Andreas Baader †

Steckbrief von Andreas Baader

Name:Andreas Baader
Beruf:deutscher Terrorist
Alter:34 Jahre
Geburtsdatum:6. Mai 1943
Geburtsort:München, Deutschland
Todesdatum:18. Oktober 1977
Sterbeort:Stuttgart, Deutschland
Todesursache:Suizid durch Erschießen
Sternzeichen:Stier
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Wasser-Ziege
Größe:unbekannt

Andreas Baader war ein Terrorist, der am 6. Mai 1943 in München geboren wurde und am 18. Oktober 1977 in Stuttgart-Stammheim verstarb. Baader war eine Schlüsselfigur der ersten Generation der linksextremen Roten Armee Fraktion. Bekannt wurde er vor allem durch seine gewaltsame Befreiung aus der Haft im Jahr 1970, ein Ereignis, das oft als die eigentliche Geburtsstunde der RAF angesehen wird.
Baader verbrachte seine ersten Lebensjahre bei seiner Großmutter, bevor er mit seiner Mutter und weiteren weiblichen Verwandten in München aufwuchs. Sein Vater, ein Historiker, blieb seit dem Krieg verschollen. In der Schule fiel Baader durch undiszipliniertes Verhalten auf und wurde von mehreren Schulen verwiesen. Er begann keine Berufsausbildung, sondern widmete sich dem Zeichnen und Töpfern. Eine weitere Leidenschaft entwickelte er für schnelle Autos, mit denen er wiederholt in Konflikt mit dem Gesetz geriet. In dieser Zeit nahm er an den Schwabinger Krawallen teil, ein Erlebnis, das ihn laut seiner Mutter in seiner kritischen Haltung gegenüber dem Staat bestärkte.
Mit zwanzig Jahren zog Baader nach West-Berlin, wo er sich zunächst als Bauarbeiter und erfolgloser Journalist versuchte. Er bewegte sich in alternativen Kreisen, konnte sich aber mit deren intellektuellen Debatten wenig anfreunden. Stattdessen zog es Baader vor, an nicht genehmigten Demonstrationen teilzunehmen und gegen den Staat zu protestieren. Eine Beziehung mit Gudrun Ensslin, einer überzeugten Marxistin, prägte seine politische Entwicklung maßgeblich.
Gemeinsam mit Ensslin und anderen verübte Baader 1968 Brandanschläge auf Frankfurter Kaufhäuser, wofür er zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Nach einer zwischenzeitlichen Freilassung tauchte er unter, wurde aber 1970 wieder festgenommen. Seine Befreiung aus dem Gefängnis durch Ulrike Meinhof und weitere Komplizen markierte einen Wendepunkt und den Beginn der RAF. Baader reiste mit anderen RAF-Mitgliedern in ein palästinensisches Ausbildungslager, wo er sich jedoch aufgrund seines Verhaltens und seiner mangelnden Disziplin bald unbeliebt machte. Im Jahr 1972 war Baader an mehreren Sprengstoffanschlägen und Banküberfällen beteiligt, bevor er schließlich verhaftet wurde. Im Stammheimer Prozess wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Während seiner Haft entwickelte sich um Baader innerhalb der RAF ein regelrechter Personenkult.
Im Herbst 1977 versuchte die zweite Generation der RAF, Baader und andere inhaftierte Terroristen durch die Entführung von Hanns-Martin Schleyer und der "Landshut" freizupressen. Nachdem die Entführung der "Landshut" durch die GSG 9 beendet worden war, starben Baader und andere RAF-Mitglieder in der sogenannten Todesnacht von Stammheim durch Suizid. Baader erschoss sich mit einer Waffe, die ins Gefängnis geschmuggelt worden war. Baader wurde zusammen mit Ensslin und Raspe in einem gemeinsamen Grab in Stuttgart beigesetzt.

Andreas Baader wurde in München, Deutschland, geboren.

