Maria Pia von Savoyen, Marie Clotilde von Savoyen, Amadeus I., Prince Oddone, Duke of Montferrat
Zeitraum
Partner
? – 1900
Eugenia Attendolo Bolognini Litta Partnerin
1868 – 1900
Margarethe von Italien Ehefrau
Umberto I. war Vater eines Kindes namens Viktor Emanuel III. (* 1869).
Umberto I. war ein König, der am 14. März 1844 geboren wurde und am 29. Juli 1900 verstarb. Als ältester Sohn des späteren Königs Viktor Emanuel II. wuchs er in Turin auf und wurde schon mit fünf Jahren Kronprinz des Königreichs Sardinien. Seine Erziehung war standesgemäß und umfasste Unterricht von angesehenen Persönlichkeiten wie Massimo d’Azeglio. Mit 14 Jahren trat Umberto in die Armee ein und nahm an den italienischen Einigungskriegen teil. Er bewährte sich in Schlachten wie Solferino und Custozza, wo er den Rückzug italienischer Truppen deckte. Nach der Eroberung des Kirchenstaates wurde er von seinem Vater zum Generalleutnant befördert und übernahm das Kommando über die römische Garnison. Umberto spielte auch eine wichtige Rolle in der Politik, indem er freundschaftliche Beziehungen zum deutschen Kaiserhaus knüpfte. Die Suche nach einer passenden Ehefrau gestaltete sich schwierig, doch schließlich heiratete Umberto seine Cousine Margarethe von Savoyen. Aus dieser Ehe ging der Thronfolger Viktor Emanuel hervor. Nach dem Tod seines Vaters bestieg Umberto 1878 den italienischen Thron. Er setzte ein Zeichen, indem er den Wunsch seines Vaters respektierte, im Pantheon beigesetzt zu werden, was die Bedeutung Roms als Hauptstadt unterstrich. Innenpolitisch war Umbertos Regierungszeit von sozialen Spannungen geprägt. Er regierte konstitutionell, doch die Gegensätze zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen führten zu Unruhen wie dem Bava-Beccaris-Massaker in Mailand. Außenpolitisch setzte Umberto auf den Dreibund mit Deutschland und Österreich-Ungarn, verfolgte aber auch imperialistische Ziele. Die italienische Kolonialpolitik führte zur Besetzung von Massaua und zur Ausweitung des Einflusses in Somalia, doch die Niederlage in Adua dämpfte diese Ambitionen. Im Juli 1900 wurde Umberto I. in Monza von dem Anarchisten Gaetano Bresci ermordet. Bresci begründete seine Tat mit dem Bava-Beccaris-Massaker. Umberto wurde im Pantheon in Rom beigesetzt.
Monza - Villa Reale la camera da letto di Umberto I
Bildnachweis
Bildquelle: Rojo_y_Blanco-Segundo_semestre_1901-pag.4-n28.jpg Autor: Wikipedia / Los textos estaban a cargo de su director Samuel Blixen (1867 - 1909) o sus redactores responsables, Juan C. Moratorio (f. 1917) y Benjamín Fernández y Medina (1873-1960). En esta imagen aparece además una obra del escultor Juan Manuel Ferrari (1874-1919) y textos de Álvaro Armando Vasseur bajo el seudónimo de "Américo Llanos" (1878 - 1969). Lizenz: gemeinfrei
Página 4 del número 28 de la Revista "Rojo y Blanco" editada originalmente el 7 de julio de 1901. Todas las revistas del segundo semestre de 1901 fueron compliadas luego y editadas en un solo volumen, del cual esta página fue obtenida.