Michael Gwisdek war Vater von 2 Kindern: Johannes Gwisdek (* 1980), Robert Gwisdek (* 1984).
Michael Gwisdek war ein deutscher Schauspieler und Regisseur, der am 14. Januar 1942 in Berlin-Weißensee geboren wurde und am 22. September 2020 verstarb. Seine Eltern betrieben eine Gaststätte in Weißensee, wo er aufwuchs. Nach der Schule begann er eine Ausbildung zum Gebrauchswerber und Dekorateur, arbeitete aber auch als Plakatmaler, Vertreter und Buffetier, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. Schon als Jugendlicher interessierte sich Gwisdek für das Theater und absolvierte später ein Fernstudium der Regie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde er an der Staatlichen Schauspielschule Berlin aufgenommen. Sein erstes Engagement führte ihn nach Karl-Marx-Stadt, wo er in zahlreichen Bühnenstücken mitwirkte. Ein wichtiger Schritt war der Wechsel an die Volksbühne Berlin unter Benno Besson, wo er zehn Jahre lang spielte und in Inszenierungen von Shakespeare-Stücken zu sehen war. Danach war er am Deutschen Theater Berlin engagiert und arbeitete später als freier Schauspieler. Parallel zur Theaterarbeit begann Gwisdek seine Karriere vor der Kamera. Er spielte in DEFA-Filmen verschiedener Genres mit, darunter Indianerfilme und Komödien. Seinen Durchbruch als Filmschauspieler feierte er 1983 mit "Olle Henry". Er führte auch Regie, sein Film "Treffen in Travers" wurde sogar in Cannes gezeigt. Nach der Wiedervereinigung setzte er seine Karriere im Film und Fernsehen fort und wurde für seine Leistungen mehrfach ausgezeichnet. Gwisdek spielte in bekannten Filmen wie "Good Bye, Lenin!" und "Oh Boy" mit und übernahm Rollen in Fernsehproduktionen wie "Tatort" und "Das Traumschiff". Bis zuletzt war er schauspielerisch tätig, seine letzte Rolle hatte er in der Kinoromanze "Traumfabrik". Von 1985 bis 2007 war Gwisdek mit Corinna Harfouch verheiratet. Ab 2007 war er mit Gabriela Gwisdek verheiratet und lebte in Schorfheide. Er starb 2020 nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie.
Michael Gwisdek wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
Filme mit Michael Gwisdek
Kino 1968: Die Toten bleiben jung – Regie: Joachim Kunert 1968: Spur des Falken – Regie: Gottfried Kolditz 1969: Weiße Wölfe – Regie: Konrad Petzold 1969: Jungfer, Sie gefällt mir – Regie: Günter Reisch 1974: Hostess – Regie: Rolf Römer 1975: Till Eulenspiegel – Regie: Rainer Simon 1976: Mann gegen Mann – Regie: Kurt Maetzig 1979: Zünd an, es kommt die Feuerwehr – Regie: Rainer Simon 1979: Addio, piccola mia – Regie: Lothar Warneke 1981: / 1988: Jadup und Boel – Regie: Rainer Simon 1981: Die Stunde der Töchter – Regie: Erwin Stranka 1982: Dein unbekannter Bruder – Regie: Ulrich Weiß 1982: Märkische Forschungen – Regie: Roland Gräf
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1983: Olle Henry – Regie: Ulrich Weiß 1984: Der Fall Bachmeier – Keine Zeit für Tränen – Regie: Hark Bohm 1984: Ärztinnen – Regie: Horst Seemann 1985: Hälfte des Lebens – Regie: Herrmann Zschoche 1987: Der kleine Staatsanwalt – Regie: Hark Bohm 1988: Die Schauspielerin – Regie: Siegfried Kühn 1988: Yasemin – Regie: Hark Bohm 1989: Pestalozzis Berg – Regie: Peter von Gunten 1989: Treffen in Travers – Regie: Michael Gwisdek 1989: Coming Out – Regie: Heiner Carow 1990: Herzlich willkommen – Regie: Hark Bohm 1991: Der Tangospieler – Regie: Roland Gräf 1991: Farßmann oder Zu Fuß in die