Bibiana Zeller war eine österreichische Schauspielerin, die am 25. Februar 1928 in Mauer bei Wien geboren wurde und am 16. Juli 2023 in Wien verstarb. Zeller, die mit bürgerlichem Namen Bibiana Stark hieß, erlangte große Bekanntheit als Frau Ilse Kottan in der satirischen Krimiserie "Kottan ermittelt". Nach ihrer Schulzeit absolvierte Zeller eine Schauspielausbildung am Franz Schubert Konservatorium. Sie selbst sagte, dass die Grausamkeit des Zweiten Weltkriegs unter der Herrschaft der Nationalsozialisten sie dazu bewegt habe, Schauspielerin zu werden, um der Realität zu entfliehen. Ihre ersten Schritte auf der Bühne machte sie 1948, wobei ihr Talent schnell erkannt wurde. Zellers Karriere begann 1951 am Theater in der Josefstadt. Danach folgten Engagements in verschiedenen deutschen Städten, bevor sie ab 1956 als freie Schauspielerin arbeitete. Sie war unter anderem am Theater am Fleischmarkt und bei den Komödienspielen in Spittal an der Drau tätig. 1972 wechselte Zeller ans Wiener Burgtheater, dem sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1999 angehörte und wo sie auch danach noch vereinzelt Rollen übernahm. Neben ihrer Bühnenarbeit wirkte Zeller in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Neben ihrer Rolle in "Kottan ermittelt" spielte sie in "Passion eines Politikers", "Julia – Eine ungewöhnliche Frau" und "Oben ohne". Auch in Kinofilmen wie "Wanted" und "Zuckeroma" war sie zu sehen. Im Jahr 2005 verkörperte Zeller bei den Salzburger Festspielen Jedermanns Mutter. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde Zeller im Jahr 2000 mit dem ORF-Hörspielpreis ausgezeichnet. Zeller war in zweiter Ehe mit ihrem Schauspielkollegen Eugen Stark verheiratet und nahm seinen Nachnamen an. Aus ihrer ersten Ehe mit Otto Anton Eder hatte sie zwei Söhne. Zeller wurde nach ihrem Tod auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.
Bibiana Zeller wurde in Wien, Österreich, geboren.
Filme mit Bibiana Zeller
1958: Die Conways und die Zeit – Regie: Theodor Grädler 1962: Der fidele Bauer – Regie: Kurt Wilhelm 1962: Parlez-vous français? – Regie: Franz Reichert 1965: Die verhängnisvolle Faschingsnacht – Regie: Karl Stanzl, Heinrich Schnitzler 1966: Minister gesucht – Regie: Rolf von Sydow 1966: Das Märchen – Regie: Theodor Grädler 1967: Ein Monat auf dem Lande – Regie: Wolfgang Glück 1967: Das Veilchen – Regie: Wolfgang Lesowsky, Hermann Kutscher 1968: Ein Sommernachtstraum – Regie: William Dieterle 1968: Frühere Verhältnisse – Regie: Gerhard Klingenberg 1969: Kampl – Regie: Hellmuth Matiasek 1969: Schwester Bonaventura – Regie: Hermann Kutscher 1969: Smeraldina – Regie: Otto Anton Eder 1970: Zug fährt Wiental – Regie: Günter Gräwert 1970: Das weite Land – Regie: Peter Beauvais
Alle Filme anzeigen
1970: Passion eines Politikers – Regie: Otto Anton Eder 1970: Blaues Wild – Regie: Peter Schulze-Rohr 1970: Die Prinzessin und der Schweinehirt – Regie: Florian Lepuschitz 1971: Wiener Totentanz – Regie: Walter Davy 1972: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (vier Folgen) – Regie: Wolfgang Liebeneiner 1972: Der Illegale (Dreiteiler) – Regie: Günter Gräwert 1972: Elisabeth Kaiserin von Österreich – Regie: Willy Fritsch 1972: Tatort – Die Samtfalle 1973: Kain – Regie: Dietmar Schönherr 1973: Hallo – Hotel Sacher … Portier! – Der Filmstar – Regie: Hermann Kugelstadt 1973: Ein junger Mann aus dem Innviertel – Regie: Axel Corti 1976: Tatort: Annoncen-Mord – Regie: Peter Weck 1976–1983: Kottan ermittelt – Regie: Peter Patzak 1978: Vor Gericht seh’n wir uns wieder – Regie: Peter Weck 1980: Die Einfälle der heiligen Klara – Regie: Vojtěch Jasný 1986: Der Leihopa – … und er singt so schön! – Regie: