Willy Messerschmitt war ein deutscher Flugzeugkonstrukteur und Vorstandsvorsitzender der Messerschmitt AG, der am 26. Juni 1898 geboren wurde und am 15. September 1978 verstarb. Er kam in Frankfurt am Main als unehelicher Sohn zur Welt und wuchs ab 1906 in Bamberg auf, wo seine Eltern eine Weinhandlung betrieben. Schon als Kind begeisterte er sich für Flugzeuge und baute Modelle und später Gleitflugzeuge, die er mit Freunden testete. Ein prägender Einfluss war die Begegnung mit dem Segelflugpionier Friedrich Harth. Nach dem Abitur wurde Messerschmitt 1917 zum Militärdienst im Ersten Weltkrieg eingezogen. Nach dem Krieg studierte er Ingenieurwissenschaften in München und gründete währenddessen die Messerschmitt Flugzeugbau GmbH in Bamberg. Dort entstanden Segelflugzeuge, das Sportflugzeug M 17 und das Verkehrsflugzeug M 18. Seine Konstruktion S 14 gewann 1923 einen Preis beim Rhön-Segelflugwettbewerb. Ab 1930 lehrte Messerschmitt auch an der Technischen Hochschule München. Um das Leichtflugzeug M 17 mit einem Motor auszustatten, suchte Messerschmitt 1925 einen Geldgeber. Theodor Croneiß half ihm mit einem Scheck über 4000 Reichsmark aus und wurde sein Freund. Messerschmitt gewann mit dem Motorflugzeug M 17 einen Preis. 1927 verlegte er sein Unternehmen nach Augsburg. In den 1930er Jahren entwickelte Messerschmitt die Bf 108, die als Vorbild für modernen Flugzeugbau gilt. Die Bf 109 wurde das meistgebaute Jagdflugzeug der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Messerschmitts Ruf als Flugzeugkonstrukteur festigte sich durch Erfolge bei Wettbewerben und einen Geschwindigkeitsweltrekord. Während der Zeit des Nationalsozialismus trat Messerschmitt der NSDAP bei und wurde zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. Er erhielt Auszeichnungen wie den Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft und den Titel „Pionier der Arbeit“. Nach Differenzen mit der Luftwaffenführung legte Messerschmitt 1942 den Vorstandsvorsitz nieder. Nach dem Krieg wurde er als „Mitläufer“ eingestuft und durfte zunächst keine Flugzeuge bauen. Er stellte Fertighäuser und Nähmaschinen her. Später war er als Berater in Spanien und Ägypten tätig und baute wieder Flugzeuge für die deutsche Luftwaffe und die NATO. 1968 fusionierte seine Firma mit anderen Unternehmen zur Messerschmitt-Bölkow-Blohm-Gruppe. 1969 gründete er die Messerschmitt Stiftung. Willy Messerschmitt starb 1978 in München.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. A. Speer, E. Milch, W. Messerschmitt
ADN-Zentralbild/Archiv
II. Weltkrieg, Inspektion eines Rüstungsbetriebes im Mai 1944 durch den Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion Prof. Albert Speer (links) und Generalfeldmarschall Erhard Milch (Mitte), rechts Prof. [Willy] Messerschmitt
Abgebildete Personen:
Messerschmitt, Willy Ing.: Flugzeugbauer, Firmengründer, Wehrwirtschaftsführer, Bundesrepublik Deutschland GND 118581376
Milch, Erhard: Generalfeldmarschall, Ritterkreuz (RK), Luftwaffe, Deutschland (GND 118582402)
Speer, Albert Prof. Dr.: Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, Architekt, Deutschland (GND 118615998)
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Original historic description:
A. Speer, E. Milch, W. Messerschmitt
ADN-Zentralbild/Archiv
II. Weltkrieg, Inspektion eines Rüstungsbetriebes im Mai 1944 durch den Generalfeldmarschall Erhard Milch (links), rechts Prof. [Willy] Messerschmitt
Abgebildete Personen:
Messerschmitt, Willy Ing.: Flugzeugbauer, Firmengründer, Wehrwirtschaftsführer, Bundesrepublik Deutschland GND 118581376
Milch, Erhard: Generalfeldmarschall, Ritterkreuz (RK), Luftwaffe, Deutschland (GND 118582402)
Reich Marshal Hermann Goring (in the center) watches sketches with General Ernest Udet (first on the left), Karl Bodenschatz (second on the left) and Professor Wilhelm Messerschmitt (on the right).
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