John Gielgud war ein britischer Schauspieler und Regisseur, der am 14. April 1904 in Kensington, England geboren wurde und am 21. Mai 2000 in Wotton Underwood, England verstarb. Er stammte aus einer Familie mit starkem Bezug zum Theater, denn sowohl seine Großmutter als auch seine Großtante waren bekannte Schauspielerinnen. Seine ersten Schritte auf der Bühne machte Gielgud ab 1922 bei der Schauspieltruppe seiner Cousine. Nach seiner Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art arbeitete er in London und New York. Schon 1930 verkörperte er Hamlet und wurde für seine Shakespeare-Interpretationen berühmt. Gielgud inszenierte auch selbst und leitete lange das Old Vic Theatre. Neben Shakespeare-Stücken spielte er aber auch in Werken jüngerer Autoren. Obwohl er bereits 1924 sein Filmdebüt gab, war Gielgud in den folgenden Jahrzehnten nur selten vor der Kamera zu sehen. In Alfred Hitchcocks "Geheimagent" übernahm er eine Hauptrolle. Erst ab den 1950er-Jahren trat er häufiger in Filmen auf, nachdem er sich zuvor eher abfällig über das Medium geäußert hatte. Für seine Rolle in "Becket" erhielt er eine Oscar-Nominierung. Den Oscar als bester Nebendarsteller gewann er schließlich für seine Leistung in "Arthur – Kein Kind von Traurigkeit". Bis ins hohe Alter war Gielgud als Schauspieler tätig. 1953 wurde Gielgud strafrechtlich verurteilt, erhielt aber dennoch weiterhin Unterstützung aus der Bevölkerung. Im selben Jahr wurde er zum Ritter geschlagen. Er war von 1977 bis 1989 Leiter der Royal Academy of Dramatic Art. Sein langjähriger Lebensgefährte Martin Hensler starb kurz vor ihm. Das Gielgud Theatre in London wurde 1994 nach ihm benannt.
John Gielgud wurde in Kensington, England, geboren.
Filme mit John Gielgud
1924: Who is the Man? 1929: The Clue of the New Pin 1933: The Good Companions 1936: Geheimagent (Secret Agent) 1941: Der Premierminister (The Prime Minister) 1941: An Airman’s Letter to His Mother (Kurzfilm) 1953: Julius Caesar 1955: Richard III. 1956: In 80 Tagen um die Welt (Around the World in Eighty Days) 1957: The Barretts of Wimpole Street 1957: Die heilige Johanna (Saint Joan) 1964: Becket 1964: Hamlet (auch Regie) 1965: Tod in Hollywood (The Loved One) 1965: Falstaff – Glocken um Mitternacht (Campanadas a medianoche)
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1968: Der Angriff der leichten Brigade (The Charge of the Light Brigade) 1968: In den Schuhen des Fischers (The Shoes of the Fisherman) 1968: Der mysteriöse Mr. Sebastian (Sebastian) 1969: Oh! What a Lovely War 1970: Julius Caesar 1972: Ein gewisser General Bonaparte (Eagle in a Cage) 1973: Der verlorene Horizont (Lost Horizon) 1974: Gold 1974: Mord im Orient-Expreß (Murder on the Orient Express) 1975: Galileo 1976: Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) 1977: Providence 1977: A Portrait of the Artist as a Young Man 1978: King Richard the Second 1979: Der menschliche Faktor (The Human Factor) 1979: Mord an der Themse (Murder by Decree) 1979: Caligula (Caligola) 1979/1980: Die unglaublichen Geschichten von Roald Dahl (Tales of the Unexpected, Fernsehserie, zwei Folgen) 1980: Der Dirigent (Dyrygent) 1980: Der Elefantenmensch (The Elephant Man) 1980: Die Formel (The Formula) 1980: Omar Mukhtar – Löwe der Wüste (The Lion of the Desert) 1981: Die Stunde des Siegers (Chariots of Fire) 1981: Arthur – Kein Kind von Traurigkeit (Arthur) 1981: Der Fluch der Sphinx (Sphinx) 1981: Priest of Love 1981: Wiedersehen mit Brideshead (Brideshead Revisited) (Fernseh-Miniserie) 1982: Gandhi 1982: Marco Polo (Fernseh-Miniserie) 1983: Im Wendekreis des Kreuzes (The Scarlet and the Black) (Fernsehfilm) 1983: Wagner – Das Leben und Werk Richard Wagners (Wagner) 1983: Die verruchte Lady (The Wicked Lady) 1984: Palast der Winde (The Far Pavilions) 1984: Seelenlos – Ein Mann spielt Gott (Frankenstein) (Fernsehfilm) 1985: Eine demanzipierte Frau (Plenty) 1985: Time After Time 1986: Das Gespenst von Canterville (The Ghost of Canterville) 1986: Kreuzfeuer der Agenten (The Whistle Blower) 1987: Blaubart und seine Kinder (Barbablu, barbablu) 1988: Feuersturm und Asche (War and Remembrance) (Fernseh-Miniserie) 1988: Rendezvous mit einer Leiche (Appointment with Death) 1988: Arthur 2 – On the Rocks 1991: Prosperos Bücher (Prospero’s Books) 1991: Die Strauß-Dynastie (The Strauss Dynasty) 1992: Wie ein Licht in dunkler Nacht (Shining Through) 1992: Swan Song (Kurzfilm) 1993: Inspektor Morse, Mordkommission Oxford (Inspector Morse) (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Der 1. Ritter (First Knight) 1995: Haunted – Haus der Geister (Haunted) 1996: Hamlet 1996: Shine – Der Weg ins Licht (Shine) 1996: Dragonheart (Sprechrolle) 1996: Portrait of a Lady 1996: Gullivers Reisen (Gulliver’s Travels) (Fernsehfilm) 1998: Das magische Schwert – Die Legende von Camelot (Quest for Camelot) 1998: Merlin (Fernsehfilm) 1998: The Tichborne Claimant 1998: Elizabeth 2000: Catastrophe (Kurzfilm)
John Gielgud wurde an einem Donnerstag am ⭐ 14. April 1904 geboren.
Wo wurde John Gielgud geboren?
John Gielgud wurde in 🚩 Kensington, England, geboren.
Wer sind die Eltern von John Gielgud?
Als ein Elternteil von John Gielgud ist Henry Lex Franciszek Adam Gielgud bekannt.
In welchem Sternzeichen wurde John Gielgud geboren?
John Gielgud wurde im westlichen Sternzeichen Widder geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Drache 龙 mit dem Element Holz ('Holz-Drache').
Wie groß war John Gielgud?
John Gielgud hatte eine Größe von ca. 📏 1,80 m. Damit war er größer als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.