Otto Anton Eder 1988: Der Vorhang fällt – Regie: Walter Davy 1992: Duett – Regie: Xaver Schwarzenberger 1992: Ferien mit Silvester – Regie: Bernd Neuburger 1993: Die skandalösen Frauen – Regie: Xaver Schwarzenberger 1994: Die Knickerbocker-Bande: Das sprechende Grab – Regie: Marijan David Vajda 1995: Zum Glück gibt’s meine Frau – Regie: Xaver Schwarzenberger 1997: Qualtingers Wien – Regie: Harald Sicheritz 1997: Lamorte – Regie: Xaver Schwarzenberger 1998: Wie eine schwarze Möwe – Regie: Nobert Beilharz 1999: Fink fährt ab – Regie: Harald Sicheritz 1999–2000: Julia – Eine ungewöhnliche Frau (26 Folgen) 1999–2001: MA 2412 (sieben Folgen) – Regie: Harald Sicheritz 2001: Jetzt bringen wir unsere Männer um – Regie: Holger C. Gotha 2002: Der Bulle von Tölz: Salzburger Nockerl – Regie: Werner Masten 2002: Taxi für eine Leiche – Regie: Wolfgang Murnberger 2004: Zuckeroma – Regie: Xaver Schwarzenberger 2006: Feine Dame – Regie: Xaver Schwarzenberger 2007: Vier Frauen und ein Todesfall (zwei Folgen) – Regie: Claudia Jüptner 2007: Hilfe! Hochzeit! – Die schlimmste Woche meines Lebens (fünf Folgen) – Regie: Isabel Kleefeld 2008: SOKO Kitzbühel – Schatting – Regie: Fabian Eder 2008: Polly Adler – Die Asche ihrer Mutter – Regie: Peter Gersina 2008: Meine liebe Familie (zwei Folgen) – Regie: Dagmar Damek 2008: Lilly Schönauer – Für immer und einen Tag – Regie: Holger Barthel 2008–2011: Oben ohne (Folgen 11–26) – Regie: Reinhard Schwabenitzky 2009: Tatort: Altlasten 2010: Die Spätzünder – Regie: Wolfgang Murnberger 2010: Oh Shit! – Regie: Christoph Schrewe 2010: Lüg weiter, Liebling – Regie: Gabriela Zerhau 2011: Adel Dich 2011: Der Wettbewerb 2012: Hochzeiten – Regie: Nikolai Müllerschön 2012: Braunschlag – Regie: David Schalko 2012: Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer – Regie: Florian Baxmeyer 2012: Obendrüber, da schneit es – Regie: Vivian Naefe 2012: Die letzte Fahrt 2012: Pastewka (Der Trip Teil 2) 2013: Alles Schwindel (Fernsehfilm) 2013: Flaschenpost an meinen Mann 2013: Just Married – Hochzeiten zwei 2013: Die Spätzünder 2 – Der Himmel soll warten – Regie: Wolfgang Murnberger 2014: Um Himmels Willen – Das Wunder von Fatima – Regie: Dennis Satin 1952: Abenteuer im Schloss – Regie: Rudolf Steinboeck 1954: Die Hexe – Regie: Gustav Ucicky 1981: Den Tüchtigen gehört die Welt – Regie: Peter Patzak 1995: Die Ameisenstraße – Regie: Michael Glawogger 1997: Der Unfisch – Regie: Robert Dornhelm 1999: Wanted – Regie: Harald Sicheritz 2001: Ene mene muh – und tot bist du – Regie: Houchang Allahyari 2010: Kottan ermittelt: Rien ne va plus – Regie: Peter Patzak 2011: Wie man leben soll – Regie: David Schalko 2012: Das Pferd auf dem Balkon – Regie: Hüseyin Tabak 2015: Gespensterjäger – Auf eisiger Spur – Regie: Tobi Baumann 2016: Die Blumen von gestern – Regie: Chris Kraus
Bibiana Zeller war eine 🙋♀️ österreichische Schauspielerin
Wie alt wurde Bibiana Zeller?
Bibiana Zeller erreichte ein Alter von ⌛ 95 Jahren.
Wann hat Bibiana Zeller Geburtstag?
Bibiana Zeller wurde an einem Samstag am ⭐ 25. Februar 1928 geboren.
Wo wurde Bibiana Zeller geboren?
Bibiana Zeller wurde in 🚩 Wien, Österreich, geboren.
Hatte Bibiana Zeller Kinder?
Ja, Bibiana Zeller war Mutter von insgesamt 2 Kindern.
In welchem Sternzeichen wurde Bibiana Zeller geboren?
Bibiana Zeller wurde im westlichen Sternzeichen Fische geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen der Drache 龙 mit dem Element Erde ('Erde-Drache').
Wie groß war Bibiana Zeller?
Bibiana Zeller hatte eine Größe von ca. 📏 1,68 m. Damit war sie größer als die meisten deutschen Frauen. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße er Frau in Deutschland 1,66 m.