Anna von Sachsen, Katharina von Sachsen, Heinrich von Sachsen, Wilhelm III., Sigismund von Sachsen
Zeitraum
Partner
1431 – 1464
Margaretha von Österreich Ehefrau
Friedrich II. war Vater von 9 Kindern, darunter Amalia von Sachsen (* 1436), Anna von Sachsen (* 1437), Ernst von Sachsen (* 1441), Albrecht der Beherzte (* 1443), Hedwig von Sachsen (* 1445) u. a..
Friedrich II. war ein deutscher König, der am 24. Januar 1712 in Berlin geboren wurde und am 17. August 1786 in Potsdam verstarb. Er war ab 1740 König in Preußen, ab 1772 König von Preußen und ab 1740 Markgraf von Brandenburg, wodurch er zu den Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches gehörte. Er stammte aus dem Geschlecht der Hohenzollern. Friedrich führte drei Schlesische Kriege gegen Österreich, die zum Deutschen Dualismus führten. Nach dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 etablierte sich Preußen als fünfte Großmacht in Europa. 1772 festigte Friedrich diesen Status durch den Erwerb von Westpreußen auf Kosten Polens. Er galt als Vertreter des Aufgeklärten Absolutismus, bezeichnete sich selbst als „Erster Diener des Staates“ und führte gesellschaftliche Reformen durch, wie die Abschaffung der Folter und den Ausbau des Bildungssystems. Friedrichs Kindheit war von der strengen Erziehung seines Vaters geprägt, der seinen Tagesablauf minutiös vorschrieb. Er erhielt heimlich Latein- und Flötenunterricht. Der Konflikt mit seinem Vater eskalierte, als Friedrich 1730 versuchte, nach Frankreich zu fliehen. Dieser Fluchtversuch scheiterte, und sein Freund Hans Hermann von Katte wurde daraufhin hingerichtet, während Friedrich in der Festung Küstrin inhaftiert wurde. Nach seiner Freilassung und der erzwungenen Heirat mit Elisabeth Christine im Jahr 1733 zog Friedrich nach Rheinsberg, wo er sich philosophischen Studien und der Dichtkunst widmete. Er komponierte und schrieb den "Antimachiavel", in dem er seine Vorstellung eines aufgeklärten Monarchen darlegte. Nach seiner Thronbesteigung 1740 trennte er sich von seiner Frau und widmete sich der Staatsführung. Nach dem Siebenjährigen Krieg setzte Friedrich den Wiederaufbau Preußens fort und förderte die Landwirtschaft, insbesondere den Kartoffelanbau. Er gründete die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin und setzte den Landesausbau fort. Die Abschaffung der Leibeigenschaft konnte er jedoch nur schrittweise auf den königlichen Domänen durchsetzen. Im Jahr 1772 war er maßgeblich an der Ersten Teilung Polens beteiligt, wodurch Preußen weitere Gebiete gewann. Er starb 1786 und wurde 1991, seinem letzten Willen entsprechend, auf der Terrasse von Sanssouci beigesetzt.
Zitate von Friedrich II.
Die Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden.
Quelle
Rand-Verfügung des Königs zum Immediat-Bericht des Geistlichen Departements. Berlin 1740 Mai 22: Katholische Schulen und Proselytenmacherei - In: Max Lehmann: Preussen und die katholische Kirche seit 1640. Nach den Acten des Geheimen Staatsarchives. 2. Theil. 1740-1747. Leipzig: Hirzel, 1881. S. 4*
alle Religionen Seindt gleich und guht wan nuhr die leüte so sie profesiren Erliche leüte seindt, und wen Mosqueen und Kirchen bauen.
Quelle
Rand-Verfügung des Königs zum Immediat-Bericht des General-Directoriums. Berlin 1740 Juni 15: Ein Katholik sucht in Frankfurt das Bürgerrecht nach - In: Max Lehmann: Preussen und die katholische Kirche seit 1640. Nach den Acten des Geheimen Staatsarchives. 2. Theil. 1740-1747. Leipzig: Hirzel, 1881. S. 3* ʼʼ - [Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie bekennen, ehrliche Leute sind, und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.]
Mein lieber Gen. Major von Bronikowski, Ich gebe euch auf eure Vorstellung vom 12. dieses, wegen Versorgung eurer Schwester durch eine Heirath mit dem Cornett von Zmiewsky in Antwort, daß die Husaren nicht durch die Scheide, sondern durch den Säbel ihr Glück machen müssen. Ich bin &c. Potsdam, den 20. Ott. 1746.
