John Huston war Vater von 5 Kindern, darunter Tony Huston (* 1950), Anjelica Huston(* 1951), Danny Huston (* 1962), Allegra Huston (* 1964).
John Huston war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, der am 5. August 1906 in Nevada, Missouri geboren wurde und am 28. August 1987 in Middletown, Rhode Island verstarb. Seine Vorfahren stammten aus Schottland und Irland. Seine Kindheit war geprägt von den Berufen seiner Eltern: Sein Vater, Walter Huston, war Schauspieler, und seine Mutter, Rhea Gore, reiste als Sportreporterin umher. Schon als Kind stand er mit seinem Vater auf der Bühne. Nach der Scheidung pendelte er zwischen den Reisen seines Vaters und den Reportagereisen seiner Mutter. Huston war als Kind oft krank, erholte sich aber, nachdem seine Mutter mit ihm nach Kalifornien zog. Mit 14 verließ er die Schule und wurde später Boxer. Mit 18 heiratete Huston und versuchte sich auf Betreiben seines Vaters als Schauspieler, fühlte sich aber eingeengt und ging nach Mexiko. Nach seiner Rückkehr in die USA arbeitete er als Reporter, schrieb Kurzgeschichten und wurde schließlich Drehbuchautor in Hollywood. Ein tragischer Unfall, bei dem er eine Tänzerin überfuhr, führte zu einer Flucht nach Europa, wo er Kunst studierte und zeitweise obdachlos war. Huston kehrte zurück und arbeitete erfolgreich als Drehbuchautor für Warner Brothers. 1941 erhielt er die Chance, mit "Die Spur des Falken" sein Regiedebüt zu geben. Der Film wurde ein großer Erfolg und machte Humphrey Bogart zum Star. Im Zweiten Weltkrieg drehte Huston Dokumentarfilme für die US-Regierung, darunter den kontroversen Film "Let There Be Light". Nach weiteren Ehen und Broadway-Projekten feierte er 1948 mit "Der Schatz der Sierra Madre" einen großen Erfolg und gewann zwei Oscars. In den 1950er Jahren folgten weitere bekannte Filme wie "African Queen" und "Moby Dick". Huston engagierte sich politisch und zog aus Protest gegen die McCarthy-Ära nach Irland, wo er die irische Staatsbürgerschaft annahm. Seine Filme der 1960er und 1970er Jahre waren nicht immer von Erfolg gekrönt, aber er festigte seinen Ruf als innovativer Filmemacher. John Huston übernahm auch wieder Rollen als Schauspieler und wurde für seine Leistung in "Der Kardinal" mit einem Golden Globe ausgezeichnet. In seinen letzten Jahren drehte Huston mit seinen Kindern Anjelica, Tony und Danny. Er schuf mit "Unter dem Vulkan", "Die Ehre der Prizzis" und "Die Toten" drei von der Kritik gefeierte Filme. Trotz einer Lungenerkrankung arbeitete Huston bis kurz vor seinem Tod an Filmprojekten.
John Huston wurde in Nevada, Missouri, USA, geboren.
Filme mit John Huston
Regie Spielfilme 1941: Die Spur des Falken (The Maltese Falcon) 1942: Ich will mein Leben leben (In This Our Life) 1942: Abenteuer in Panama (Across the Pacific) 1948: Der Schatz der Sierra Madre (The Treasure of the Sierra Madre) 1948: On Our Merry Way 1948: Gangster in Key Largo (Key Largo) 1949: Wir waren uns fremd (We Were Strangers) 1950: Asphalt-Dschungel (The Asphalt Jungle) 1951: Die rote Tapferkeitsmedaille (The Red Badge of Courage) 1951: African Queen (The African Queen) 1952: Moulin Rouge 1953: Schach dem Teufel (Beat the Devil) 1956: Moby Dick
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1957: Der Seemann und die Nonne (Heaven Knows, Mr. Allison) 1958: Der Barbar und die Geisha (The Barbarian and the Geisha) 1958: Die Wurzeln des Himmels (The Roots of Heaven) 1960: Denen man nicht vergibt (The Unforgiven) 1961: Nicht gesellschaftsfähig (The Misfits) 1962: Freud 1963: Die Totenliste (The List of Adrian Messenger) 1964: Die Nacht des Leguan (The Night of the Iguana) 1966: Die Bibel (The Bible: In the Beginning…) 1967: Casino Royale 1967: Spiegelbild im goldenen Auge (Reflections in a Golden Eye) 1969: Dave – Zuhaus in allen Betten (Sinful Davey) 1969: Eine Reise mit der Liebe und dem Tod (A Walk with Love and Death) 1970: Der Brief an den Kreml (The Kremlin Letter) 1971: Wen die Meute hetzt (The Last Run) – durch Richard Fleischer ersetzt 1972: Fat City 1972: Das war Roy Bean (The Life and Times of Judge Roy Bean) 1973: Der Mackintosh-Mann (The MacKintosh Man) 1975: Der Mann, der König sein wollte (The Man Who Would Be