Paul Klee war Vater eines Kindes namens Felix Klee (* 1907).
Paul Klee war ein deutscher Maler und Grafiker, der am 18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee geboren wurde und am 29. Juni 1940 in Muralto verstarb. Sein vielseitiges Werk wird oft dem Expressionismus, Konstruktivismus, Kubismus, Primitivismus und Surrealismus zugeordnet. Klee hatte engen Kontakt zur Künstlergruppe Der Blaue Reiter und stellte dort 1912 grafische Arbeiten aus. Seine künstlerische Entwicklung erfuhr einen entscheidenden Schub durch eine Reise nach Tunesien im Jahr 1914, die er zusammen mit August Macke und Louis Moilliet unternahm. Diese Reise, bekannt als die kunstgeschichtlich bedeutende Tunisreise, verhalf ihm zum Durchbruch als Maler. Vorher war Klee hauptsächlich als Grafiker tätig gewesen. Ab 1921 lehrte Klee am Bauhaus, zuerst in Weimar und später in Dessau, ähnlich wie sein Freund Wassily Kandinsky. Ab 1931 war er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Klee entlassen und kehrte nach Bern zurück, wo er aufgewachsen war. In seinen letzten Lebensjahren, ab 1934, schuf er trotz einer schweren Krankheit ein umfangreiches Spätwerk. Neben seiner Kunst verfasste Klee auch kunsttheoretische Schriften wie "Schöpferische Konfession" (1920) und "Pädagogisches Skizzenbuch" (1925). Paul Klee gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts.
Zitate von Paul Klee
Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler.
Quelle
Tagebücher 1898-1918. Hrsg. von Felix Klee. Köln: DuMont Schauberg, 1957. S. 307
Die Musik über alles lieben, heißt unglücklich sein.
Quelle
Tagebücher 1898-1918. Hrsg. von Felix Klee. Köln: DuMont Schauberg, 1957. S. 71
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.
Quelle
Schöpferische Konfession. In: Tribüne der Kunst und der Zeit. Eine Schriftensammlung, Band XIII, hgg. v. Kasimir Edschmid. Reiß, Berlin 1920. S. 28Paul Klee wurde in Münchenbuchsee bei Bern, Schweiz, geboren.
“Two ‘Saints’!”', Paul Klee, schizophrenic painter, etc. Page from the programme (Ausstellungsführer) for "Degenerate Art", an art exhibition first shown in München 1937. The visitor's guide was written by Fritz Kaiser and published by Verlag für Kultur- und Wirtschaftswerbung for the Amtsleitung Kultur of the Reichspropagandaleitung der NSDAP, the Nazi Party's propaganda central office in Germany 1926–1945. The brochure was published in 1938 when the exhibition went on tour to Berlin (shown in Kunsthalle Berlin from 26 February to 8 May) and other cities until 1941. No known copyright restrictions.
The Degenerate Art Exhibition (German: Die Ausstellung "Entartete Kunst") was organized by Adolf Ziegler and the Nazi Party in Munich from 19 July to 30 November 1937. The exhibition presented 650 works of art, confiscated from German museums, and was staged in counterpoint to the concurrent Great German Art Exhibition. Degenerate art was defined as works that "insult German feeling, or destroy or confuse natural form or simply reveal an absence of adequate manual and artistic skill". Another Degenerate Art Exhibition was hosted a few months later in Berlin, and later in Leipzig, Düsseldorf, Weimar, Halle, Vienna and Salzburg, to be seen by another million or so people.
Gedenktafel für Paul Klee, Feilitzschstraße 3, München
This is a picture of the Bavarian Baudenkmal (cultural heritage monument) with the ID D-1-62-000-1638 (Wikidata)
Paul Klee: Geburtstags Kind, 1925, Feder auf Papier auf Karton, 11x10,1 cm, Albertina Wien, Inv. CR 3804, Geschenk der Carl Djerassi Art Trust II. Punktschraffur.
Paul Kleeː Bewegungen in Schleusen, 1929/289, Federzeichnung, 11x30 cm, Sammlung Felix Klee Bern. Der Formstrich (Formschraffur) beschreibt die Form der Wasseroberfläche.
Paul Kleeː Bewegungen in Schleusen, 1929/289, Federzeichnung, 11x30 cm, Sammlung Felix Klee Bern. Der Formstrich (Formschraffur) beschreibt die Form der Wasseroberfläche.
Bildquelle: Paul_Klee_notebookpages.jpg Autor: Paul Klee (1879-1940), via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Pages from a notebook by Paul Klee.
"3,900 Pages of Paul Klee’s Personal Notebooks Are Now Online, Presenting His Bauhaus Teachings (1921-1931)" – see sourcelink.
Paul Klee: Park Bild, 1933, Aquarell auf Grundierung auf Papier auf Karton, 32,7x20,6 cm, Albertina Wien, Inv. Nr. CR 6300. Geschenk der Carl Djerassi Art Trust II. Formstrich.
Paul Klee: Waldlichtung der Waldegg nach Ostermundingen zu, 1910, Feder und Tusche auf Ingres-Papier, 11,6x16,7 cm, Kunstmuseum Bern, Paul Klee Stiftung. Kritzelschraffur.
Paul Klee, Pianta tardo-autunnale, ricamo e tecnica mista su tessuto, 1934-1935, foto scattata alla mostra Kandinskij. L'opera 1900-1940, Palazzo Roverella, Rovigo.