Felix Bloch war Vater von 4 Kindern, darunter Ruth H. Bloch (* 1949).
Felix Bloch war ein österreichisch-schweizerisch-US-amerikanischer Physiker, der am 23. Oktober 1905 in Zürich geboren wurde und am 10. September 1983 in Zollikon verstarb. Seine Eltern waren Gustav Bloch, ein Getreidehändler aus Mähren, und Agnes, geborene Mauer, die aus Wien stammte. Bloch besuchte ab 1912 die Stadtschule in Zürich und machte später an der Kantonsschule Rämibühl sein Abitur. Zunächst begann er ein Maschinenbaustudium, wechselte aber von 1924 bis 1927 an die ETH Zürich, um Mathematik und Physik zu studieren. Als sein Lehrer Peter Debye nach Leipzig ging, folgte Bloch ihm 1927 dorthin und setzte sein Studium bei Werner Heisenberg fort. Seine Diplomarbeit beschäftigte sich mit der Schrödinger-Gleichung. Seine Doktorarbeit über das Verhalten von Elektronen in Kristallgittern legte den Grundstein für sein Lebenswerk, die quantenmechanische Behandlung der Festkörperphysik. Er trug wesentlich zu den Grundlagen bei, wie dem Bändermodell und der Bloch-Funktion. 1928 promovierte er als erster Doktorand bei Heisenberg und kehrte für ein Jahr als Assistent von Wolfgang Pauli an die ETH Zürich zurück. Nach Aufenthalten in den Niederlanden wurde Bloch 1931 erneut Assistent bei Heisenberg in Leipzig. 1932 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Ferromagnetismus. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Bloch als Jude nach Italien und ging 1934 auf Einladung an die Stanford-Universität, wo er bis 1971 blieb und den Lehrstuhl für theoretische Physik übernahm. 1939 wurde er US-amerikanischer Staatsbürger. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er ab 1942 im Manhattan-Projekt in Los Alamos, verließ dieses aber Ende 1943 wieder, da ihm die militärische Atmosphäre missfiel und er Zweifel an der Aktualität der Bedrohung durch deutsche Atomwaffenforschung hatte. Danach forschte er in Harvard im Bereich der Radartechnik. Nach dem Krieg gelangen ihm wichtige Arbeiten zum Ferromagnetismus und zur Messung magnetischer Momente von Atomkernen. 1946 entdeckte er, unabhängig von Edward Mills Purcell, zusammen mit William Webster Hansen und Martin Packard die Kernspinresonanz. Diese Entdeckung, für die Bloch 1952 den Nobelpreis für Physik erhielt, wird zur Analyse von Festkörpern, Flüssigkeiten und chemischen Verbindungen verwendet und ist die Grundlage der Magnetresonanztomographie. Von 1954 bis 1955 war Bloch Generaldirektor des CERN in Genf. 1971 wurde er in Stanford emeritiert. Bloch heiratete 1940 die Physikerin Lore Misch und hatte mit ihr vier Kinder. Bloch erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, darunter die Wahl zum Mitglied der National Academy of Sciences und des Ordens Pour le Mérite.
Copenhagen, spring 1932. People on the picture from left to right:
Heisenberg, Werner Karl;
Hein, Piet;
Bohr, N.;
Brillouin, Leon Nicolas;
Rosenfeld, Leon;
Delbrück, Max;
Heitler, Walter;
Meitner, Lise;
Ehrenfest, Paul;
Bloch, Felix;
Waller, Ivar;
Solomon, Jacques;
Fues, Erwin;
Strømgren, Bengt;
Kronig, Ralph de Laer;
Gjelsvik, A;
Steensholt, Gunnar;
Kramers, Hendrik Anton;
Weizsäcker, Carl Friedrich von;
Ambrosen, J.P.;
Beck, Guido;
Nielsen, Harald Herborg;
Buch-Andersen;
Kalckar, Fritz;
Nielsen, Jens Rud;
Fowler, Ralph Howard;
Hyllerås, Egil Andersen;
Lam, Ingeborg;
Rindal, Eva;
Dirac, Paul Adrian Maurice;
N.N.;
Darwin, Charles Galton;
Manneback, Charles;
Lund, Gelius
Participants of the 8th Solvay Conference on Physics in Brussels 1948
1st row:
John Douglas Cockcroft,
Marie-Antoinette Tonnelat,
Erwin Schrödinger,
Owen Willans Richardson,
Niels Bohr
Wolfgang Pauli,
William Lawrence Bragg,
Lise Meitner,
Paul Dirac,
Hendrik Anthony Kramers,
de Donder,
Heitler,
Jules-Émile Verschaffelt;
2nd row:
Scherrer,
Stahel,
Kelin,
Blackett,
Dee,
Bloch,
Otto Frisch,
Rudolf Peierls,
Bhabha, (? Charles Glover Barkla ?)
J. Robert Oppenheimer,
Occhialini,
Powell,
Casimir,
de Hemptinne;
3rd row:
Kipfer,
Auger,
Perrin,
Serber,
Rosenfeld,
Ferretti,
Moller,
Leprince-Ringuet,
4th row:
Balasse,
Flamache,
Grove,
Goche,
Demeur,
Ferrera,
Vanisacker,
VanHove,
Teller,
Goldschmidt,
Marton,
Dilworth,
Prigogine,
Geheniau,
Henriot,
Vanstyvendael
Bildnachweis
Bildquelle: Bloch.jpg Autor: Wikipedia / Unknown authorUnknown author Lizenz: gemeinfrei
Commemoration Meeting for Niels Bohr, Copenhagen, July 8-13, 1963 - physicists (under them some Nobel Prize winner), with original annotations by Friedrich Hund.
Deutsch: Gedächtnistreffen für Niels Bohr, 8. bis 13. Juli 1963 in Kopenhagen - Physiker (darunter etliche Nobelpreisträger), mit Originalbeschriftung von Friedrich Hund.
Commemoration Meeting for Niels Bohr, en:Niels Bohr Institute, Copenhagen, July 8-13, 1963 - physicists (including some Nobel Prize winner), with original annotations by Friedrich Hund.
Copenhagen July 1963 - physicists (under them some Nobel Prize winner) - after the death of Niels Bohr. With Hund's original annotations (at the botton) of represented persons.
Felix Bloch war ein 🙋♂️ chweizerisch-US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
Wie alt wurde Felix Bloch?
Felix Bloch erreichte ein Alter von ⌛ 77 Jahren.
Wann hat Felix Bloch Geburtstag?
Felix Bloch wurde an einem Montag am ⭐ 23. Oktober 1905 geboren.
Wo wurde Felix Bloch geboren?
Felix Bloch wurde in 🚩 Zürich, Schweiz, geboren.
War Felix Bloch verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Felix Bloch war verheiratet. Als Ehepartner ist Clara Gertrud Leonore Misch bekannt.
Hatte Felix Bloch Kinder?
Ja, Felix Bloch war Vater von insgesamt 4 Kindern. Die Namen der Kinder lauten u. a. Ruth H. Bloch (* 1949).
In welchem Sternzeichen wurde Felix Bloch geboren?
Felix Bloch wurde im westlichen Sternzeichen Waage geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Schlange 蛇 mit dem Element Holz ('Holz-Schlange').