Bilder zum Thema Andreas Baader

Andreas Baader Bild 1
Andreas Baaders Schreibmaschine mit Bekennerschreiben
Andreas Baader Bild 2
Baader Meinhof Bander (Red Army Faction) public Poster, 1972. Federal Crimonal Office, on display at the Deutsch Museum, Munich. Translated, the poster reads: "Anarchistic Violent Criminals Baader/Meinhof Gang Wanted for involvement in murders, bombings, bank robberies and sundry offenses: (suspects' faces, names and descriptions) A bounty of 100,000 DM is offered in exchange for information leading to arrest of these wanted individuals. This bounty does not apply for law enforcement officials. The dispensation of the bounty is final and not subject to appeal. Confidential tips can be sent to this address: Federal Criminal Police Office - Security Division 53 Bonn-Bad Godesberg, Friedrich-Ebert-Strasse 1 - Telephone: 02229/53001 or to any police station Caution! These suspects are armed and dangerous!"
Andreas Baader Bild 3
Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo Reportage / Serie : [ onbekend ] Beschrijving : Herdenkingsbijeenkomst n.a.v. dood RAF-leden in Brakkegrond Amsterdam; advocaten Freuke (l) en Friedrich (van bureau Croissant) Datum : 22 oktober 1977 Locatie : Amsterdam, Noord-Holland Trefwoorden : ADVOCATEN, DODEN, bureaus, herdenkingen Persoonsnaam : Brakkegrond Instellingsnaam : RAF Fotograaf : Bogaerts, Rob / Anefo Auteursrechthebbende : Nationaal Archief Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit) Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer : 929-4022
Andreas Baader Bild 4
Collectie / Archief : Fotocollectie Anefo Reportage / Serie : [ onbekend ] Beschrijving : Herdenkingsbijeenkomst n.a.v. dood RAF-leden in Brakkegrond Amsterdam; affiche met koppen RAF-leden Datum : 22 oktober 1977 Locatie : Amsterdam, Noord-Holland Trefwoorden : affiches, herdenkingen Persoonsnaam : Brakkegrond Instellingsnaam : RAF Fotograaf : Bogaerts, Rob / Anefo Auteursrechthebbende : Nationaal Archief Materiaalsoort : Negatief (zwart/wit) Nummer archiefinventaris : bekijk toegang 2.24.01.05 Bestanddeelnummer : 929-4023
Andreas Baader Bild 5
inherited ideogy
Andreas Baader Bild 6
Several pieces unsorted propaganda from the '60s. Notable are the violent depictions of weapons on the Dutch ultra-left-wing 'support' groups "Rood Verzet" amongst other groups who became famous for their format way of complaining about the force-fed Germans that committed suicide for well disputed reasons. In order to leverage the amount of European propaganda, I added some material from that timeframe from a Right Wing fraction from the USA who issued this first printed piece of the "National Socialist world" dated spring 1966. Dr. William Luther Pierce, who edited (arrow of time) the Savitri Davi article, Ms. Devi was known for her arrestment in Germany shortly after WW2, Pierce probably made a reference to her work in "The Turner Diaries" - The crowd that attacked a cat, absurd.

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Andreas Baader Bild 7
Ein vermutlich von Jan-Carl Raspe aus einer Weihnachtsdose gebauter Pizzaofen, gefunden im Mai 1975 in der JVA Stuttgart in Andreas Baaders Haftraum. Brigitte Mohnhaupt äußerte später dazu: "Die Wachtmeister haben sich zuzeiten gewundert, wieso das so reichlich nach gebackener Pizza roch, haben aber nie mitgekriegt, wie das eigentlich läuft."

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Fakten über Andreas Baader

  • Wodurch ist Andreas Baader bekannt?

    Andreas Baader war ein 🙋‍♂️ deutscher Terrorist

  • Wie alt wurde Andreas Baader?

    Andreas Baader erreichte ein Alter von ⌛ 34 Jahren.

  • Wann hat Andreas Baader Geburtstag?

    Andreas Baader wurde an einem Donnerstag am ⭐ 6. Mai 1943 geboren.

  • Wo wurde Andreas Baader geboren?

    Andreas Baader wurde in 🚩 München, Deutschland, geboren.

  • In welchem Sternzeichen wurde Andreas Baader geboren?

    Andreas Baader wurde im westlichen Sternzeichen Stier geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Ziege 羊 mit dem Element Wasser ('Wasser-Ziege').

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Auch im Jahr 1977 verstorben

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