Jan-Carl Raspe †

Steckbrief von Jan-Carl Raspe

Name:Jan-Carl Raspe
Beruf:deutscher Terrorist der RAF
Alter:33 Jahre
Geburtsdatum:24. Juli 1944
Geburtsort:Seefeld in Tirol, Österreich
Todesdatum:18. Oktober 1977
Sterbeort:Stuttgart, Deutschland
Todesursache:Suizid durch Erschießen
Sternzeichen:Löwe
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Holz-Affe
Größe:unbekannt

Jan-Carl Raspe war ein deutscher Terrorist, der am 24. Juli 1944 in Seefeld in Tirol geboren wurde und am 18. Oktober 1977 in Stuttgart verstarb. Raspe wurde als Sohn eines Fabrikanten geboren, sein Vater starb jedoch noch vor seiner Geburt. Er wuchs mit seinen zwei älteren Schwestern bei seiner Mutter und zwei Tanten auf.
Nachdem er einige Zeit in Ost-Berlin gelebt hatte, zog Raspe nach 1961 zu Verwandten nach West-Berlin. Er machte 1963 sein Abitur und begann an der Freien Universität Chemie zu studieren, wechselte aber später zur Soziologie. Raspe trat 1967 dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) bei und war Mitbegründer der Kommune 2. Sein Studium schloss er mit einem Diplom ab und zog mit seiner Freundin Marianne Herzog zusammen, die mit Ulrike Meinhof befreundet war.
Ab 1970 wurde die Wohnung von Raspe und seiner Freundin zu einem Treffpunkt der Roten Armee Fraktion (RAF). Raspe beteiligte sich bald aktiv an den Aktionen der RAF und soll sein technisches Wissen genutzt haben, um Bomben für die sogenannte Mai-Offensive 1972 herzustellen. Im selben Jahr war Raspe an fünf Sprengstoffanschlägen beteiligt, bei denen vier Menschen starben und über 50 verletzt wurden. Er war außerdem an mindestens einem Banküberfall in Berlin und einem Einbruch in Stuttgart beteiligt.
Im Juni 1972 wurde Raspe zusammen mit Andreas Baader und Holger Meins in Frankfurt am Main verhaftet. Nach seiner Verhaftung wurde er zunächst in Köln-Ossendorf inhaftiert, bevor er 1974 in die JVA Stuttgart-Stammheim verlegt wurde. Am Morgen des 18. Oktober 1977 wurde Raspe schwer verletzt in seiner Zelle gefunden, nachdem er sich mit einer Pistole in den Kopf geschossen hatte. Er starb noch am selben Tag im Katharinenhospital Stuttgart. Jan-Carl Raspe wurde zusammen mit Baader und Ensslin auf dem Dornhaldenfriedhof in Stuttgart beigesetzt.

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Jan-Carl Raspe wurde in Seefeld in Tirol, Österreich, geboren.

Bilder zum Thema Jan-Carl Raspe

Jan-Carl Raspe Bild 1
Baader Meinhof Bander (Red Army Faction) public Poster, 1972. Federal Crimonal Office, on display at the Deutsch Museum, Munich
Jan-Carl Raspe Bild 2
Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo Reportage / Serie : [ onbekend ] Beschrijving : Herdenkingsbijeenkomst n.a.v. dood RAF-leden in Brakkegrond Amsterdam; affiche met koppen RAF-leden Datum : 22 oktober 1977 Locatie : Amsterdam, Noord-Holland Trefwoorden : affiches, herdenkingen Persoonsnaam : Brakkegrond Instellingsnaam : RAF Fotograaf : Bogaerts, Rob / Anefo Auteursrechthebbende : Nationaal Archief Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit) Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer : 929-4023
Jan-Carl Raspe Bild 3
inherited ideogy
Jan-Carl Raspe Bild 4
Several pieces unsorted propaganda from the '60s. Notable are the violent depictions of weapons on the Dutch ultra-left-wing 'support' groups "Rood Verzet" amongst other groups who became famous for their format way of complaining about the force-fed Germans that committed suicide for well disputed reasons. In order to leverage the amount of European propaganda, I added some material from that timeframe from a Right Wing fraction from the USA who issued this first printed piece of the "National Socialist world" dated spring 1966. Dr. William Luther Pierce, who edited (arrow of time) the Savitri Davi article, Ms. Devi was known for her arrestment in Germany shortly after WW2, Pierce probably made a reference to her work in "The Turner Diaries" - The crowd that attacked a cat, absurd.
Jan-Carl Raspe Bild 5
Destillierapparat zur Herstellung von Alkohol aus angesetztem Obst. Gefunden 1975/76 in der JVA Stuttgart in Jan-Carl Raspes Haftraum. Bei den Schläuchen handelt es sich um Sonden zur Zwangsernährung. Die ausgestellten Kaffeegläser zum Ansetzen der Maische stammen aus jüngerer Zeit aus der JVA Ludwigsburg.
Jan-Carl Raspe Bild 6
Ein vermutlich von Jan-Carl Raspe aus einer Weihnachtsdose gebauter Pizzaofen, gefunden im Mai 1975 in der JVA Stuttgart in Andreas Baaders Haftraum. Brigitte Mohnhaupt äußerte später dazu: "Die Wachtmeister haben sich zuzeiten gewundert, wieso das so reichlich nach gebackener Pizza roch, haben aber nie mitgekriegt, wie das eigentlich läuft."

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Jan-Carl Raspe Bild 7
Ursprünglich in einem Buchumschlag versteckter Pizzaofen, gefunden 1975/76 in der JVA Stuttgart in Jan-Carl Raspes Haftraum. Brigitte Mohnhaupt äußerte später dazu: "Die Wachtmeister haben sich zuzeiten gewundert, wieso das so reichlich nach gebackener Pizza roch, haben aber nie mitgekriegt, wie das eigentlich läuft."

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Fakten über Jan-Carl Raspe

  • Wodurch ist Jan-Carl Raspe bekannt?

    Jan-Carl Raspe war ein 🙋‍♂️ deutscher Terrorist der RAF

  • Wie alt wurde Jan-Carl Raspe?

    Jan-Carl Raspe erreichte ein Alter von ⌛ 33 Jahren.

  • Wann hat Jan-Carl Raspe Geburtstag?

    Jan-Carl Raspe wurde an einem Montag am ⭐ 24. Juli 1944 geboren.

  • Wo wurde Jan-Carl Raspe geboren?

    Jan-Carl Raspe wurde in 🚩 Seefeld in Tirol, Österreich, geboren.

  • In welchem Sternzeichen wurde Jan-Carl Raspe geboren?

    Jan-Carl Raspe wurde im westlichen Sternzeichen Löwe geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen der Affe 猴 mit dem Element Holz ('Holz-Affe').

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Auch im Jahr 1977 verstorben

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