Karl IX., Christine von Schleswig-Holstein-Gottorf
Geschwister
Katharina Wasa, Maria Elisabeth von Schweden, Carl Carlsson Gyllenhielm, Karl Filip von Schweden
Zeitraum
Partner
? – 1632
Ebba Brahe Partnerin
? – 1632
Margareta Slots Partnerin
1620 – 1632
Maria Eleonora von Brandenburg Ehefrau
Gustav II. Adolf war Vater von 2 Kindern: Gustav Gustavson (* 1616), Christina (* 1626).
Gustav II. Adolf war ein schwedischer König, der am 19. Dezember 1594 in Stockholm geboren wurde und am 16. November 1632 bei Lützen verstarb. Er war eine Schlüsselfigur in der schwedischen Geschichte und im Dreißigjährigen Krieg, dessen Reformen und militärisches Geschick Schweden zu einer führenden Macht in Nordeuropa machten, was bis ins frühe 18. Jahrhundert Bestand hatte. Seine Familie, die Wasa, hatte sich vom mittleren Adel zum Königtum erhoben, nachdem Gustav Wasa einen Aufstand gegen die dänische Kalmarer Union angeführt hatte. Unter Gustav Wasa fasste auch die lutherische Reformation in Schweden Fuß, was der Königsfamilie Zugang zu Kirchenbesitz verschaffte und sie zu den größten Landbesitzern machte. Gustav Adolfs Vater, Karl IX., hatte die Krone in einem Bürgerkrieg gegen seinen katholischen Vetter Sigismund III. Wasa ergriffen, was seine Herrschaft jedoch prekär und durch Kriege belastet machte. Gustav Adolf, der älteste Sohn Karls IX., wurde im Schloss Tre Kronor geboren und frühzeitig in das öffentliche Leben eingeführt. Er erhielt eine umfassende humanistische, politische und militärische Ausbildung. Mit siebzehn Jahren bestieg er 1611 den Thron, mitten im Kalmarkrieg mit Dänemark, den er unter harten Bedingungen beenden musste. Seine Herrschaft war nicht absolut, sondern hing von der Zusammenarbeit mit dem Reichstag ab, dem er politische Mitspracherechte einräumte. Er krönte sich erst sechs Jahre nach Regierungsantritt zum König. Zusammen mit seinem Kanzler Axel Oxenstierna modernisierte Gustav Adolf Schweden in vielen Bereichen. Sie schufen ein Höchstgericht, regelten die Aufgaben des Reichsrats neu und konstitutionalisierten den Reichstag stärker. Auch das Bildungssystem wurde ausgebaut, die Universität Uppsala gefördert und zahlreiche Elementarschulen gegründet. Die Verwaltung wurde effizienter gestaltet und eine merkantilistische Wirtschaftspolitik gefördert. Gustav Adolf gründete die Stadt Göteborg und bemühte sich um eine erste Sozialgesetzgebung. Privat war sein Leben von Herausforderungen geprägt. Eine Liebesbeziehung scheiterte am Widerstand seiner Mutter, und eine uneheliche Vaterschaft führte zu öffentlicher Verurteilung durch die Kirche. 1620 heiratete er Maria Eleonora von Brandenburg, mit der er zwei Töchter hatte. In seiner Hegemonialpolitik im Ostseeraum führte Gustav Adolf Kriege gegen Russland und Polen, wodurch er Schwedens Einfluss im Baltikum erheblich ausdehnte. Er griff auch in den Dreißigjährigen Krieg ein, um die kaiserlich-katholische Macht in Norddeutschland zu verhindern. Nach der Landung in Pommern 1630 und der Eroberung Frankfurts an der Oder, vereinigte er sein Heer mit dem sächsischen und errang 1631 in der Schlacht bei Breitenfeld einen entscheidenden Sieg. Dieser Erfolg drehte den Kriegsverlauf und trieb die protestantischen Fürsten auf seine Seite. Nach weiteren Eroberungen in Franken und am Rhein, überwinterte Gustav Adolf in Mainz und gab den Befehl zum Bau der Festung Gustavsburg. Im Frühjahr 1632 zog er nach Bayern, besiegte Tilly bei Rain am Lech und eroberte München. Bei Nürnberg kam es zu einer Pattsituation mit Wallensteins Heer, die zu Hunger und Krankheiten in Gustav Adolfs Lager führte. Auf dem Weg nach Norden, um Wallenstein zu stellen, kam es am 16. November 1632 zur Schlacht bei Lützen. Dort wurde Gustav II. Adolf bei einem Reiterangriff im Nebel getötet, als er den Kontakt zu seinen Truppen verlor und auf feindliche Soldaten traf. Er wurde von mehreren Kugeln und Stichen getroffen. Seine Leiche wurde später geborgen, einbalsamiert und nach Schweden überführt, wo er in der Stockholmer Riddarholmskyrkan beigesetzt wurde.
