Bertha von Suttner war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, der/die am 9. Juni 1843 in Prag geboren wurde und am 21. Juni 1914 in Wien verstarb. Aufgewachsen in einem aristokratischen und militaristisch geprägten Umfeld, lernte sie früh verschiedene Sprachen, interessierte sich für Musik und reiste viel. Nachdem das Familienvermögen aufgebraucht war, arbeitete sie als Gouvernante und verliebte sich in Arthur Gundaccar von Suttner. Um diese Beziehung zu beenden, vermittelte Arthurs Mutter ihr eine Stelle als Privatsekretärin bei Alfred Nobel in Paris, doch Nobel wurde bald darauf in seine Heimat zurückberufen. Bertha kehrte nach Wien zurück und heiratete Arthur heimlich, woraufhin dieser enterbt wurde. Das Paar zog daraufhin für über acht Jahre in den Kaukasus, wo sie unter schwierigen Bedingungen lebten. Sie arbeitete als Sprachlehrerin, schrieb Unterhaltungsromane und übersetzte Texte. 1877 begann sie, wie auch ihr Mann, journalistisch tätig zu werden und schrieb unter dem Pseudonym B. Oulot für österreichische Zeitungen. Nach ihrer Rückkehr nach Wien im Jahr 1885 widmete sich Bertha von Suttner verstärkt dem Pazifismus. 1889 veröffentlichte sie ihren Roman "Die Waffen nieder!", der sie international bekannt machte und zu einer Schlüsselfigur der Friedensbewegung machte. Sie setzte sich für die Gründung einer Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreunde ein, deren erste Präsidentin sie wurde. Suttner engagierte sich in internationalen Friedenskongressen und wandte sich gegen Tierversuche. 1905 erhielt sie den Friedensnobelpreis für ihr Engagement. Sie starb kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, vor dem sie stets gewarnt hatte. Ihre Asche wurde in Gotha verbrannt, wo sie auch aufbewahrt wird.
Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet - wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muss.
Quelle
Memoiren, Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1909. VIII, 63. Das letzte Jahr. S. 538
Ich habe es zu früh erkannt, daß der Schlachteneifer nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit - ein Wiedererwachen der Bestialität.
Quelle
Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Volksausgabe, Dresden: E. Piersonʼs Verlag, . s:Die Waffen nieder!/Drittes Buch|3. Buch. S. 229f.
Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
Quelle
Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Volksausgabe, Dresden: E. Piersonʼs Verlag, . s:Die Waffen nieder!/Viertes Buch|2. Band, 4. Buch. S. 105
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Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich».
Quelle
Memoiren, Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1909. VI, 31. Der Kongreß in Rom. S. 224
Wer den schönen alten Mann an jenem 22. März (am 30. März, seinem Hochzeitstag, traf ihn ein Herzschlag) sprechen gehört, durch ganze zwei Stunden, weihevoll, begeisterungsvoll, in die höchsten Regionen des Gedankens strebend - der musste das Gefühl gehabt haben: In dieser Seele lodert das Feuer der Güte.
Quelle
über Karl May, Wiener Zeit, 5. April 1912
Der Radiumkondensator ist erfunden. Mit von Wolkenhöhen herab gesandten Radiumstrahlenbündeln in ein paar Minuten feindliche Flotten und Heere zu vernichten, ist ein Kinderspiel.
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Der Menschheit Hochgedanken. Roman aus der nächsten Zukunft, Berlin 1911
Nach »lieben« ist »helfen« das schönste Zeitwort der Welt.
Quelle
EpigrammeBertha von Suttner wurde in Prag, Tschechien, geboren.
Deutschland, Bonn, Strassenbahnhaltestelle Beuel Bahnhof: die "Bertha-Bahn": ein Zug der Linie 62. Die Bahn erhielt ein Dekor, das auf das 70-jährige Jubiläum der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn aufmerksam machte. Sie fuhr vom 21. September 2019 bis zum 5. August 2025 auf der Linie 62 von Bonn-Dottendorf nach Bonn-Oberkassel und zurück. Seit 2024 wurde die Bahn auch auf der Linie 61 von Dottendorf nach Auerberg eingesetzt. Dieses spendenfinanzierte Projekt wurde vom "Frauennetzwerk für Frieden" und vom "Netzwerk Friedenskooperative" durchgeführt.
Deutschland, Bonn, Strassenbahnhaltestelle Beuel Bahnhof: die "Bertha-Bahn": ein Zug der Linie 62. Die Bahn erhielt ein Dekor, das auf das 70-jährige Jubiläum der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn aufmerksam macht. Sie fährt seit dem 21. September 2019 auf der Linie 62 von Bonn-Dottendorf nach Bonn-Oberkassel und zurück. Dieses spendenfinanzierte Projekt wird vom "Frauennetzwerk für Frieden" und vom "Netzwerk Friedenskooperative" durchgeführt.
Deutschland, Bonn, Strassenbahnhaltestelle Beuel Bahnhof: die "Bertha-Bahn": ein Zug der Linie 62. Die Bahn erhielt ein Dekor, das auf das 70-jährige Jubiläum der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn aufmerksam macht. Sie fährt seit dem 21. September 2019 auf der Linie 62 von Bonn-Dottendorf nach Bonn-Oberkassel und zurück. Dieses spendenfinanzierte Projekt wird vom "Frauennetzwerk für Frieden" und vom "Netzwerk Friedenskooperative" durchgeführt.
