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Steckbrief von Carl-Heinz Schroth
Name:
Carl-Heinz Schroth
Beruf:
österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
Carl-Heinz Schroth war ein österreichisch-deutscher Schauspieler, Regisseur, Hörspiel- und Synchronsprecher, der am 29. Juni 1902 in Innsbruck, Österreich-Ungarn geboren wurde und am 19. Juli 1989 in München verstarb. Er wuchs in einer Künstlerfamilie auf, denn seine Mutter war Schauspielerin und sein Vater ein bekannter Bühnendarsteller. Seine Stiefmutter war die Schauspielerin Käthe Haack und seine Halbschwester Hannelore Schroth. Seine Eltern trennten sich früh und er verbrachte seine Schulzeit bei einer Tante in Bozen. Schroth studierte in München und nahm Schauspielunterricht. Sein erstes Engagement hatte er 1922 in Frankfurt/Oder. Danach spielte er an verschiedenen Theatern, unter anderem in Brünn, Düsseldorf, Hamburg, Wien und Berlin. Er verkörperte schon früh ältere Personen und übernahm gelegentlich kleinere Regiearbeiten. Durch Mirjam Horwitz kam er an die Hamburger Kammerspiele und übernahm die Hauptrolle in "Der Revisor". Eine wichtige Rolle spielte er auch in der Filmoperette "Der Kongreß tanzt". Während der Zeit des Nationalsozialismus arbeitete Schroth weiterhin als Schauspieler. Nach dem Krieg lebte er mit seiner Familie zunächst unter schwierigen Bedingungen in Berlin. Er fand ein Theaterengagement an der Tribüne. In den 1950er-Jahren spielte Carl-Heinz Schroth in einigen erfolgreichen Filmen. Bekannt wurde er durch den Film "Wenn der Vater mit dem Sohne". Nach 1960 drehte Schroth keine Kinofilme mehr. Er war als Hörspielsprecher sehr erfolgreich, besonders mit "Dickie Dick Dickens" und "Gestatten, mein Name ist Cox". In den 1950er- und 1960er-Jahren führte Schroth auch Regie bei Film- und Fernsehproduktionen. Zu seinen bekanntesten Regiearbeiten zählt der Film "Fräulein vom Amt". Seinen hohen Bekanntheitsgrad erreichte Carl-Heinz Schroth erst im Alter. Er wurde zum Inbegriff des vitalen, humorvollen Seniors. Seit Ende der 1950er-Jahre war er in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen, später auch in Serien wie "Derrick" oder "Die Schwarzwaldklinik". Er führte durch die Reihe "Meine schwarze Stunde". Erwähnenswert sind seine Mitwirkung in "Niemandsland" und "Sonny Boys" sowie in den Fernsehserien "Alle Hunde lieben Theobald" und "Jakob und Adele". Schroth war viermal verheiratet und hatte drei Kinder. Wenige Jahre vor seinem Tod veröffentlichte er seine Lebenserinnerungen. Carl-Heinz Schroth starb kurz nach Abschluss der Dreharbeiten zu einem Fernsehfilm.
Carl-Heinz Schroth wurde in Innsbruck, Österreich, geboren.
Filme mit Carl-Heinz Schroth
Als Darsteller 1922: Nathan der Weise 1931: Der Kongreß tanzt 1937: Gauner im Frack 1937: Die Korallenprinzessin 1941: Krach im Vorderhaus 1941: Ins Grab kann man nichts mitnehmen (Kurzfilm) 1944: /48: Frech und verliebt 1944: /49: Der große Fall 1944: /50: Vier Treppen rechts 1944: /52: Das Mädchen Juanita 1945: Shiva und die Galgenblume (unvollendet) 1948: Morituri 1949: Die letzte Nacht 1949: Die Freunde meiner Frau