Gustav II. Adolf wurde in Stockholm, Schweden, geboren.
Grafik aus dem Klebeband Nr. 18 der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek ArolsenMotiv: Kurfürst Johann Georg und König Gustav Adolf als Retter vor dem Krieg, mit Kugeln, Kanonen und Büchsen als Medizin (= der Einblattdruck empfiehlt die Beendigung des Kriegs mit militärischen Mitteln)"Der Königl. Majestät zu Schweden/ und Churfürstl. Durchl. zu Sachsen/ [et]c. wolbestalte Apotheck/ wider den fressenden Wurm"Bildbeschreibung im VD 17: Der schwedische König Gustav Adolf und Kurfürst Johann Georg von Sachsen stehen bei einer Kanone vor der Halle eines "K.S.C.S. Apotecken" überschriebenen Zeughauses. Soldaten, "Fressente Rott", sind dabei, einen Laufgraben gegen die brennende Stadt Leipzig zu ziehen.
Grafik aus dem Klebeband Nr. 18 der Fürstlich Waldeckschen Hofbibliothek ArolsenFlugblatt zur "Magdeburger Hochzeit""Capitulationes. Was gestalt Herrn General Grafen von Tylli den 20. Mai 1631. Die alte Jungfraw zu Magdeburg verheirat worden / vnd seyndt folgende Heyraths Nottel."
Notera Av dokumentationsskäl har originalbeskrivningen från Riksantikvarieämbetet behållits. Tillrättalägganden och alternativa beskrivningar bör införas separat från nedanstående information.Felaktigheter kan även anmälas till denna sida.Porträtt föreställande Sveriges regenter från Gustaf Vasa till Kristina.Kategori: (09) Porträtt
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Die riesen Gustav Adolf-Gedenkfeier am Fusse des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig, unter Teilnahme von über 100 000 Menschen fand am 18. September statt ! Standartenträger des Stahlhelms wacht am Fusse des Völkerschlachtdenkmals.
Exhibit in the National Museum of Finland, Helsinki, Finland. Photography was permitted in the museum without restriction. Artwork is in the public domain because the artist(s) died more than 70 years ago.
Detail aus einem Flugblatt zur Schlacht bei Lützen am 6. November 1632, Titel: Eigendliche Abbildung und Warhafftige Beschreibung der grossen und blutigen Schlacht/ so zwischen Königl. Maj. zu Schweden und dem Keyserl. General von Wallenstein/ den 6. Novembris, Anno 1632. bey dem Städtlein Lützen/ 2. Meil von Leipzig vorgangen
Flugblatt zur Schlacht bei Lützen am 6. November 1632, Titel: Eigendliche Abbildung und Warhafftige Beschreibung der grossen und blutigen Schlacht/ so zwischen Königl. Maj. zu Schweden und dem Keyserl. General von Wallenstein/ den 6. Novembris, Anno 1632. bey dem Städtlein Lützen/ 2. Meil von Leipzig vorgangen
Memorial for the visit of Gustav II Adolf, king of sweden in Imhoffhaus in 1632. The Memorial was designed by Paul Ritter and crafted by Georg Leistner in 1896. Today (2023) it is located in the entrance hall of the Pellerhaus.
Exhibit in the National Museum of Finland, Helsinki, Finland. Photography was permitted in the museum without restriction. Artwork is in the public domain because the artist(s) died more than 70 years ago.