Deutschland, Bonn, Strassenbahnhaltestelle Beuel Bahnhof: die "Bertha-Bahn": ein Zug der Linie 62. Die Bahn erhielt ein Dekor, das auf das 70-jährige Jubiläum der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes in Bonn aufmerksam macht. Sie fährt seit dem 21. September 2019 auf der Linie 62 von Bonn-Dottendorf nach Bonn-Oberkassel und zurück. Dieses spendenfinanzierte Projekt wird vom "Frauennetzwerk für Frieden" und vom "Netzwerk Friedenskooperative" durchgeführt.
Omschrijving: Bertha (Sophie Felicitas) Barones von Suttner, Oostenrijks radicaal pacifiste en schrijfster (midden) in 1913 ttv. de Tweede Vredesconferentie in Den Haag. Dames links en rechts onbekend. Nederland, Den Haag, 1913
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Bildquelle: Bertha_v._Suttner.jpeg Autor: Wikipedia / The original uploader was Zumbulka at Bosnian Wikipedia. Lizenz: gemeinfrei
Bertha von Suttner, Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner (1843–1914) Pazifistin, Schriftstellerin, Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Bertha von Suttner, eene voordracht houdende over de Vrede en de Vrouwenbeweging Van links naar rechts: Mejuffrouw Rosa Manus, Mevrouw Baronesse Sloet van Hagensdorp, Bertha von Suttner, Mejuffrouw Dr. Mia Boissevain, Freule Backer, Mejuffrouw L. C. A. van Eeghen, Mevrouw B. Midderigh-Bokhorst
Bertha von Suttner, Nobelprijs voor de vrede. Het informatiebord is geplaatst (april 2018) in de naar haar genoemde straat in de buurt Oosterwei in Gouda
Statue of Bertha Von Suttner (1843-1914), first woman to receive the Nobel Peace Prize (in 1905) in The Peace Palace (Vredespaleis), The Hague. The statue was unveiled on the centenary of the Peace Palace (August 28, 2013) by Nobel laureate Leymah Gbowee. Suttner was the first woman to be memorialized in the Peace Palace via a statue. Steven van Hoogstraten, the then Director of the Carnegie Foundation of The Netherlands, oversaw the historic placement of Suttner's bust. The sculptress is Judith Pfaeltzer.
Das Mahnmal zur Bücherverbrennung auf dem Bonner Markt; In das Pflaster des Bonner Marktes sind insgesamt 60 sichtbare Buchrücken, sogenannte „Lesezeichen“, verteilt, die sich an der Rathaustreppe, dem Ort, an dem die Bücher am 10. Mai 1933 verbrannt wurden, verdichten. Zusätzlich wurde ein wetterfester Archiv-Behälter in Form einer Büchertruhe in den Platz eingelassen. Seine Inschrift benennt das Ereignis und weitere Autoren von verbrannten Büchern.
Deska Berty Suttnerové / V podchodu v Paláci Kinských, Praha 1-Staroměstské náměstí
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Bildquelle: DPAG-2005-BerthaVonSuttner.jpg Autor: Wikipedia / Sibylle Haase und Prof. Fritz Haase, für das Bundesministerium der Finanzen und die Deutsche Post AG Lizenz: gemeinfrei
Deutsche Werkstätten AG: Gästebuch mit Einträgen von Émile Jaques-Dalcroze, Heinrich Tessenow, Richard Riemerschmid, Bertha von Suttner, Frau Dr. Kleffel v. Westernhagen, Ilse Arnhold, Emanuel Reicher (1910-1940)
In der Ausstellung "Heinrich Tessenow. Architektur und Möbel" im Stadtmuseum Dresden
Imaginative drawing by Marguerite Martyn and a photo of Bertha von Suttner, 1912, with a victorious Suttner holding a scroll labeled "International Peace Treaty / England / France / America." In the corner cowers a representation of a defeated warrior labeled "WAR." A broken sword and shield is on the ground. A tangle of broken warships is at the left side. The image includes newspaper headlines from the St. Louis Post-Dispatch of October 20, 1912.
Omschrijving: Nobelprijswinnaars. De Oostenrijkse pacifiste en schrijfster Bertha von Suttner (1843-1914), winnaar van de Nobelprijs voor de Vrede, 1905. Plaats Unknown, 1900
Omschrijving: Nobelprijswinnaars. De Oostenrijkse pacifiste en schrijfster Bertha von Stuttner (1843-1914), winnaar van de Nobelprijs voor de Vrede, 1905. Plaats Unknown, 1900.
Omschrijving: Vredesdemonstratie. In 1913 wordt in het Vredespaleis in Den Haag een copie van het monument 'De Christus van de Andes' onthuld. De onthulling wordt bijgewoond door tal van prominenten.
Memorial plaque for Bertha von Suttner at the poets rocks grove in Zammelsberg, market town Weitensfeld, district Sankt Veit an der Glan, Carinthia, Austria, EU
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