Lee J. Cobb war Vater von 4 Kindern, darunter Julie Cobb (* 1947).
Lee J. Cobb war ein US-amerikanischer Schauspieler, der am 8. Dezember 1911 in New York City geboren wurde und am 11. Februar 1976 in Woodland Hills, Kalifornien verstarb. Er galt als einer der bedeutendsten Charakterdarsteller, der oft Figuren mit einem mürrischen oder dominanten Wesen verkörperte. Besonders bekannt wurde er durch seine Rollen als korrupter Gewerkschaftsboss in "Die Faust im Nacken" und als hitzköpfiger Geschworener in "Die zwölf Geschworenen". Schon als junger Mann zeigte Cobb, dessen Vater Komponist war, großes Talent als Violinist. Eine schwere Verletzung an der Hand verhinderte jedoch eine musikalische Karriere. Mit 17 Jahren ging er nach Hollywood, kehrte aber erfolglos nach New York zurück, wo er studierte und als Sprecher im Radio arbeitete. Seine Karriere begann am Pasadena Playhouse und später am Group Theatre, das für seine sozialkritischen Stücke bekannt war. Er spielte in Kurt Weills "Johnny Johnson" und feierte 1949 einen großen Erfolg in der Uraufführung von Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden". Ab 1939 übernahm Cobb auch größere Filmrollen und etablierte sich als gefragter Charakterdarsteller, oft in der Rolle älterer, autoritärer Figuren. In den 1950er Jahren geriet Cobb ins Visier des Komitees für unamerikanische Umtriebe. Nachdem er sich zunächst geweigert hatte auszusagen, nannte er schließlich Namen von Mitgliedern der Kommunistischen Partei, um seine Karriere zu retten. Trotz dieser Kontroverse konnte Cobb seine Karriere fortsetzen und spielte in Filmen wie "Die Faust im Nacken" und "Die zwölf Geschworenen". In den 1960er Jahren war Cobb fünf Jahre lang in der Fernsehserie "Die Leute von der Shiloh Ranch" zu sehen. Später kehrte er zum Film zurück und spielte in einigen italienischen Mafiafilmen mit. Seine letzte bedeutende Rolle hatte Lee J. Cobb in dem Film "Der Exorzist". Er war zweimal für einen Oscar nominiert und erhielt weitere Auszeichnungen. Cobb war zweimal verheiratet und hatte insgesamt vier Kinder.
Lee J. Cobb wurde in New York City, USA, geboren.
Filme mit Lee J. Cobb
1934: The Vanishing Shadow 1937: Ali Baba Goes to Town 1939: Golden Boy 1941: Das sind Kerle (Men of Boys Town) 1943: Das Lied von Bernadette (The Song of Bernadette) 1943: Fracht für Missouri (Buckskin Frontier) 1946: Anna und der König von Siam (Anna and the King of Siam) 1947: Der Hauptmann von Kastilien (Captain from Castile) 1947: Johnny O’Clock 1947: Bumerang (Boomerang!) 1948: Die Glocken von Coaltown (The Miracle of the Bells) 1948: Kennwort 777 (Call Northside 777) 1948: The Luck of the Irish 1949: Gefahr in Frisco (Thieves’ Highway) 1953: Der lange Texaner (The Tall Texan)
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1954: Die Faust im Nacken (On the Waterfront) 1954: Day of Triumph 1954: In den Kerkern von Marokko (Yankee Pasha) 1955: Die linke Hand Gottes (The Left Hand of God) 1955: Der Favorit (The Racers) 1956: Der Mann im grauen Flanell (The Man in the Gray Flannel Suit) 1957: Die zwölf Geschworenen (12 Angry Men) 1957: Eva mit den drei Gesichtern (The Three Faces of Eve) 1958: Die Brüder Karamasow (The Brothers Karamazov) 1958: Der Mann aus dem Westen (Man of the West) 1958: Das Mädchen aus der Unterwelt (Party Girl) 1959: Bei mir nicht (But Not For Me) 1959: Die Falle von Tula (The Trap) 1960: Exodus (Exodus) 1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won) 1962: Die vier apokalyptischen Reiter (The 4 Horsemen of the Apocalypse) 1962: 1966: Die Leute von der Shiloh Ranch (The Virginian) (Fernsehserie, 120 Folgen) 1963: Wenn mein Schlafzimmer sprechen könnte (Come Blow Your Horn) 1966: Death of a Salesman (Fernsehfilm) 1966: Derek Flint schickt seine Leiche (Our Man Flint) 1967: Derek Flint – hart wie Feuerstein (In Like Flint) 1968: Der Tag der Eule (Il giorno della civetta) 1968: An einem Freitag in Las Vegas (Las Vegas, 500 millones) 1968: Coogan’s großer Bluff (Coogan’s Bluff) 1969: Mackenna’s Gold 1970: Die Glut der Gewalt (The Liberation of L. B. Jones) 1970: 1971: Die jungen Anwälte (The Young Lawyers) (Fernsehserie, 26 Folgen) 1971: Lawman (Lawman) 1973: Der Exorzist (The Exorcist) 1974: Der Luftballonverkäufer (Il venditore di palloncini) 1975: Bleib mir ja vom Leib (That Lucky Touch) 1976: Der Dreh mit dem Millionencoup (Gli amici di Nick Hezard)
Lee J. Cobb war ein 🙋♂️ US-amerikanischer Schauspieler
Wie hieß Lee J. Cobb richtig?
Lee J. Cobb hieß mit bürgerlichem Namen Leo Jacoby.
Wie alt wurde Lee J. Cobb?
Lee J. Cobb erreichte ein Alter von ⌛ 64 Jahren.
Wann hat Lee J. Cobb Geburtstag?
Lee J. Cobb wurde an einem Freitag am ⭐ 8. Dezember 1911 geboren.
Wo wurde Lee J. Cobb geboren?
Lee J. Cobb wurde in 🚩 New York City, USA, geboren.
War Lee J. Cobb verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Lee J. Cobb war verheiratet. Als Ehepartner ist Helen Beverley bekannt.
Hatte Lee J. Cobb Kinder?
Ja, Lee J. Cobb war Vater von insgesamt 4 Kindern. Die Namen der Kinder lauten u. a. Julie Cobb (* 1947).
In welchem Sternzeichen wurde Lee J. Cobb geboren?
Lee J. Cobb wurde im westlichen Sternzeichen Schütze geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen das Schwein 猪 mit dem Element Metall ('Metall-Schwein').
Wie groß war Lee J. Cobb?
Lee J. Cobb hatte eine Größe von ca. 📏 1,80 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.