Jacques-Joseph Champollion, Thérèse Champollion, Marie Champollion
Zeitraum
Partner
1818 – 1832
Rosine Blanc Ehefrau
Jean-François Champollion war Vater eines Kindes.
Jean-François Champollion war ein französischer Sprachwissenschaftler, der am 23. Dezember 1790 geboren wurde und am 4. März 1832 verstarb. Er schuf die Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung des alten Ägypten, indem er die Hieroglyphen auf dem Stein von Rosette entzifferte und 1824 erklärte. Champollion kam als siebtes von acht Kindern eines Buchhändlers in Figeac zur Welt. Seine Kindheit war von den Wirren der Französischen Revolution geprägt, was seine frühe Ausbildung beeinträchtigte. Im Alter von zehn Jahren zog er zu seinem Bruder Jacques-Joseph nach Grenoble, wo er seine Leidenschaft für das alte Ägypten entdeckte. Die Ägyptenbegeisterung, die durch Napoleons Expedition ausgelöst wurde, verstärkte sein Interesse. Ein Treffen mit Joseph Fourier, der aus Ägypten zurückgekehrt war, bestärkte ihn in seinem Wunsch, die Hieroglyphen zu entschlüsseln. Schon als Jugendlicher begann Champollion, orientalische Sprachen zu lernen. Mit 17 Jahren präsentierte er einen Vortrag über mögliche Verbindungen zwischen der koptischen Sprache und der Hieroglyphenschrift. Er besuchte das Lyzeum in Grenoble, wo er seine Sprachstudien fortsetzte. Gesundheitliche Probleme plagten ihn jedoch schon in jungen Jahren. Nach dem Schulabschluss wurde Champollion Mitglied der Akademie von Grenoble und studierte in Paris Arabisch, Persisch und Koptisch. In Paris begann er mit der Arbeit an einer Kopie des Steins von Rosette und entwickelte ein Alphabet der demotischen Schrift. 1810 wurde Champollion Professor in Grenoble. Seine Forschungen wurden jedoch durch Materialmangel und politische Unruhen behindert, die zu einem Exil führten. Nach seiner Rückkehr übernahm er die Leitung zweier Schulen und heiratete. 1821 zog er erneut nach Paris und konzentrierte sich auf die Übersetzung von Texten in verschiedenen altägyptischen Schriften. Er erkannte, dass Hieroglyphen nicht nur Symbole für Wörter waren, sondern auch Laute repräsentieren konnten. 1822 gelang ihm der Durchbruch bei der Entschlüsselung der Hieroglyphen. Champollion stellte seine Ergebnisse an der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres vor, stieß aber zunächst auf Kritik. Später veröffentlichte er seine Erkenntnisse und wurde dafür geehrt. Champollion reiste nach Italien, um weitere ägyptische Schriften zu finden und zu übersetzen. Er leitete eine Expedition nach Ägypten, bei der viele wichtige Funde gemacht wurden. Champollion starb im Alter von 41 Jahren an einem Schlaganfall.
Detail from a group portrait, painted by Giuseppe Angelelli between 1834 and 1836, of the 1828–1829 Franco-Tuscan Expedition to Egypt, led by Jean-François Champollion and Ippolito Rosellini. The expedition members portrayed are, from left, Salvador Cherubini, Alessandro Ricci, Nestor L'Hôte, Angelelli, Giuseppe Raddi, François Lehoux, Alexandre Duchesne, Ippolito Rosellini, Gaetano Rosellini, and Champollion. (Source: Cracking the Egyptian Code [2012] by Andrew Robinson, p. 185)
Bildquelle: Egyptian_collection_Louvre.jpg Autor: Wikipedia / Augustin Régis, La Salle funéraire égyptienne du Musée Charles X. Planche du guide d’Adolphe Joanne, Paris illustré. Nouveau guide de l’étranger et du Parisien, Paris, 1863, Gravure, 1863 Lizenz: gemeinfrei
Gravure dated to 1863 of the first room of the Egyptian antiquities in the Louvre Museum. The room's organisation was designed by Champollion.
Signature de Jean-François Champollion (1790-1832), figurant dans lettres autographes composant la collection de M. Alfred Bovet, décrites par Étienne Charavay.(1848-1899) ; imprimé sous la direction de Fernand Calmettes en 1887
fragment de cadran solaire égyptien découvert par Jean-François Champollion en 1828 ;
Basse Epoque (712-332 avant J.-C.) ; coll. Musée d'Egyptologie de Turin ; Torino, Fondazione Museo delle Antichità Egizie.
Exposition "Les cadrans solaires en Isère" - Musée Dauphinois - Grenoble.
Autor: Wikipedia / unbekannt, Lizenz: Die Regelschutzfrist für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, österreichischen und schweizerischen Urheberrechts (70 Jahre nach dem Tod des Urhebers) vermutlich abgelaufen. Es ist daher vermutlich gemeinfrei.
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