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1949: Derby 1949: Schatten der Nacht 1950: Export in Blond 1950: Meine Nichte Susanne 1950: Der Schatten des Herrn Monitor 1950: Die Sterne lügen nicht 1950: Furioso 1950: Pikanterie 1951: Engel im Abendkleid 1951: Die Dubarry 1952: Die Stimme des Anderen 1952: Tanzende Sterne 1953: Vergiß die Liebe nicht 1954: Mädchen mit Zukunft 1955: Die Stadt ist voller Geheimnisse 1955: Wie werde ich Filmstar? 1955: Wenn der Vater mit dem Sohne 1959: Liebe auf krummen Beinen 1960: Das hab’ ich in Paris gelernt 1952: Wolken sind überall 1957: Mammis Wanderjahre (auch Regie) 1958: Dr. med. Hiob Praetorius 1958: Unser Herr Vater 1960: Der eingebildete Kranke 1960: Philomena Marturano 1960: Zauber der Jugend (auch Regie) 1961: Familienpapiere 1961: Biographie und Liebe (auch Regie) 1961: Der Strafverteidiger 1962: Cecil… oder die Schule der Väter 1962: Annoncentheater 1963: Orden für die Wunderkinder 1963: Die Grotte 1963: Die Rache des Jebal Deeks 1965: Götterkinder 1965: Das Traumhaus 1965: Unsterblichkeit mit Marschmusik 1965: Nachruf auf Egon Müller 1965: Tu das nicht, Angelika (auch Regie) 1966: Das ganz große Ding 1966: Das Experiment 1966: Intercontinental Express (Serie), Folge: Was kosten Sie, Herr Kommissar? 1967: Neapolitanische Hochzeit (auch Co-Regie) 1967: Heiraten ist immer ein Risiko 1969–1970: Alle Hunde lieben Theobald (Serie) 1971: Die seltsamen Abenteuer des geheimen Kanzleisekretärs Tusmann 1972: Alexander Zwo (Sechsteiler) 1974: Tagebuch eines Wahnsinnigen 1974: Strychnin und saure Drops 1976: Hund im Hirn 1976: Derrick (Serie), Folge: Ein unbegreiflicher Typ 1978: Karschunke und Sohn (Serie) 1978: Ein Hut von ganz spezieller Art 1979: Die Alten kommen 1979: Wer anderen eine Grube gräbt 1981: Einfach Lamprecht (Serie) 1982: Champagnerkomödie 1982: Und das zum 80. Geburtstag 1982: Die feine englische Art (Serie) 1982–1989: Jakob und Adele (Serie) 1982: Sonny Boys 1984: Er-Goetz-liches 1984: Meine schwarze Stunde 1984: Heiraten ist immer ein Risiko 1985: Die Schwarzwaldklinik (Serie), Folge: Der Mann mit dem Koffer 1986: Das Geheimnis von Lismore Castle 1987: Lang soll er leben 1987: Der Fälscher 1988: Spätes Glück nicht ausgeschlossen 1988: Der Professor und sein Hund 1989: Ede und das Kind 1989: Jakob – oder Liebe hört nicht auf 1989: Geld macht nicht glücklich 1989: Seine beste Rolle Als Regisseur 1953: Der Hund im Hirn (Fernsehkurzfilm) 1954: Männer im gefährlichen Alter 1954: Fräulein vom Amt 1954: Die verschwundene Miniatur 1955: Griff nach den Sternen 1957: Mammis Wanderjahre (Fernsehen) 1960: Zauber der Jugend (Fernsehen) 1961: Wege des Zufalls (Fernsehen) 1961: Quadrille (Fernsehen) 1961: Biographie und Liebe (Fernsehen) 1963: Die volle Wahrheit (Fernsehen) 1963: Ich liebe Dich (Fernsehen) 1964: Mit besten Empfehlungen (Fernsehen) 1965: Simone, der Hummer und die Ölsardine (Fernsehen) 1965: Tu das nicht, Angelika (Fernsehen) 1967: Neapolitanische Hochzeit (Fernsehen, Co-Regie)
Bilder zum Thema Carl-Heinz Schroth
Bildnachweis
Bildquelle: Karl-Heinz_Schroth.jpg Autor: Wikipedia / No machine-readable author provided. Auau Lizenz: gemeinfrei
Denkmal für den Filmschauspieler Karl-Heinz Schroth als Maler am Lago d'Orta in Oberitalien
Carl-Heinz Schroth war ein 🙋♂️ österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
Wie alt wurde Carl-Heinz Schroth?
Carl-Heinz Schroth erreichte ein Alter von ⌛ 87 Jahren.
Wann hat Carl-Heinz Schroth Geburtstag?
Carl-Heinz Schroth wurde an einem Sonntag am ⭐ 29. Juni 1902 geboren.
Wo wurde Carl-Heinz Schroth geboren?
Carl-Heinz Schroth wurde in 🚩 Innsbruck, Österreich, geboren.
Wer sind die Eltern von Carl-Heinz Schroth?
Als ein Elternteil von Carl-Heinz Schroth ist Heinrich Schroth bekannt.
War Carl-Heinz Schroth verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Carl-Heinz Schroth war verheiratet. Als Ehepartner ist Ruth Hausmeister und Karin Jacobsen bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde Carl-Heinz Schroth geboren?
Carl-Heinz Schroth wurde im westlichen Sternzeichen Krebs geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Tiger 虎 mit dem Element Wasser ('Wasser-Tiger').