Omar Sharif war Vater eines Kindes namens Tarek Sharif (* 1957).
Omar Sharif war ein Schauspieler, der am 10. April 1932 in Alexandria geboren wurde und am 10. Juli 2015 in Kairo verstarb. Er stammte aus einer libanesisch-syrischen Familie und wurde als Michel Dimitri Chalhoub geboren. Sharif war nicht nur ein gefeierter Schauspieler, sondern auch ein international anerkannter Bridge-Spieler. Aufgewachsen in einer melkitischen griechisch-katholischen Familie, sprach man bei ihm zu Hause Französisch und in der Schule Englisch. Er studierte Mathematik und Physik an der Universität Kairo und arbeitete danach im Holzhandel seines Vaters. Seine Schauspielkarriere begann 1953 mit dem Film "Tödliche Rache", damals noch unter dem Namen Omar el Cherif. Einige Zeit später konvertierte er zum Islam und heiratete 1955 die ägyptische Schauspielerin Faten Hamama, was seine Popularität in der arabischen Welt enorm steigerte. Die Ehe wurde 1974 geschieden, aus ihr ging ein Sohn hervor. In den frühen 1960er Jahren gelang Sharif der internationale Durchbruch mit seiner Rolle als Sherif Ali in David Leans "Lawrence von Arabien". Diese Rolle brachte ihm einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung ein. Es folgten Rollen in internationalen Produktionen wie "Der Untergang des Römischen Reiches" und "Dschingis Khan". 1965 verkörperte er die Titelrolle in "Doktor Schiwago", was seinen Status als internationaler Star festigte. In den späten 1960ern spielte er in "Die Nacht der Generale" und "Mayerling". Nach dem Sechstagekrieg wurde er in Ägypten zur Persona non grata, da er im Film "Funny Girl" mit Barbra Streisand zusammenspielte. In den 1970er Jahren wurden seine Rollen weniger bedeutend. Sharif hatte mit finanziellen Problemen zu kämpfen, die durch seine Spielleidenschaft entstanden waren. Ab den 1980er Jahren war er hauptsächlich in Fernsehserien, Nebenrollen und ägyptischen Filmen zu sehen. Ein späterer Erfolg gelang ihm 2003 mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran". Neben seiner Schauspielkarriere war Sharif ein passionierter Bridge-Spieler und nahm an Team-Olympiaden teil. Er besaß auch eigene Rennpferde. 2008 wurde er in den USA wegen Körperverletzung verurteilt. Im Mai 2015 wurde bekannt, dass Sharif an Alzheimer erkrankt war. Omar Sharif starb im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt.
Omar Sharif wurde in Alexandria, Ägypten, geboren.
Filme mit Omar Sharif
1954: Tödliche Rache (Siraa Fil-Wadi) 1958: Goha 1962: Lawrence von Arabien (Lawrence of Arabia) 1963: Deine Zeit ist um (Behold a Pale Horse) 1964: Der Untergang des Römischen Reiches (The Fall of the Roman Empire) 1964: Der gelbe Rolls-Royce (The Yellow Rolls-Royce) 1965: Im Reich des Kublai Khan (La fabuleuse aventure de Marco Polo) 1965: Doktor Schiwago (Doctor Zhivago) 1965: Dschingis Khan (Genghis Khan) 1966: Die Nacht der Generale (The Night of the Generals) 1966: Mohn ist auch eine Blume (The Poppy Is Also a Flower) 1967: Schöne Isabella (C’era una volta …) 1968: Funny Girl 1968: Mayerling 1969: Mackenna’s Gold
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1969: Ein Hauch von Sinnlichkeit (The Appointment) 1969: Che! 1971: Das vergessene Tal (The Last Valley) 1971: Die Steppenreiter (The Horsemen) 1971: Der Coup (Le Casse) 1973: Die geheimnisvolle Insel (Fernsehserie, 6 Episoden) 1973: Herrscher einer versunkenen Welt (L’isola misteriosa e il capitan Nemo) 1974: 18 Stunden bis zur Ewigkeit (Juggernaut) 1974: Die Frucht des Tropenbaumes (The Tamarind Seed) 1975: Frankensteins Spukschloß 1975: Funny Lady 1976: Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol (The Pink Panther Strikes Again) 1978: Ashanti 1979: Blutspur (Bloodline) 1980: Ein Himmelhund von einem Schnüffler (Oh Heavenly Dog) 1980: Der Mann aus Baltimore (The Baltimore Bullet) 1980: S*H*E (Superharter Engel) 1981: Das Condor-Komplott (Green Ice) 1984: Top Secret! 1984: Palast der Winde (The Far Pavilions) 1986: Anastasia: The Mystery of Anna (Fernsehfilm) 1986: Rebell der Wüste (Harem) 1986: Peter der Große (Peter the Great, Fernsehserie) 1988: Die Dämonen (Les Possédés) 1989: Das Gesetz der Wüste (Lion of the Desert) 1990: The Rainbow Thief 1991: Mayrig 1 1992: Mayrig 2 – 588 rue Paradis 1992: Beyond Justice 1994: Ken Folletts Roter Adler (Red Eagle) 1995: Katharina die Große (Catherine the Great, Fernsehfilm) 1996: Gullivers Reisen (Gulliver’s Travels) 1999: Der 13te Krieger (The 13th Warrior) 2001: Das B-Team: Beschränkt und auf Bewährung (The Parole Officer) 2003: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran) 2004: Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm (Hidalgo) 2005: Petrus – Die wahre Geschichte (San Pietro) 2006: Die Zehn Gebote (The Ten Commandments) 2006: Kronprinz Rudolf 2006: Eine Nacht mit dem König (One Night with the King) 2008: Hassan und Markus 2008: 10.000 B.C. (10,000 BC, Stimme des Erzählers) 2009: Scriptum – Der letzte Tempelritter (The Last Templar) 2009: J’ai oublié de te dire 2009: Al Mosafer 2013: Rock the Casbah 1980: , abgerufen am 3. Januar 2021: .
Omar Sharif hieß mit bürgerlichem Namen Maechel Chalhoub.
Wie alt wurde Omar Sharif?
Omar Sharif erreichte ein Alter von ⌛ 83 Jahren.
Wann hat Omar Sharif Geburtstag?
Omar Sharif wurde an einem Sonntag am ⭐ 10. April 1932 geboren.
Wo wurde Omar Sharif geboren?
Omar Sharif wurde in 🚩 Alexandria, Ägypten, geboren.
Wer sind die Eltern von Omar Sharif?
Als ein Elternteil von Omar Sharif ist Joseph Chalhoub bekannt.
War Omar Sharif verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Omar Sharif war verheiratet. Als Ehepartner ist Faten Hamama bekannt.
Hatte Omar Sharif Kinder?
Ja, Omar Sharif war Vater von einem Kind. Der Name des Kindes lautet Tarek Sharif (* 1957).
In welchem Sternzeichen wurde Omar Sharif geboren?
Omar Sharif wurde im westlichen Sternzeichen Widder geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Affe 猴 mit dem Element Wasser ('Wasser-Affe').
Wie groß war Omar Sharif?
Omar Sharif hatte eine Größe von ca. 📏 1,80 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.