Uta Ranke-Heinemann war eine deutsche Theologin und Autorin, die am 2. Oktober 1927 in Essen geboren wurde und am 25. März 2021 ebenda verstarb. Sie wuchs in Essen auf, als ältestes von vier Kindern von Gustav Heinemann und seiner Frau Hilda. Ihre Jugend war vom Zweiten Weltkrieg geprägt, der die Familie zeitweise zur Flucht zwang. Nach dem Krieg besuchte Ranke-Heinemann als eine der ersten Frauen das Burggymnasium in Essen und schloss es mit Auszeichnung ab. Sie studierte evangelische Theologie in verschiedenen Städten, bevor sie zum katholischen Glauben konvertierte und katholische Theologie in München studierte. Dort promovierte sie im Jahr 1954. Im selben Jahr heiratete sie Edmund Ranke, einen ehemaligen Klassenkameraden. Ranke-Heinemann begann ihre akademische Laufbahn als Dozentin und habilitierte sich 1969 als weltweit erste Frau in katholischer Theologie. Ein Jahr später wurde sie Professorin. In den 1970er Jahren fiel sie durch ihre kritische Haltung gegenüber kirchlichen Lehrmeinungen auf. Nachdem sie 1987 öffentlich das Dogma der Jungfrauengeburt in Frage gestellt hatte, wurde ihr von dem Essener Bischof die Lehrerlaubnis entzogen. Daraufhin wechselte Ranke-Heinemann auf einen kirchenunabhängigen Lehrstuhl für Religionsgeschichte. Nach dem Verlust ihres Lehrstuhls veröffentlichte Ranke-Heinemann mehrere erfolgreiche Bücher, darunter "Eunuchen für das Himmelreich", das große öffentliche Aufmerksamkeit erregte. Sie engagierte sich in der Friedensbewegung, in der Entwicklungspolitik und humanitären Hilfe. 1999 kandidierte sie für das Amt der Bundespräsidentin. Im Jahr 2009 wirkte sie in einem Film mit und erhielt einen Preis der Essener LGBT-Community. Ranke-Heinemann wurde auf dem Parkfriedhof Essen beigesetzt.
wenn immer eine Befreiung der Frau geschah, dann bestimmt nicht dank der Kirche, sondern trotz der Kirche und schon gar nicht in der Kirche.
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im Interview mit Oliver Das Gupta, Süddeutsche Zeitung 23. Februar 2007, sueddeutsche.de
Das Aidsproblem in Afrika wird der Papst auf seine Weise lösen: Durch Anstieg von Aids infolge seines Kondomverbots wird sich die Bevölkerung ganz von selbst gesundschrumpfen.
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Darmstädter Echo vom 27. September 1997
Die Kirche ist noch zu sehr eine Konserve von gestern und vorgestern. Ihre konservativen Führer merken nicht, daß das Verfallsdatum längst überschritten ist.
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Bild vom 9. Januar 1990: "Der nächste Papst eine Frau?"
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Er raucht nicht und erzählt keine schmutzigen Witze.
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Auf die Frage: "Was gefällt Ihnen am Papst?", Neue Ruhr Zeitung vom 2. Oktober 2007
Es ist unerträglich, dass die Kirche bestimmt, ab welchem Grad der Lähmung eine Frau einen Mann nicht mehr lieben darf, ab welchem Grad der Verletzung ein Mann sein Leben einsam zu Ende zu leben gezwungen wird.
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Leserbrief zu der mit CIC/1983 can. 1084 begründeten Weigerung eines Bischofs, einen querschnittsgelähmten Mann kirchlich zu trauen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) 11. Juni 2008
Früher kam man in die Kirche rein durch Zwangstaufe und raus in meinem Fall durch Ketzerverbrennung. Heute spielt sich das nur noch auf der Steuerkarte ab.
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Interview mit dem Journal Das Friedensreich, Ausgabe Nr. 6/02
Päpste und Päpstinnen sollten sich abwechseln. Nachdem 2000 Jahre Männer das Papstamt innehatten, sollten jetzt erst einmal 2000 Jahre Päpstinnen folgen.
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Bild vom 9. Januar 1990Uta Ranke-Heinemann wurde in Essen, Deutschland, geboren.
Uta Ranke-Heinemann war eine 🙋♀️ deutsche Theologin und Autorin
Wie alt wurde Uta Ranke-Heinemann?
Uta Ranke-Heinemann erreichte ein Alter von ⌛ 93 Jahren.
Wann hat Uta Ranke-Heinemann Geburtstag?
Uta Ranke-Heinemann wurde an einem Sonntag am ⭐ 2. Oktober 1927 geboren.
Wo wurde Uta Ranke-Heinemann geboren?
Uta Ranke-Heinemann wurde in 🚩 Essen, Deutschland, geboren.
Wer sind die Eltern von Uta Ranke-Heinemann?
Die Eltern von Uta Ranke-Heinemann heißen Gustav Heinemann und Hilda Heinemann.
In welchem Sternzeichen wurde Uta Ranke-Heinemann geboren?
Uta Ranke-Heinemann wurde im westlichen Sternzeichen Waage geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist ihr Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Feuer ('Feuer-Hase').