Quelle
Urkundenbuch zu der Lebensgeschichte Friedrichs des Großen, von Johann David Erdmann Preuß. Erster Theil, Berlin 1832, S. 20 Nr. 40 . - Zitiert als:ʼʼ "Die Herren, sagte er, sollten ihr Glück durch den Säbel machen und nicht durch die -", ʼʼvon Thomas Mann. Friedrich und die große Koalition. Erstmals in: Der Neue Merkur. München. Erster Jahrgang. Heft 10/11. Januar/Februar 1915
Alle Zitate anzeigen
Die erste Bürgerpflicht ist, seinem Vaterlande zu dienen.
Brief an Herzogin Luise von Sachsen-Gotha, 8. Mai 1760
Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.
Quelle
Vorrede zum Auszug aus Fleurys Kirchengeschichte (1766) http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/8/112/text/
Der Beherrscher der Türkei ist Despot; straflos darf er die empörendsten Grausamkeiten begehen.
Quelle
Regierungsformen und Herrscherpflichten (1777). In: Die Werke Friedrichs des Großen in deutscher Übersetzung. 7. Band: Antimachiavell und Testamente. Hg. v. Gustav Berthold Volz. Berlin 1913, S. 227 [http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/7/227/ S. 227 friedrich.uni-trier.de]
Seit dem frommen Äneas, seit den Kreuzzügen des heiligen Ludwig finden wir in der Geschichte kein Beispiel eines religiösen Helden. Denn Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.
Quelle
Geschichte meiner Zeit (1775). In: Die Werke Friedrichs des Großen in deutscher Übersetzung. 2. Band. Hg. v. Gustav Berthold Volz. Berlin 1913, 1. Kapitel, Einleitung, [http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/2/30/text/ S. 30 f. friedrich.uni-trier.de]
Hätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolemʼs Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.
Quelle
Brief an Voltaire, Potsdam 5. Dezember 1775. Hinterlassene Werke Friedrichs II Königs von Preussen Band 10: Briefe an Voltaire (1788) S. 136 http://friedrich.uni-trier.de/de/hinterlassen/10/136-o2/
Ich wollte in meinem Garten eine Fontaine anlegen lassen. Euler berechnete die Kräfte der Räder, durch die das Wasser in ein Bassin steigen, von da wieder herunterfallen, durch Kanäle fließen und in Sanssouci springen sollte. Meine Wasserkunst ward mathematisch angelegt, und konnte fünfzig Schritte weit nicht einen Tropfen in die Höhe bringen. O Eitelkeit der Eitelkeiten! O Eitelkeit der Geometrie!
Quelle
An Voltaire 25. Januar 1778. Deutsch in Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck: Tagebuch oder Geschichtskalender aus Friedrichʼs des Großen Regentenleben (1740 - 1786). Bd. 3, S. 182-[http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10014066.html?pageNo=189 183 reader.digitale-sammlungen.de]
Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht.
Quelle
über Maria Theresia in einem Brief an Jean Baptiste le Rond dʼAlembert. Zitiert in Klaus Günzel: "Der König und die Kaiserin", Droste Verlag, Düsseldorf 2005, ISBN 3770011651, und in der Rezension "Im Hass vereint" von Haug von Kuenheim in: [http://www.zeit.de/2005/21/P-G_9fnzel DIE ZEIT Nr. 21 vom 19. Mai 2005]
Frechheit empört, Schwäche rührt; nur feige Seelen rächen sich an überwundenen Feinden, und ich gehöre nicht zu dieser Zahl.
Quelle
Brief an dʼAlembert, 23. Januar 1782. Hinterlassene Werke 11. Band. Briefwechsel des Königs; Briefe an dʼAlembert. Berlin 1788. S. 288 f. [http://books.google.de/books?id=45NJAAAAcAAJ&pg=PA188 books.google.de]
Es geht gut, der Berg ist überschritten.
Quelle
Letzte Worte, 17. August 1786
Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel.
Quelle
taucht erst seit 2016 im Internet ausnahmslos ohne genauere Quellenangabe auf, [https://www.stern.de/politik/deutschland/konrads-erben-machen-stimmung-gegen-merkel-7227416.html stern.de 8. Dezember 2016]; in Literatur von und über Friedrich nicht zu finden. -->Friedrich II. wurde in Berlin, Deutschland, geboren.
Muschelwerk mit Figuren. Kl.-Fol. Vgl. Schott 1407-1410; Berliner, Ornament. Vorlagebll. Taf. 399/2. Adeler, Unter dem Lorbeerbaum. Friedrich II. und seine Gemahlin, darunter das Panorama Berlins. Je 2 ovale Pendantportraits. Reich verziert mit Rankenwerk, Kronen und Adler. Erschienen bei Josua David Schatz, Buchbinder an der langen Brücke, 1776.