Bildquelle: Gustav_II_Adolf_Signature.svg Autor: Gustaf II Adolf of Sweden, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
signature of Gustav II Adolf
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Bildquelle: Gustav_II_Adolf_SP010.jpg Autor: Engraving by Lukas Kilian (1579-1637), via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Gustav II Adolf. Ett af de ståtligaste kopparsticken öfver Gustaf II Adolf.Det är graveradt af den framstående Lukas Kilian, den mest beryktade af de sexkopparstickarne med detta familjenamn. Han lefde mellan 1579 och 1637 och harutfört ett flertal praktfulla blad, företrädesvis porträtt af ryktbara samtida. Dentyp, som här återgifves, närmar sig till den något senare af Delff graverade, somåter är utförd efter Miervelts porträtt. Gravyren synes, åtminstone efter inskriptionenatt döma, vara utförd 1632 samt är tillegnad konungen. Såsom motstycke tilldensamma graverades ungefär samtidigt, nämligen 1633, ett här ej återgifvet likastort blad af Maria Eleonora. I en cartouche öfver konungens bild läses denneslatinska, valspråk: “Cum Deo et Victricibus Armis“ (Med Gud och segrande vapen)och å bladen af den bilden omgifvande palmkransen stå, utom årtalet, orden “Invia virtuti nulla est via“. Detta stick finnes äfven utfördt, förminskadt, af A. C. Kalle(sign. 1637).
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Bildquelle: Gustav_II_Adolf_SP012.jpg Autor: Willem Jacobsz Delff / Michiel Jansz. van Mierevelt, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Gustav II Adolf. Förebilden till detta kopparstick anses visserligen vara det kopparsticksporträtt af GustafII Adolf, hvilket “i utförandets skönhet, i ståtlig anordning, manlig hållning ochvinnande uttryck“ öfverträffar alla andra, men då det utförts efter en oljemålning,för hvilken konungen sannolikt aldrig suttit modell, kan man ej fullt frigöra sig frånden uppfattningen att det måste vara konventionellt; det öfverensstämmer likväl rättmycket med en serie större såväl senare som förut graverade bilder af Gustaf Adolf,bilder af hvilka flere tryckts i Paris hos den bekante Mariette. Emellertid skalloriginalet till detta stick, att döma af den latinska inskriptionen, blifvit utfördt efterden bästa, då till buds stående afbildning af konungen. Konstnären var den kändeholländske målaren Michel Jansze Mierveld (f. 1567 f 1651, ej 1641), hvars bildergenom en viss stelhet i anordningarna och hårdhet i uppfattningen räknas till denäldre holländska skola, som närmast föregick Frans Hals’ mera lifliga och friskakonstriktning. Sticket, som utförts af Miervelds måg, den likaledes bekante Willem Jakobsz Delff gifver icke förebilden efter i konstnärlighet och hör till de mest efter sökta alstren af denne högt uppskattade konstnärs grafstickel.Bilden omgifves af en oval ram, hvarå läses konungens ofvan citerade valspråk. Inskriptionen angifver konungens titlar, året då sticket utfördes samt några antydningar om bildens och stickets tillkomst.
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Bildquelle: Gustav_II_Adolf_SP013a.jpg Autor: Engraving by Pieter Soutman based on a painting by Anthonis van Dyck (1599-1641), via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Gustav II Adolf. Den Soutmanska gravyren efter van Dycks bekantagrisaille-målning, d. v. s. den förebild, som Soutman haft, framställer konungen endast tillhälften. Denna van Dycks målning, som är utförd i ganska litet format, finnes i Münchenoch utfördes af den store mästaren för att tjäna till förebild för gravyr; den har fleragånger blifvit reproducerad samt stucken i koppar äfven af 16- och 1700-talens mestframstående mästare i graveringskonsten. Det vill synas som Soutman själf tillagtunderkroppen, som ej finnes på van Dycks original, hvilket sannolikt målades på 1630-talet, dåderemot Soutmans här återgifna gravyr är signerad 1650. Samma bild af konungenhar Soutman användt på ett större stick, der Gustaf Adolf och Christina äroframställda i helfigurer.
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Bildquelle: Gustav_II_Adolf_SP013b.jpg Autor: Engraving by Christopher van Sichern, via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Gustav II Adolf. Detta stick är en raritet af stort intresse. Det är nemligen en ytterst sällsynt ungdomsbild afGustaf II Adolf, utförd af Christopher van Sichern, den år 1580 födde träsnidarenoch kopparstickaren, elev af den beryktade Hendrik Goltzius, hvilken anses såsom en afförgångsmännen för det mera koloristiska användandet af grafstickeln. Sichems häraf bildade snitt har en omisskänlig likhet med sådana från 1500-talets midt. Attemellertid denna bild icke är att anse uteslutande såsom en fantasibild får man tagaför gifvet. Sannolikt är den utförd ungefär vid tiden för konungens tronbestigning.Dess värde är att söka ej blott i sällsyntheten utan äfven i originaltryckets högstintressanta utförande; också har den af dessa orsaker här afbildats.