Hartmut Becker war ein deutscher Schauspieler, der am 6. Mai 1938 in Berlin geboren wurde und am 22. Januar 2022 ebenda verstarb. Nach seinem Abitur widmete sich Becker dem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin. Parallel dazu absolvierte er eine Schauspielausbildung bei Else Bongers, die ihm den Weg für seine ersten Engagements ebnete. Seine Theaterkarriere führte ihn von München und Wien zu renommierten Berliner Bühnen wie dem Schillertheater und dem Renaissance-Theater, wo er in tragenden Rollen brillierte. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war Becker auch als Drehbuchautor und Dramatiker aktiv. Er erhielt Förderungen für seine Kinoprojekte "Du schaffst es, Süße", "Outlaws" und "Webers Nacht". Seine Theaterstücke "Die Nacht der Amazonen" und "Bizone" wurden im Theaterverlag Desch veröffentlicht. Von 2007 bis 2012 engagierte sich Becker zudem als Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie. Sein Durchbruch im Film gelang ihm 1970 mit seiner Rolle in Michael Verhoevens Vietnamkriegsdrama "o.k.". In den darauffolgenden Jahren etablierte sich Becker als gefragter Schauspieler in Film und Fernsehen, sowohl national als auch international. Er spielte in zahlreichen Kinofilmen wie "Die Brücke von Arnheim" und "Marie Ward – Zwischen Galgen und Glorie". Im Fernsehen war er unter anderem in der Krimireihe "Rosa Roth" zu sehen und wirkte in einer Folge des "Traumschiffs" mit. Seinen letzten Auftritt vor der Kamera hatte er 2019 in zwei Folgen der "Lindenstraße". Becker war auch als Synchronsprecher tätig und lieh seine Stimme dem US-amerikanischen Schauspieler Kris Kristofferson. Hartmut Becker lebte in Berlin, wo er im Alter von 83 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb.
Hartmut Becker wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
Filme mit Hartmut Becker
1968: Staatsexamen (Fernsehfilm), Regie: Helmuth Matiasek 1969: Der Hausfreund (Fernsehfilm), Regie: Helmuth Matiasek 1970: o.k., Regie: Michael Verhoeven – Internationale Filmfestspiele Berlin 1970: 1971: Wer im Glashaus liebt … Der Graben, Regie: Michael Verhoeven – Internationale Filmfestspiele Berlin 1971: 1971: Der Kommissar – Der Moormörder (Fernsehserie, Folge 29), Regie: Wolfgang Becker 1974: Als Mutter streikte, Regie: Eberhard Schröder 1974: Motiv Liebe – Die ewige Ungewissheit (Fernsehserie, Folge 12), Regie: Roger Fritz 1975: Derrick – Mitternachtsbus (Fernsehserie, Folge 4), Regie: Theodor Grädler 1975: MitGift, Regie: Michael Verhoeven 1976: Die Brücke von Arnheim (A Bridge Too Far), Regie: Richard Attenborough 1976: Audienz (Fernsehfilm), Regie: Frank Guthke 1977: Bier und Spiele (Fernsehserie, 1 Folge) 1978: Derrick – Stein’s Tochter (Fernsehserie, Folge 44), Regie: Wolfgang Becker
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1978: 1982: Gutenbach (Fernsehfilm), Regie: Michael Verhoeven 1978: Jauche und Levkojen – Fernseh-Mehrteiler 1980: Heavy Metal, Stimme von Harry Canyon 1980: Forgive Our Foolish Ways (Fernsehfilm), Regie: Christopher King 1980: Sonntagskinder, Regie: Michael Verhoeven 1980: Nirgendwo ist Poenichen – Fernseh-Mehrteiler 1981: Der lebende Leichnam (Fernsehfilm), Regie: Otto Schenk 1982: Der Glücksritter (Fernsehfilm), Regie: Hans Joachim Tögel 1982: Tatort: Trimmel und Isolde, Regie: Peter Weck 1983: Die zweite Frau (Fernsehfilm) 1984: Jenny’s War (Fernsehfilm), Regie: Stephen Gethers 1984: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge 11, Episode Ruth’s Problem) 1985: Marie Ward – Zwischen Galgen und Glorie 1987: Flucht aus Sobibor (Escape from Sobibor) (Fernsehfilm), Regie: Jack Gold 1988: A Quiet Conspiracy (Fernsehfilm), Regie: John Gorrie 1988: Liebling Kreuzberg (Fernsehserie, Folge Das eigene Geld) 1988: Heimlich, still und leise (Il decimo clandestino), Regie: Lina Wertmüller – Cannes Festival 1989: 1989: Gavre Princip – Himmel unter Steinen, Regie: Peter Patzak 1989: Jack Clementi – Anruf genügt: Der Tod fährt Achterbahn (Il professore – Polizza inferno) (Fernsehfilm), Regie: Stefano Vanzina 1989: The Free Frenchman (Fernsehfilm), Regie: Jim Goddard 1989: Ein Heim für Tiere (Fernsehserie, eine Folge) 1989: Triumph of the Spirit, Regie: Robert M. Young 1990: Sankt Petri-Schnee (Fernsehfilm), Regie: Peter Patzak 1990: Young Catherine (Fernsehfilm), Regie: Michael Anderson 1990: Der Fahnder – Comeback (Fernsehserie), Regie: Werner Masten 1991: Requiem per voce e pianoforte (Fernsehfilm), Regie: Tomaso Sherman 1992: Air Albatros (Fernsehfilm), Regie: E. Itzenplitz / Hans Liechti 1993: Der König – Die Sünden der Väter (Fernsehserie), Regie: Rainer Wolffhardt 1995: Zwei Brüder – Die lange Nacht (Fernsehreihe), Regie: Michael Braun 1995: Glückliche Reise – Phuket (Fernsehreihe) 1995: 1997: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen (Fernsehserie, 36 Folgen) 1997: Rosa Roth – Die Stimme (Fernsehreihe), Regie: Carlo Rola 1999: The Waiting Time (Fernsehfilm), Regie: Stuart Orme 2000: Doppelter Einsatz – Bruderherz (Fernsehserie), Regie: Uwe Frießner 2003: Tausche Firma gegen Haushalt (Fernsehfilm), Regie: Karen Müller 2003: Der Scheidungsopfermann (Fernsehfilm), Regie: Stefan Krohmer 2003: Touch of Love (Fernsehfilm), Regie: Michael Steinke 2004: Die Unvergessenen, Regie: David Dietl 2004: Ein starkes Team: Sicherheitsstufe 1 (Fernsehfilm) 2004: Ferienarzt in der Provence (Fernsehfilm), Regie: Karsten Wichniarz 2005: SOKO Leipzig – Made in China (Fernsehserie), Regie: Sebastian Vigg 2005: Crazy Partners (Fernsehfilm), Regie: Dominic Müller 2005: Montag kommen die Fenster, Regie: Ulrich Köhler – Internationale Filmfestspiele Berlin 2005: Das Traumschiff – Myanmar (Burma), Regie: Michael Steinke 2006: Eine Liebe am Gardasee (Fernsehserie), Regie: Karl Kases 2007: Aus Liebe und Leidenschaft (Fernsehfilm), Regie: Karl Kases 2007: Notruf Hafenkante – Auf der Flucht, Regie: Peter Welz 2008: Der Kriminalist (Fernsehserie) – Unter Freunden, Regie: Torsten C. Fischer 2008: Interim, Regie: Joseph Lippok 2009: Heimat zu verkaufen (Fernsehfilm), Regie: Karl Kases 2011: Nachtschicht – Ein Mord zu viel (Fernsehfilm), Regie: Lars Becker 2011: Tatort – Der Weg ins Paradies 2012: Amatores Meae Matris (Kurzfilm), Regie: Jakob Krueger 2012: Der deutsche Freund, Regie: Jeanine Meerapfel 2013: Paare, Regie: Johannes Buchholz 2015: Verfehlung, Regie: Gerd Schneider 2015: Dr. Klein (Fernsehserie) – Folge Familienbande, Regie: Käthe Niemeyer 2016: Die Spezialisten – Im Namen der Opfer (Fernsehserie, Folge 4: Miss Mai 1988: ) Regie: Nicolai Rohde 2018: Liebesfilm, Regie: Robert Bohrer 2019: SOKO Leipzig – Tief im Herzen/Verzockt (Fernsehserie), Regie: Oren Schmuckler 2019: Lindenstraße (Fernsehserie), Regie: Verena S. Freytag
Hartmut Becker war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler
Wie alt wurde Hartmut Becker?
Hartmut Becker erreichte ein Alter von ⌛ 83 Jahren.
Wann hat Hartmut Becker Geburtstag?
Hartmut Becker wurde an einem Freitag am ⭐ 6. Mai 1938 geboren.
Wo wurde Hartmut Becker geboren?
Hartmut Becker wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.
In welchem Sternzeichen wurde Hartmut Becker geboren?
Hartmut Becker wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Tiger 虎 mit dem Element Erde ('Erde-Tiger').
Wie groß war Hartmut Becker?
Hartmut Becker hatte eine Größe von ca. 📏 1,88 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.
Welche Augenfarbe hatte Hartmut Becker?
Die Augenfarbe von Hartmut Becker war 👁️ blau.
Welche Haarfarbe hatte Hartmut Becker?
Die Haarfarbe von Hartmut Becker war 🧑🏼 grau-meliert.