Abraham, Jacob: Huldigung an Friedrich II. zu Marienburg
Bildnachweis
Bildquelle: Anna_Leopoldovna_Frederick_II.jpg Autor: Подписано Анна Леопольдовна (1718 - 1746)., via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Письмо с соболезнованием правительницы - регентши Российской империи Анны Леопольдовны Королю Пруссии - Фридриху II, на сообщение о смерти Его Высочества принца Фридриха Бранденбург-Шведтского (1710 - 1741), 20 мая 1741г.
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 11.-18.8.1991 Bundesland Sachsen-AnhaltRoßbach, Gutshof Goldacker (von hier befehligte Friedrich II. die Schlacht bei Roßbach)
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. 11.-18.8.1991 Bundesland Sachsen-AnhaltRoßbach, Gutshof Goldacker (von hier befehligte Friedrich II. die Schlacht bei Roßbach)
For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. Wahl zum preußischen Landtag am 24. April 1932. Wahl in Berlin 1932
Bildquelle: Frederick's_death_mask.gif Autor: Death Mask was made in 1786; photograph was made in 1913. See [http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/7/uc_p14-d1/ Works of Frederick the GreatDigital edition of the Trier University Library], via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Frederick the Great's death mask 1786, from a 1913 version of his collected works.
Frederick II’s Sketch of the Battle of Mollwitz on April 10, 1741. Housed at the Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Published at: German History in Documents and Images, https://germanhistorydocs.org/en/the-holy-roman-empire-1648-1815/ghdi:image-2944
Sujet : Frédéric II (1712-1786 ; roi de Prusse) -- PortraitsPortraitsAppartient à l’ensemble documentaire : IconMUS1Appartient à l’ensemble documentaire : IconMUSNumAppartient à l’ensemble documentaire : IconMUS0
Sujet : Frédéric II (1712-1786 ; roi de Prusse) -- PortraitsPortraitsAppartient à l’ensemble documentaire : IconMUS1Appartient à l’ensemble documentaire : IconMUSNumAppartient à l’ensemble documentaire : IconMUS0
Bamberg, Memmelsdorfer Straße 2c. Gedenktafel für den preußischen König Friedrich Wilhelm I. und den Kronprinzen Friedrich (als König Friedrich der Große) in Bamberg. Inschrift: Am 19./20. Juli 1730 / übernachtete König / Friedrich Wilhelm I. / von Preußen mit dem / Kronprinzen nachmals / Friedrich dem Großen, / in der Gärtnerscheune / links im Hofe. / F. u. V. / V. B. / 1923
Bildquelle: Wroclaw_ulKazimierzaWlk-palacSpatgena1.jpg Autor: No machine-readable author provided. Julo assumed (based on copyright claims)., via Wikimedia Commons Lizenz: gemeinfrei
Wrocław, Poland - royal palace of king Frederic II the Great, former residence of baron Heinrich Gottfried von SpätgenWrocław - pałac królewski Fryderyka II Wielkiego, wcześniej rezydencja barona von Spätgena
Данное изображение было использовано в статье «Артиллерийский исторический музей» опубликованной в третьем томе «Военной энциклопедии», который был издан книгоиздательским товариществом Ивана Дмитриевича Сытина в 1911 году в столице Российской империи городе Санкт-Петербурге.
Friedrich II. erreichte ein Alter von ⌛ 74 Jahren.
Wann hat Friedrich II. Geburtstag?
Friedrich II. wurde an einem Sonntag am ⭐ 24. Januar 1712 geboren.
Wo wurde Friedrich II. geboren?
Friedrich II. wurde in 🚩 Berlin, Deutschland, geboren.
Wer sind die Eltern von Friedrich II.?
Die Eltern von Friedrich II. heißen Friedrich I. und Katharina von Braunschweig-Lüneburg.
War Friedrich II. verheiratet oder hatte er eine Partnerin?
Ja, Friedrich II. war verheiratet. Als Ehepartner ist Margaretha von Österreich bekannt.
Hatte Friedrich II. Kinder?
Ja, Friedrich II. war Vater von insgesamt 9 Kindern. Die Namen der Kinder lauten Amalia von Sachsen (* 1436), Anna von Sachsen (* 1437), Ernst von Sachsen (* 1441), Albrecht der Beherzte (* 1443), Hedwig von Sachsen (* 1445) und Margarete von Sachsen (* 1444).
In welchem Sternzeichen wurde Friedrich II. geboren?
Friedrich II. wurde im westlichen Sternzeichen Wassermann geboren.
Wie groß war Friedrich II.?
Friedrich II. hatte eine Größe von ca. 📏 1,62 m. Damit war er kleiner als die meisten deutschen Männer. Denn laut Statistik von 2021 beträgt die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes in Deutschland 1,79 m.