Gustav Fröhlich war ein deutscher Schauspieler und Filmregisseur, der am 21. März 1902 geboren wurde und am 22. Dezember 1987 verstarb. Seine bekannteste Rolle war die des Freder Fredersen in Fritz Langs Filmklassiker "Metropolis". Bis in die 1950er-Jahre war er in Deutschland ein gefeierter Filmstar, der oft den charmanten Kavalier verkörperte. Fröhlich wuchs bei Pflegeeltern in Hannover und Würzburg auf. Er war das uneheliche Kind einer Handwerkertochter und eines Ingenieurs, der später Direktor einer Maschinenfabrik wurde. Nach der Schule leistete er Freiwilligendienst und versuchte sich als Schriftsteller. Danach begann er ein Volontariat bei einer Zeitung, trat in einem Varieté auf und schloss sich einem Theaterensemble an. Er nahm Schauspielunterricht und fand erste Engagements, bevor er 1921 nach Berlin ging. Dort spielte er zwei Jahre am Neuen Volkstheater und später an der Volksbühne, wo er unter anderem in Inszenierungen von Erwin Piscator mitwirkte. In den frühen 1930er Jahren trat Fröhlich am Deutschen Theater unter Max Reinhardt auf. Sein Filmdebüt gab er 1922 in einer niederländisch-deutschen Koproduktion. Es folgten Haupt- und Nebenrollen in Stummfilmen, darunter "Metropolis". Nach dem Aufkommen des Tonfilms setzte Fröhlich seine Karriere erfolgreich fort. Er ging nach Hollywood, um in deutschen Versionen amerikanischer Filme mitzuwirken. Er spielte in Musikkomödien und Kriminalfilmen und arbeitete oft mit dem Regisseur Géza von Bolváry zusammen. 1933 führte Fröhlich erstmals selbst Regie in dem Film "Rakoczy-Marsch", in dem er auch die Hauptrolle übernahm. Fröhlich war mit der jüdischstämmigen Schauspielerin Gitta Alpár verheiratet, trennte sich aber von ihr. Im NS-Kino verkörperte er den idealen Liebhabertyp und war in zahlreichen Filmen zu sehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Gustav Fröhlich seine Karriere fortsetzen. Er kehrte zum Theater zurück und übernahm wieder Filmrollen. In Willi Forsts Film "Die Sünderin" zeigte er eine neue Seite seines schauspielerischen Könnens. Mitte der 1950er-Jahre zog er sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück. Fröhlich starb 1987 nach einer Operation in Lugano.
Gustav Fröhlich wurde in Hannover, Deutschland, geboren.
Filme mit Gustav Fröhlich
Stummfilme 1922: Ein neues Leben 1923: Paganini 1923: Der Weg zum Licht 1925: Schiff in Not 1925: Friesenblut 1925: Die Frau mit dem schlechten Ruf 1926: Metropolis 1927: Die Frau die nicht nein sagen kann 1927: Die leichte Isabell 1927: Jugendrausch 1927: Ihr letztes Liebesabenteuer 1927: Gehetzte Frauen 1927: Der Meister von Nürnberg 1927: Die elf Teufel
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1927: Schwere Jungen – leichte Mädchen 1927: Jahrmarkt des Lebens 1928: Der Fremdenlegionär/Wenn die Schwalben heimwärts ziehn 1928: Angst 1928: Heimkehr 1928: Die Rothausgasse 1928: Die Pflicht zu schweigen 1928: Hurrah! Ich lebe! 1929: La tentation 1929: Das brennende Herz 1929: Asphalt 1929: Hochverrat Tonfilme 1930: Zwei Menschen (Erich Waschneck) 1930: Liebeslied (Constantin J. David) 1930: Der unsterbliche Lump 1930: Brand in der Oper/Barcarole (Carl Froelich) 1930: Kismet 1931: Die heilige Flamme (Berthold Viertel, William Dieterle, Deutschland/USA) 1931: Die verliebte Firma (Max Ophüls) 1931: Wiener Blut (Conrad Wiene) 1931: Gloria (Hans Behrendt) 1931: Voruntersuchung 1931: Solang’ noch ein Walzer von Strauss erklingt (Conrad Wiene) 1931: Liebeskommando (Géza von Bolváry) 1931: Mein Leopold 1932: Ein Mann mit Herz (Géza von Bolváry) 1932: Unter falscher