Heinz Schenk †

Steckbrief von Heinz Schenk

Name:Heinz Schenk
Vollständiger
Name:
Heinz Friedrich Schenk
Beruf:deutscher Showmaster und Schauspieler
Alter:89 Jahre
Geburtsdatum:11. Dezember 1924
Geburtsort:Mainz, Deutschland
Todesdatum:1. Mai 2014
Sterbeort:Wiesbaden, Deutschland
Sternzeichen:Schütze
Chinesisches
Tierkreiszeichen:
Holz-Ratte
Größe:unbekannt

Heinz Schenk war ein Showmaster, Schauspieler und Sänger, der am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren wurde und am 1. Mai 2014 verstarb. In seiner Kindheit waren besonders seine Großmutter wichtig für ihn. Obwohl er eigentlich zu klein war, wurde er Ministrant und sammelte so erste Erfahrungen mit öffentlichen Auftritten. Später scherzte er, dass er auch als Pfarrer erfolgreich gewesen wäre. Heinz Schenk wuchs mit seinen neuen Geschwistern auf, nachdem seine Mutter erneut geheiratet hatte.
Schon als Elfjähriger trat Schenk im Karneval auf. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre und nahm parallel Schauspielunterricht. Während der Zeit des Nationalsozialismus erhielt er mit Hilfe seines Pfarrers einen Ausweis der Reichstheaterkammer, der ihm Auftritte ermöglichte. Als Mitglied der Hitlerjugend kam er in eine Einheit für Bühnenkunst, wo er Paul Kuhn und Werner Wörle kennenlernte, mit dem er später den Wiesbadener Karneval prägte. Im Zweiten Weltkrieg diente Schenk als Funker, kam aber aufgrund eines Herzfehlers nicht an die Front.
Nach dem Krieg begann Schenk seine Karriere in einem Kabarett in Worms. 1951 startete er beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator. Seine ersten Fernsehauftritte hatte er beim Sender Telesaar. Bekannt wurde Heinz Schenk durch die Radiosendung "Frankfurter Wecker" und vor allem durch die Fernsehsendung "Zum Blauen Bock", die er ab 1966 moderierte. Er textete alle Lieder, die er im "Blauen Bock" sang, selbst und komponierte sie meist mit Franz Grothe.
Als Schauspieler war Schenk unter anderem in Dieter Wedels "Wilder Westen inclusive" und in Hape Kerkelings "Kein Pardon" zu sehen. Er trat auch in mehreren Produktionen des Volkstheaters Frankfurt auf. Von 1993 bis 1996 hatte Schenk mit "Fröhlich eingeSchenkt" ein Comeback im Fernsehen. Später wirkte er noch in der RTL-Serie "Alles Atze" und in Jubiläumssendungen des Hessischen Rundfunks mit. Sein größter Hit war das Lied "Es ist alles nur geliehen". Heinz Schenk erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit.
Schenks Ehefrau Gerti starb 2013. Heinz Schenk selbst starb 2014 in Wiesbaden-Naurod. Er wurde im engsten Freundeskreis beigesetzt und später mit einem Ehrengrab geehrt. Nach seinem Tod wurde die Heinz-Schenk-Stiftung gegründet, die junge Künstler unterstützen soll.

Heinz Schenk wurde in Mainz, Deutschland, geboren.

Filme mit Heinz Schenk

1982: Ein dicker Hund
1983: Laß das – ich haß’ das
1988: Wilder Westen inclusive
1993: Kein Pardon (Satire, als Figur Heinz Wäscher)
1994: Briefgeheimnis (TV-Serie)
1996: Peanuts – Die Bank zahlt alles
2003: Werner – Gekotzt wird später! Tankstellen-Omi (Stimme)

Bilder zum Thema Heinz Schenk

Heinz Schenk Bild 1
Original-Bembel verliehen 1978 von Heinz Schenk in der TV-Sendung "Zum Blauen Bock" an "Die Viel-Harmoniker".
Heinz Schenk Bild 2
Heinz-Schenk-Graffito in Frankfurt

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Fakten über Heinz Schenk

  • Wodurch ist Heinz Schenk bekannt?

    Heinz Schenk war ein 🙋‍♂️ deutscher Showmaster und Schauspieler

  • Wie alt wurde Heinz Schenk?

    Heinz Schenk erreichte ein Alter von ⌛ 89 Jahren.

  • Wann hat Heinz Schenk Geburtstag?

    Heinz Schenk wurde an einem Donnerstag am ⭐ 11. Dezember 1924 geboren.

  • Wo wurde Heinz Schenk geboren?

    Heinz Schenk wurde in 🚩 Mainz, Deutschland, geboren.

  • In welchem Sternzeichen wurde Heinz Schenk geboren?

    Heinz Schenk wurde im westlichen Sternzeichen Schütze geboren. Nach der chinesischen Astrologie ist sein Tierkreiszeichen die Ratte 鼠 mit dem Element Holz ('Holz-Ratte').

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Auch im Jahr 2014 verstorben

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