Knud Pontoppidan, Erik Pontoppidan, Morten Pontoppidan
Wohnsitz
Fredericia, Randers
Zeitraum
Partner
1881 – 1892
Mette Marie Hansen Ehefrau
1892 – 1943
Antoinette Kofoed Ehefrau
Henrik Pontoppidan war ein dänischer Schriftsteller, der am 24. Juli 1857 geboren wurde und am 21. August 1943 verstarb. Pontoppidan wuchs in einem Pfarrhaus auf und verbrachte seine Kindheit in Randers, einem Küstenstädtchen in Ostjütland, das später als Vorbild für sein Hauptwerk "Hans im Glück" diente. Er begann ein Ingenieurstudium am Kopenhagener Polytechnikum, brach dieses aber ab und arbeitete stattdessen als Heimvolkshochschullehrer und Journalist. Sein Debüt als Erzähler feierte Pontoppidan 1881. Im selben Jahr heiratete er Mette Marie Hansen. Er unternahm Reisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Eine wichtige Begegnung war 1884 das Treffen mit dem Philosophen Georg Brandes, der Pontoppidan stark beeinflusste. In "Hans im Glück" schuf er mit der Figur Dr. Nathan ein Porträt von Brandes. Pontoppidan zog oft um und lebte sowohl auf dem Land als auch in Kopenhagen. Der Staat unterstützte ihn zeitweise finanziell. 1892 wurde seine Ehe mit Mette geschieden, aus der drei Kinder hervorgingen. Im selben Jahr heiratete er Antoinette Kofoed, mit der er zwei weitere Kinder hatte. Es folgten Reisen nach Italien, Dresden und Norwegen sowie zahlreiche Buchveröffentlichungen. 1917 erhielt Pontoppidan den Nobelpreis für Literatur für seine Darstellungen des dänischen Lebens. Er teilte sich den Preis mit Karl Gjellerup. Im Jahr 1937 wurde der Henrik Pontoppidan Gedächtnisfonds vom Dänischen Schriftstellerverband gegründet. Pontoppidan, der bereits um 1927 zunehmend unter Taubheit und Erblindung litt, starb im Alter von 86 Jahren während des Zweiten Weltkriegs. Trotz seines Alters verfolgte er weiterhin das Zeitgeschehen, was ihn jedoch zunehmend pessimistisch stimmte. Pontoppidan war ein Mann der Gegensätze und blieb bis zum Ende seines Lebens ein politischer Schriftsteller.
Henrik Pontoppidan wurde in Fredericia, Dänemark, geboren.