Rudolf Eucken war Vater eines Kindes namens Walter Eucken (* 1891).
Rudolf Eucken war ein deutscher Philosoph, der am 5. Januar 1846 in Aurich, Ostfriesland geboren wurde und am 15. September 1926 in Jena verstarb. Seine frühe Kindheit war von Verlust geprägt, da sein Vater und sein einziger Bruder starben, was zu einer besonders engen Beziehung zu seiner Mutter führte. Nach seiner Schulzeit am Gymnasium Ulricianum in Aurich begann Eucken 1863 ein Studium in Göttingen. Er belegte Philosophie, klassische Philologie und Alte Geschichte. Dort trat er einer Studentenverbindung bei, der er aber bald wieder den Rücken kehrte, obwohl er den Kontakt hielt und später Ehrenmitglied wurde. Neben seinem Studium sang er im Studenten-Gesangverein. Seine akademische Ausbildung setzte er in Berlin fort und schloss Freundschaft mit dem Philosophen Friedrich Adolf Trendelenburg. Im Jahr 1866 promovierte Eucken mit einer Arbeit über den Stil von Aristoteles. Seine berufliche Laufbahn begann als Gymnasiallehrer in Husum und Berlin. Später unterrichtete er in Frankfurt am Main alte Sprachen und evangelische Religion. Parallel dazu beschäftigte sich Eucken weiterhin intensiv mit philosophischen Fragen, insbesondere mit Aristoteles und Thomas von Aquin. 1871 erhielt er eine Professur in Basel, wechselte aber 1874 nach Jena, wo er bis 1920 lehrte und mehrere Rufe anderer Universitäten ablehnte. Eucken heiratete 1882 Irene Passow. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, darunter der Chemiker Arnold Eucken und der Nationalökonom Walter Eucken. Die Familie lebte in Jena in einer Villa, die einen weiten Blick über die Stadt bot. Im Jahr 1908 wurde Eucken mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Es folgten Gastprofessuren in England, den USA und Holland. Während des Ersten Weltkriegs unterstützte Eucken die deutsche Sache und unterzeichnete das Manifest der 93. In Jena war Eucken für seine Gastfreundschaft bekannt, sein Haus wurde zu einem Treffpunkt für Intellektuelle. 1916 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt. Auf seine Initiative hin wurde 1918 die Luther-Gesellschaft gegründet. Eucken starb 1926 in Jena an einer Lungenentzündung.
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