Flagge (Johannes Meyer) 1932: Gitta entdeckt ihr Herz 1932: Ein Lied, ein Kuß, ein Mädel (Géza von Bolváry) 1932: Ich will nicht wissen, wer du bist (Géza von Bolváry) 1932: Gardez le sourire (Pál Fejös, René Sti) 1933: Was Frauen träumen 1933: Die Nacht der großen Liebe (Géza von Bolváry) 1933: Sonnenstrahl 1933: Rund um eine Million (Max Neufeld) 1933: Rakoczy-Marsch 1934: Oberwachtmeister Schwenke (Carl Froelich) 1934: Der Flüchtling aus Chicago (Johannes Meyer) 1934: Abenteuer eines jungen Herrn in Polen – Regie, Darsteller 1935: Nacht der Verwandlung (Hans Deppe) 1935: Liebesleute (Erich Waschneck) 1935: Ein Teufelskerl 1935: Die unmoegliche Frau 1935: Barcarole 1935: Stradivari (Géza von Bolváry) 1935: Es flüstert die Liebe (Géza von Bolváry) 1936: Die Stunde der Versuchung (Paul Wegener) 1936: Stadt Anatol 1936: Die Entführung (Géza von Bolváry) 1936: Inkognito (Richard Schneider-Edenkoben) 1937: Gleisdreieck (Robert A. Stemmle) 1937: Gabriele: eins, zwei, drei (Rolf Hansen) 1937: Alarm in Peking 1938: Es leuchten die Sterne 1938: Frau Sixta 1938: Die kleine und die große Liebe 1938: In geheimer Mission (Jürgen von Alten) 1939: Renate im Quartett (Paul Verhoeven) 1939: Adieu Vienne (Jacques Séverac) 1939: Alarm auf Station III (Philipp Lothar Mayring) – Zollwachtmeister Arne Kolk 1940: Herz – modern möbliert (Theo Lingen) 1940: Ihr Privatsekretär 1940: Alles Schwindel (Bernd Hofmann) 1940: Herz geht vor Anker (Joe Stöckel)* 1940/42: Der große König (Veit Harlan) 1941: Clarissa (Gerhard Lamprecht) 1941: Sechs Tage Heimaturlaub 1942: Mit den Augen einer Frau (Karl Georg Külb) 1943: Tolle Nacht (Theo Lingen) 1943: Die Große Pause (Kurzfilm) – Regie, Drehbuch 1944: Familie Buchholz 1944: Neigungsehe 1944: Der große Preis (Karl Anton) 1944: Das Konzert 1945: Leb’ wohl, Christina (unvollendet) – Regie Nachkriegsfilme 1946: Sag’ die Wahrheit 1948: Das verlorene Gesicht 1948: Wege im Zwielicht – Regie, Darsteller 1949: Der Bagnosträfling – Regie, Drehbuch 1949: Diese Nacht vergess ich nie! 1950: Die Lüge – Regie, Drehbuch 1950: Dieser Mann gehört mir 1951: Die Sünderin 1951: Stips 1951: Torreani 1952: Abenteuer in Wien 1952: Haus des Lebens 1953: Ehe für eine Nacht (Viktor Tourjansky) 1953: Von Liebe reden wir später 1954: Ball der Nationen 1954: Die kleine Stadt will schlafen gehn 1954: Rosen aus dem Süden 1955: Seine Tochter ist der Peter – Regie 1956: Der erste Frühlingstag 1956: Vergiß, wenn Du kannst (Hans H. König) 1958: Das gab’s nur einmal (Kompilationsfilm; Géza von Bolváry) 1960: … und keiner schämte sich 1961: Der neue Talar (TV) – Pfarrer von Unter-Sutre 1963: Das Kriminalmuseum: Die Frau im Nerz (TV-Film) 1984: Treffpunkt mit Gustav Fröhlich (Eva Mezger, Felice A. Vitali; TV-Dokumentarfilm)
Gustav Fröhlich war ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler und Filmregisseur
Wie alt wurde Gustav Fröhlich?
Gustav Fröhlich erreichte ein Alter von ⌛ 85 Jahren.
Wann hat Gustav Fröhlich Geburtstag?
Gustav Fröhlich wurde an einem Freitag am ⭐ 21. März 1902 geboren.
Wo wurde Gustav Fröhlich geboren?
Gustav Fröhlich wurde in 🚩 Hannover, Deutschland, geboren.
War Gustav Fröhlich verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Gustav Fröhlich war verheiratet. Als Ehepartner ist Gitta Alpár bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Gustav Fröhlich geboren?
Gustav Fröhlich wurde im westlichen Sternzeichen Widder geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Tiger 虎 mit dem Element Wasser ('Wasser-Tiger').
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