Matthias Habich ist ein Schauspieler und Hörspielsprecher, der am 12. Januar 1940 in Danzig geboren wurde. Als Sohn eines Kaufmanns wuchs er in Hamburg-Harburg auf, nachdem seine Mutter mit ihm und seinen Brüdern dorthin geflohen war. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung in Hamburg und studierte später in Paris. Seine Ausbildung vervollständigte er mit Schauspielunterricht in den USA.
Seine Bühnenkarriere begann 1963 mit einer Rolle in Gustaf Gründgens' "Hamlet"-Inszenierung. Es folgten Engagements an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz, darunter das Schauspielhaus Zürich und die Münchner Kammerspiele. Von 1971 bis 1976 war er an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin und der Freien Volksbühne Berlin engagiert. Später kehrte Habich ans Schauspielhaus Zürich zurück und spielte auch am Wiener Burgtheater.
Sein Debüt vor der Kamera gab Habich 1965 in dem Fernsehfilm "Undine". Der Durchbruch gelang ihm 1973 mit der Titelrolle in dem Fernseh-Sechsteiler "Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck". Es folgten weitere Rollen in Fernsehproduktionen und sein Kinodebüt gab er 1976 in "Der Fangschuß". Einen weiteren Erfolg feierte Habich 1999 mit der Titelrolle in der Fernsehserie "Klemperer – Ein Leben in Deutschland". Für seine Leistung in dem Film "Nirgendwo in Afrika" erhielt er 2001 den Deutschen Filmpreis. In den folgenden Jahren war Habich in zahlreichen weiteren Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, darunter "Der Vorleser", "Waffenstillstand" und "Ein halbes Leben". Im November 2022 wurde Matthias Habich mit dem Götz-George-Preis ausgezeichnet.
Filme mit Matthias Habich
Kino
1973: Abenteuer eines Sommers
1974: Fluchtgefahr (Regie: Markus Imhoof)
1976: Der Fangschuß
1977: Der Mädchenkrieg
1980: Die Reinheit des Herzens
1982: Imperativ
1983: Glut
1984: Die Glorreichen (Les morfalous)
1988: À corps perdu
1988: Der Passagier – Welcome to Germany
1991: La Demoiselle sauvage
1991: Der Fall Ö.
1996: Jenseits der Stille
2001: Duell – Enemy at the Gates
Alle Filme anzeigen
2001: Nirgendwo in Afrika2004: Der Untergang
2005: Unkenrufe – Zeit der Versöhnung
2007: Caótica Ana
2008: Der Vorleser (The Reader)
2009: Waffenstillstand
2010: Nanga Parbat
2013: Der Geschmack von Apfelkernen
2014: Where I Belong
2015: Die abhandene Welt
2017: Berlin Syndrom
2017: Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex
2020: Lassie – Eine abenteuerliche Reise
2020: Narziss und Goldmund
2021: Prinzessin
Fernsehen
Fernsehfilme- und mehrteiler
1965: Undine
1972: Das Klavier
1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck (Sechsteiler)
1974: Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski (Vierteiler)
1974: Im Vorhof der Wahrheit
1975: Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher Simplizissimus (Vierteiler)
1978: Ursula
1982: Jack Holborn (Sechsteiler)
1985: Schöne Ferien – Urlaubsgeschichten aus Sri Lanka und von den Malediven
1987: Der Schrei der Eule
1988: Crash
1989: Noch ein Wunsch
1990: Der Reisekamerad (O Janovi a podivuhodném příteli)
1992: Das letzte U-Boot
1994: Lauras Entscheidung (Regie: Uwe Janson)
1995: Deutschlandlied
1997: Die Rättin – Regie: Martin Buchhorn
1997: Das Urteil
1998: Zucker für die Bestie
1999: Picknick im Schnee
2000: Jahrestage (Vierteiler)
2003: Trenck – Zwei Herzen gegen die Krone
2004: Nero – Die dunkle Seite der Macht
2005: Kein Himmel über Afrika
2006: Silberhochzeit
2007: Schuld und Unschuld (Zweiteiler)
2007: Afrika, mon amour (Dreiteiler)
2008: Ein halbes Leben
2010: Letzter Moment
2010: Die Schwester
2010: Morgen musst Du sterben
2011: Eine halbe Ewigkeit
2012: Und alle haben geschwiegen
2014: Die Toten von Hameln
2014: Altersglühen – Speed Dating für Senioren
2014: Sein gutes Recht
2015: Das Gewinnerlos
2015: Ein großer Aufbruch
2016: Matthiesens Töchter
2018: Das Leben vor mir
2020: Gott von Ferdinand von Schirach
Fernsehserien und -reihen
1965: Der Forellenhof (Folge Hochsaison)
1996: Tatort: Der kalte Tod
1999: Klemperer – Ein Leben in Deutschland (12 Folgen)
2003: Bella Block (Folge Kurschatten)
2007: Giganten (Folge Alexander von Humboldt)
2009: Tatort: Neuland
2011: Bloch (Folge Der Heiland)
2012: Joachim Vernau (Folge Das Kindermädchen)
2012: Liebe am Fjord (Folge Abschied von Hannah)
2016: Tatort: Wofür es sich zu leben lohnt
2022: Safe (2 Folgen)
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Fakten über Matthias Habich
Wodurch ist Matthias Habich bekannt?
Matthias Habich ist ein 🙋♂️ deutscher Schauspieler
Wie alt ist Matthias Habich?
Matthias Habich ist ⌛ 86 Jahre alt. Bis zu seinem nächsten Geburtstag am 12. Januar 2027 sind es noch 268 Tage.
Wann hat Matthias Habich Geburtstag?
Matthias Habich wurde an einem Freitag am ⭐ 12. Januar 1940 geboren.
Wo wurde Matthias Habich geboren?
Matthias Habich wurde in 🚩 Danzig, Polen, geboren.
In welchem Sternzeichen wurde Matthias Habich geboren?
Matthias Habich wurde im westlichen Sternzeichen Steinbock geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Hase 兔 mit dem Element Erde ('Erde-Hase').
Wie groß ist Matthias Habich?
Matthias Habich hat eine Größe von ca. 📏 1,87 m. Damit ist er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.