King) 1976: Independence 1979: Ein Mann räumt auf (Love and Bullets) 1979: Die Weisheit des Blutes (Wise Blood) 1980: Phobia – Labyrinth der Angst (Phobia) 1981: Flucht oder Sieg (Escape to Victory) 1982: Annie 1984: Unter dem Vulkan (Under the Volcano) 1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor) 1987: The Dead – Die Toten (The Dead) Dokumentarfilme 1942: Winning Your Wings 1943: Report from the Aleutians 1944: Tunisian Victory 1945: Die Schlacht um San Pietro (San Pietro) 1946: Let There Be Light Produktion 1951: Dem Satan singt man keine Lieder (The Prowler) Drehbuch Spielfilme 1930: The Storm 1931: Der Mannsteufel (A House Divided) 1932: Mord in der Rue Morgue (Murders in the Rue Morgue) 1932: Gesetz und Ordnung (Law and Order) 1934: Zirkus Barnum (The Mighty Barnum) 1935: Death Drives Through 1935: It Happened in Paris 1938: Jezebel – Die boshafte Lady (Jezebel) 1938: Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse (The Amazing Dr. Clitterhouse) 1939: Sturmhöhe (Wuthering Heights) 1939: Juarez 1940: Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung (Dr. Ehrlich’s Magic Bullet) 1941: Entscheidung in der Sierra (High Sierra) 1941: Sergeant York 1944: Dark Waters 1946: Drei Fremde (Three Strangers) 1946: Die Spur des Fremden (The Stranger) 1946: Die Killer (The Killers) 1988: Mr. North – Liebling der Götter (Mr. North) Dokumentarfilme 1945: Know Your Enemy: Japan Darstellung Film 1929: Zwischen den Seilen (The Shakedown) 1929: Two Americans 1930: Galgenvögel (Hell’s Heroes) 1961: Misfits – Nicht gesellschaftsfähig (The Misfits) 1963: Der Kardinal (The Cardinal) 1968: Candy 1969: Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade (De Sade) 1969: Der Brief an den Kreml (The Kremlin Letter) 1970: Myra Breckinridge – Mann oder Frau? (Myra Breckinridge) 1970: Die Höllenhunde (La spina dorsale del diavolo) 1971: Die Brücke im Dschungel (The Bridge in the Jungle) 1971: Ein Mann in der Wildnis (Man in the Wilderness) 1973: Die Schlacht um den Planet der Affen (Battle for the Planet of the Apes) 1974: Chinatown 1975: Der Mann ohne Nerven (Breakout) 1975: Der Wind und der Löwe (The Wind and the Lion) 1976: Sherlock Holmes in New York 1977: Der Polyp – Die Bestie mit den Todesarmen (Tentacoli) 1978: Die große Offensive (Il grande attacco) 1978: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck (Il triangulo delle Bermude) 1978: Angela 1979: Die Außerirdischen (The Visitor) 1979: Philadelphia Clan (Winter Kills) 1979: Jaguar lebt! (Jaguar Lives) 1980: Head On 1982: Straße der Ölsardinen (Cannery Row) 1983: A Minor Miracle 1983: Lovesick – Der liebeskranke Psychiater (Lovesick) 1985: Taran und der Zauberkessel (The Black Cauldron) 1986: Momo 2018: The Other Side of the Wind Fernsehen 1966: ABC Stage 67: The Legend of Marilyn Monroe 1976: Bronk: Long Time Dying 1977: The Rhinemann Exchange 1977: The Hobbit 1978: The Word 1980: The Return of the King 1985: Alfred Hitchcock Presents: Man from the South 1987: Mister Corbett’s Ghost
John Huston war ein 🙋♂️ US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler
Wie alt wurde John Huston?
John Huston erreichte ein Alter von ⌛ 81 Jahren.
Wann hat John Huston Geburtstag?
John Huston wurde an einem Sonntag am ⭐ 5. August 1906 geboren.
Wo wurde John Huston geboren?
John Huston wurde in 🚩 Nevada, Missouri, USA, geboren.
Wer sind die Eltern von John Huston?
Die Eltern von John Huston heißen Walter Huston und Rhea Gore.
War John Huston verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, John Huston war verheiratet. Als Ehepartner ist Dorothy Harvey, Lesley Black, Evelyn Keyes, Enrica Soma und Celeste Shane bekannt.
Hatte John Huston Kinder?
Ja, John Huston war Vater von insgesamt 5 Kindern. Die Namen der Kinder lauten u. a. Tony Huston (* 1950), Anjelica Huston (* 1951), Danny Huston (* 1962) und Allegra Huston (* 1964).
In welchem Sternzeichen wurde John Huston geboren?
John Huston wurde im westlichen Sternzeichen Löwe geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen das Pferd 马 mit dem Element Feuer ('Feuer-Pferd').
Wie groß war John Huston?
John Huston hatte eine Größe von ca. 📏 1,88 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.