Sackgasse – Regie: Roland Oehme 1991: Der Verdacht – Regie: Frank Beyer 1991: Das Heimweh des Walerjan Wróbel – Regie: Rolf Schübel 1992: Die Spur des Bernsteinzimmers – Regie: Roland Gräf 1994: Wachtmeister Zumbühl – Regie: Urs Odermatt 1994: Abschied von Agnes – Regie: Michael Gwisdek 1998: Sieben Monde – Regie: Peter Fratzscher 1998: Das Mambospiel – Regie: Michael Gwisdek 1999: Nachtgestalten – Regie: Andreas Dresen 2000: Freunde – Regie: Martin Eigler 2000: Die Unberührbare – Regie: Oskar Roehler 2002: Vaya con Dios – Regie: Zoltan Spirandelli 2003: Good Bye, Lenin! – Regie: Wolfgang Becker 2003: Herr Lehmann – Regie: Leander Haußmann 2004: Kleinruppin forever – Regie: Carsten Fiebeler 2005: Almost Heaven – Regie: Ed Herzog 2005: Barfuss – Regie: Til Schweiger 2006: Reine Formsache – Regie: Ralf Huettner 2006: Elementarteilchen – Regie: Oskar Roehler 2007: Pornorama – Regie Marc Rothemund 2008: Der Baader Meinhof Komplex – Regie: Uli Edel 2009: Männersache – Regie: Gernot Roll 2009: Hilde – Regie: Kai Wessel 2009: Hinter Kaifeck – Regie Esther Gronenborn 2010: Boxhagener Platz – Regie: Matti Geschonneck 2010: Vater Morgana – Regie: Till Endemann 2010: Das Lied in mir – Regie: Florian Cossen 2012: Anleitung zum Unglücklichsein – Regie: Sherry Hormann 2012: Jesus liebt mich – Regie: Florian David Fitz 2012: Oh Boy – Regie: Jan-Ole Gerster 2012: Die Abenteuer des Huck Finn – Regie: Hermine Huntgeburth 2013: Hai-Alarm am Müggelsee – Regie: Leander Haußmann und Sven Regener 2014: Vaterfreuden – Regie: Matthias Schweighöfer 2014: Miss Sixty – Regie: Sigrid Hoerner 2014: Männerhort – Regie: Franziska Meyer Price 2015: Heil – Regie: Dietrich Brüggemann 2017: Kundschafter des Friedens – Regie: Robert Thalheim 2018: Das schweigende Klassenzimmer – Regie: Lars Kraume 2019: Traumfabrik – Regie: Martin Schreier Fernsehen Fernsehfilme 1973: Stülpner-Legende – Regie: Walter Beck 1974: Das Schilfrohr – Regie: Joachim Kunert 1975: Mein lieber Mann und ich – Regie: Klaus Gendries 1976: Jede Woche Hochzeitstag (Fernsehfilm) – Regie: Klaus Gendries 1977: Schach von Wuthenow – Regie: Richard Engel 1980: Muhme Mehle – Regie: Thomas Langhoff 1982: Stella – Regie: Thomas Langhoff 1987: Sansibar oder Der letzte Grund – Regie: Bernhard Wicki 1992: Hotel Deutschland – Regie: Stefan Paul 1992: Das große Fest 1995: Der Mann auf der Bettkante – Regie: Christoph Eichhorn 1996: Zerrissene Herzen – Regie: Urs Odermatt 1997: Napoleon Fritz – Regie: Thorsten Näter 1998: Die Bubi-Scholz-Story – Regie: Roland Suso Richter 1999: Der Elefant in meinem Bett – Regie: Mark Schlichter 2000: Zimmer mit Frühstück – Regie: Michael Verhoeven 2002: Wer liebt, hat Recht – Regie: Matti Geschonneck 2003: Marga Engel kocht vor Wut 2004: Das blaue Wunder – Regie: Peter Kahane 2004: Sterne leuchten auch am Tag – Regie: Roland Suso Richter 2004: Das Konto – Regie: Markus Imboden 2005: Speer und Er – Regie: Heinrich Breloer 2005: Ich bin ein Berliner – Regie: Franziska Meyer Price 2005: Hölle im Kopf – Regie: Johannes Grieser 2005: Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei – Regie: Dror Zahavi 2007: Die Schatzinsel – Regie: Hansjörg Thurn 2008: Das Wunder von Berlin – Regie: Roland Suso Richter 2008: Wenn wir uns begegnen – Regie: Sigi Rothemund 2009: Die Blücherbande – Regie: Udo Witte 2010: Die Prinzessin auf der Erbse – Regie: Bodo Fürneisen 2011: Schicksalsjahre – Regie: Miguel Alexandre 