Lil Dagover war eine Bühnen- und Filmschauspielerin, die am 30. September 1887 in Pati, Niederländisch-Indien geboren wurde und am 23. Januar 1980 verstarb. Als Tochter eines Oberforstmeisters verbrachte sie ihre Jugend in verschiedenen Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich und die Schweiz. Nach dem Tod ihrer Mutter kam sie mit zehn Jahren nach Deutschland und besuchte dort die Schule. Dagover heiratete 1913 den Schauspieler Fritz Daghofer und bekam im Jahr darauf eine Tochter. Durch ihren Mann fand sie den Weg zum Film, wo sie zunächst unter dem Namen Martha Daghofer auftrat. Später änderte sie ihren Namen in Lil Dagover. Nach der Scheidung von ihrem Mann im Jahr 1920 begann ihre Karriere richtig durchzustarten. Sie spielte in Filmen von Fritz Lang und erhielt die Hauptrolle in "Das Cabinet des Dr. Caligari". Dagover etablierte sich als gefragte Schauspielerin in anspruchsvollen Stummfilmen. Ihre Wandlungsfähigkeit ermöglichte ihr den Übergang zum Tonfilm ohne Karriereknick. Dagover spielte Theater und erhielt 1931 ein Angebot aus Hollywood. Auch während der Zeit des Nationalsozialismus war Dagover ein gefeierter Star. Nach dem Krieg setzte sie ihre Karriere fort und wurde für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet. Lil Dagover starb 1980 und wurde neben ihrem Ehemann in Grünwald beigesetzt.
Lil Dagover wurde in Madiun, Indonesien, geboren.
Filme mit Lil Dagover
1913: Schlangentanz – Regie: Louis Held 1916: Die Retterin – Regie: Christa Christensen 1916: Das Rätsel der Stahlkammer – Regie: Max Mack 1918: Der Wilderer 1918: Das Lied der Mutter 1919: Der Tänzer (2 Teile) 1919: Die Spinnen, 1. Teil: Der goldene See 1919: Harakiri 1920: Das Cabinet des Dr. Caligari 1920: Die Frau im Himmel 1920: Die Kwannon von Okadera 1920: Der Richter von Zalamea 1920: /21: Die Jagd nach dem Tode (4 Teile) 1921: Das Geheimnis von Bombay 1921: Der müde Tod – Regie: Fritz Lang
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1922: Luise Millerin 1922: Phantom – Regie: Friedrich Wilhelm Murnau 1923: Seine Frau, die Unbekannte 1923: Die Prinzessin Suwarin 1924: Komödie des Herzens 1925: Zur Chronik von Grieshuus 1925: Der Demütige und die Sängerin 1925: Liebe macht blind 1925: Tartüff – Regie: Friedrich Wilhelm Murnau 1926: Die Brüder Schellenberg – Regie: Karl Grune 1926: Der Veilchenfresser 1927: Die Lady ohne Schleier (Hans engelska fru) 1928: Ungarische Rhapsodie 1928: Die große Leidenschaft (La Grande Passion) 1928: Der geheime Kurier 1929: Der Graf von Monte Christo (Monte Cristo) 1929: Die Ehe 1929: Es flüstert die Nacht … 1929: Der Günstling von Schönbrunn 1929: Spielereien einer Kaiserin 1930: Boykott (Primanerehre) 1930: Der weiße Teufel 1930: Es gibt eine Frau, die Dich niemals vergißt 1931: Der Kongreß tanzt 1931: Elisabeth von Österreich 1931: The Woman from Monte Carlo 1932: Die Tänzerin von Sanssouci 1933: Johannisnacht – Regie: Willy Reiber 1934: Ich heirate meine Frau 1935: Der höhere Befehl 1935: Der Vogelhändler 1935: Lady Windermeres Fächer 1936: Schlußakkord 1936: Das Mädchen Irene 1936: Fridericus 1936: August der Starke 1936: Das Schönheitsfleckchen (Kurzfilm) 1937: Die Kreutzersonate 1937: Streit um den Knaben Jo 1938: Rätsel um Beate 1938: Es leuchten die Sterne – Regie: Hans H. Zerlett 1940: Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies 1940: Bismarck 1941: /43: Wien 1910: 1942: Kleine Residenz 1944: Musik in Salzburg 1948: Die Söhne des Herrn Gaspary 1949: Man spielt nicht mit der Liebe 1950: Es kommt ein Tag 1950: Vom Teufel gejagt 1952: Das Geheimnis vom Bergsee 1953: Königliche Hoheit 1953: Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein 1954: Schloß Hubertus 1955: Ich weiß, wofür ich lebe 1955: Der Fischer vom Heiligensee 1955: Rosen im Herbst 1955: Die Barrings 1956: Meine 16 Söhne 1956: Kronprinz Rudolfs letzte Liebe 1957: Unter Palmen am blauen Meer 1959: Buddenbrooks 1961: Die seltsame Gräfin 1967: Siedlung Arkadien – Regie: Hans-Dieter Schwarze 1969: Hotel Royal 1971: Glückspilze 1971: Kolibri – Regie: Nathan Jariv 1973: Der Fußgänger 1974: Karl May 1974: Memento Mori 1975: Tatort: Wodka Bitter-Lemon 1975: Der Richter und sein Henker 1977: Die Standarte – Regie: Ottokar Runze 1979: Geschichten aus dem Wienerwald
Bilder zum Thema Lil Dagover
Bildnachweis
Bildquelle: Dagover.jpg Autor: Wikipedia / Robert Wiene Lizenz: gemeinfrei
Screenshot of actress Lil Dagover in the film Das Kabinett des Dr. Caligari (English: The Cabinet of Dr. Caligari).
IdentificatieTitel(s): Portret van de filmster Lil Dagover Portret van de actrice Lil DagoverObjecttype: foto Objectnummer: RP-F-2004-251Opschriften / Merken: opschrift, recto, handgeschreven: ‘Für Fräulein/ Mia Stöckelhuber [?]/ zur freundlichen/ Erinnerung an/ Lil Dagover/ München September/ 1930’, stempel, recto, gestempeld: ‘Fifo-Studio/ München 25’ VervaardigingVervaardiger: fotograaf: Fifo-Studio (vermeld op object) Plaats vervaardiging: MünchenDatering: 1930Materiaal en TechniekFysieke kenmerken: ontwikkelgelatinezilverdrukMateriaal: papier barietpapier karton Techniek: ontwikkelgelatinezilverdrukAfmetingen: foto: hoogte 290 mm × breedte 224 mm blad: hoogte 410 mm × breedte 335 mmOnderwerpWat: portrait of film actor, film actress, historical persons - BB - woman Waar: München Wie: Lil Dagover Verwerving en rechten:Verwerving: aankoop 2004Copyright: Publiek domein
Still from the movie Das Cabinet des Dr. Caligari released 26 February 1920 in Germany, and March 19, 1921 in United States. Distributors were Decla-Bioscop in Germany and Goldwyn Distributing Company in the United States.
Untitled (Cesare [Conrad Veidt] Carrying Jane [Lil Dagover] across Rooftops)
Anonymous
Germany, 1919
Photographs
Gelatin silver print
Sheet: 9 15/16 x 13 in. (25.24 x 33.02 cm)
The Robert Gore Rifkind Center for German Expressionist Studies (M.82.287.1e)
German Expressionism
Not currently on public view