fressen (La grande bouffe) 1973: Die unbekannte Schöne (La femme en bleu) 1974: Grandeur nature 1974: Trio Infernal (Le trio infernal) 1974: Das Gespenst der Freiheit (Le fantôme de la liberté) 1974: Vincent, François, Paul und die anderen (Vincent, François, Paul… et les autres) 1975: Quartett Bestial (Sept Morts Sur Ordonnance) 1975: Der dritte Grad (La faille) 1976: Mado 1976: Todo modo 1976: Die letzte Frau (La dernière femme) 1977: Die wilden Mahlzeiten (René la canne) 1977: Verwöhnte Kinder (Des enfants gâtés) 1977: Der Ankläger (L’imprécateur) 1978: Das gefährliche Spiel von Ehrgeiz und Liebe (La part du feu) 1978: Lautlose Angst (L’état sauvage) 1978: Zucker, Zucker! (Le sucre) 1978: Das kleine Mädchen aus blauem Samt (La petite fille en velours bleu) 1978: Strauberg ist da 1979: Leichen muss man feiern, wie sie fallen (Giallo napoletano) 1979: Wer die Zügel hält (Le mors aux dents) 1980: Atlantic City, USA (Atlantic City) 1980: Der Sprung ins Leere (Salto nel vuoto) 1980: Der Preis fürs Überleben 1981: Ein kleines Luder (La fille prodigue) 1981: Eine merkwürdige Karriere (Une étrange affaire) 1981: Der Maulwurf (Espion, lève-toi) 1981: Verwirrung der Gefühle (La confusion des sentiments) 1982: Die Spaziergängerin von Sans-Souci (La passante du Sans-Souci) 1982: Flucht nach Varennes (La nuit de Varennes) 1982: Jenseits der Schwelle (Oltre la porta) 1982: Passion 1982: Die Augen, der Mund (Gli occhi, la bocca) 1982: Ein Zimmer in der Stadt (Une chambre en ville) 1983: Gefährliche Züge (La diagonale du fou) 1983: Kopfjagd – Preis der Angst (Le prix du danger) 1984: Viva la vie - Es lebe das Leben (Viva la vie) 1984: Duell ohne Gnade (La diagonale du fou) 1985: Weggehen und wiederkommen (Partir revenir) 1985: Adieu Bonaparte 1985: Gefahr im Verzug (Péril en la demeure) 1986: Der Tölpel (Le paltoquet) 1987: Der Mann mit Geheimnis (L’homme voilé) 1986: Die Nacht ist jung (Mauvais sang) 1987: Krank vor Liebe (Maladie d’amour) 1987: La rumba 1987: Das weite Land 1988: Die Mondscheingasse (La ruelle au clair de lune) 1990: Eine Komödie im Mai (Milou en mai) 1991: Martha und ich (Martha et moi) 1991: Die schöne Querulantin (La belle noiseuse) 1991: Das Schicksal des Freiherrn von Leisenbohg (L’amour maudit de Leisenbohg) 1991: Le voleur d’enfants 1992: Ein Affenzirkus (Le bal des casse-pieds) 1994: Tödliches Geld – Das Gesetz der Belmonts (Fernsehfilm) 1994: Ein schwarzer Engel (L’ange noir) 1994: Der Emigrant (Al-mohager) 1995: Hundert und eine Nacht (Les cent et une nuits de Simon Cinéma) 1996: Die Reisegefährtin (Compagna di viaggio) 1996: Beaumarchais – Der Unverschämte (Beaumarchais, l’insolent) 1996: Tykho Moon 1996: Party 1997: Genealogien eines Verbrechens (Généalogies d’un crime) 1997: Eine Leidenschaft in der Wüste (Passion in the desert) 1999: Rien sur Robert 2000: Alles bestens (wir verschwinden) (Tout va bien, on s’en va) 2001: Ich geh’ nach Hause (Je rentre à la maison) 2003: Die kleine Lili (La petite Lili) 2005: Espelho Mágico 2006: Belle Toujours 2007: Sous les toits de Paris 2007: Die Herzogin von Langeais (Ne touchez pas la hache) 2008: Le bel âge 2008: The Dust of Time (Trilogia II: I skoni tou chronou) 2011: Habemus Papam – Ein Papst büxt aus (Habemus papam) 2012: Ihr werdet euch noch wundern (Vous n’avez encore rien vu) 2012: Holy Motors 2012: Lines of Wellington – Sturm über Portugal (Linhas de Wellington) 2014: Le goût des myrtilles 2015: Notre-Dame des hormones (Kurzfilm, Stimme) 1978: , abgerufen am 30. Oktober 2022: .
Michel Piccoli war ein 🙋♂️ französischer Film- und Theater-Schauspieler
Wie alt wurde Michel Piccoli?
Michel Piccoli erreichte ein Alter von ⌛ 94 Jahren.
Wann hat Michel Piccoli Geburtstag?
Michel Piccoli wurde an einem Sonntag am ⭐ 27. Dezember 1925 geboren.
Wo wurde Michel Piccoli geboren?
Michel Piccoli wurde in 🚩 Paris, Frankreich, geboren.
War Michel Piccoli verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Michel Piccoli war verheiratet. Als Ehepartner ist Éléonore Hirt, Juliette Gréco und Ludivine Clerc bekannt.
Hatte Michel Piccoli Kinder?
Ja, Michel Piccoli war Vater von insgesamt 3 Kindern.
In welchem Sternzeichen wurde Michel Piccoli geboren?
Michel Piccoli wurde im westlichen Sternzeichen Steinbock geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Büffel 牛 mit dem Element Holz ('Holz-Büffel').
Wie groß war Michel Piccoli?
Michel Piccoli hatte eine Größe von ca. 📏 1,84 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.