2011: Visus – Expedition Arche Noah – Regie: Tobi Baumann 2012: Schmidt & Schwarz – Regie: Jan Ruzicka 2013: Flaschenpost an meinen Mann – Regie: Sibylle Tafel 2014: Für immer ein Mörder – Der Fall Ritter – Regie: Johannes Grieser 2014: Die letzten Millionen – Regie: Udo Witte 2014: Altersglühen – Speed Dating für Senioren – Regie: Jan Georg Schütte 2014: Alle unter eine Tanne – Regie: Oliver Schmitz 2015: Eins ist nicht von dir – Regie: Udo Witte 2015: Mein Schwiegervater, der Stinkstiefel – Regie: Sven Bohse 2019: Familie Wöhler auf Mallorca – Regie: David Gruschka 2019: So einfach stirbt man nicht – Regie: Maria von Heland 2020: Liebe ist unberechenbar – Regie Ingo Rasper Fernsehreihen und -serien 1976: Polizeiruf 110: Der Fensterstecher – Regie: Hans Knötzsch 1981: Feuerdrachen – Regie: Peter Hagen 1988: Polizeiruf 110: Eifersucht – Regie: Bernd Böhlich 1996: Tatort: Wer nicht schweigt, muß sterben – Regie: Hans Werner 1996: Tatort: Der Phoenix-Deal – Regie: Peter Ristau 1998: Tatort: Ein Hauch von Hollywood – Regie: Urs Odermatt 2000: Donna Leon – Venezianische Scharade – Regie: Christian von Castelberg 2000: Der Bulle von Tölz: Mord im Chor – Regie: Hans Werner 2002: Ein Fall für zwei: Ein schändlicher Plan 2002: Tatort: Schlaraffenland – Regie: Nina Grosse 2003: Bella Block: Tödliche Nähe – Regie: Christiane Balthasar 2004: Edel & Starck: Der Spaltpilz – Regie: Udo Witte 2005: Rosa Roth – Flucht nach vorn – Regie: Carlo Rola 2005: Das Traumhotel – Überraschung in Mexiko – Regie: Marco Serafini 2007: Tatort: Macht der Angst – Regie Florian Baxmeyer 2008: Die Anwälte (Fernsehserie, 3 Folgen) – Regie: Züli Aladag 2009: Tatort: Schiffe versenken – Regie: Florian Baxmeyer 2010: Donna Leon – Lasset die Kinder zu mir kommen – Regie: Sigi Rothemund 2015: Schuld nach Ferdinand von Schirach (Fernsehserie, Folge Volksfest) – Regie: Hannu Salonen 2015: Das Traumschiff: Kanada – Regie: Stefan Bartmann 2016: Unser Traum von Kanada: Alles auf Anfang – Regie: Michael Wenning 2016: Das Traumschiff: Palau – Regie: Stefan Bartmann 2018: In aller Freundschaft: Zwei Herzen – Regie: Franziska Hörisch 2019: Dead End (Fernsehserie, sechs Folgen) – Regie: Christopher Schier 2019: Eichwald, MdB (Fernsehserie, Staffel 2, eine Episode) – Regie: Fabian Möhrke 2019: Das Traumschiff: Antigua – Regie: Berno Kürten
Michael Gwisdek war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler und Filmregisseur
Wie alt wurde Michael Gwisdek?
Michael Gwisdek erreichte ein Alter von ⌛ 78 Jahren.
Wann hat Michael Gwisdek Geburtstag?
Michael Gwisdek wurde an einem Mittwoch am ⭐ 14. Januar 1942 geboren.
Wo wurde Michael Gwisdek geboren?
Michael Gwisdek wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.
War Michael Gwisdek verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Michael Gwisdek war verheiratet. Als Ehepartner ist Corinna Harfouch und Gabriela Gwisdek bekannt.
Hatte Michael Gwisdek Kinder?
Ja, Michael Gwisdek war Vater von insgesamt 2 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Johannes Gwisdek (* 1980) und Robert Gwisdek (* 1984).
In welchem Sternzeichen wurde Michael Gwisdek geboren?
Michael Gwisdek wurde im westlichen Sternzeichen Steinbock geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Metall ('Metall-Schlange').
Wie groß war Michael Gwisdek?
Michael Gwisdek hatte eine Größe von ca. 📏 1,82 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.